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Österreichische Innovationen für ein besseres Weltklima

08.11.2002


Nach der am 1. November zu Ende gegangenen Welt-Klimaschutzkonferenz (COP8) in Neu Delhi wirft http://www.innovatives-oesterreich.at einen Blick auf den Beitrag von Österreichs Forschung und Entwicklung zu klimafreundlichen Innovationen



Nicht zuletzt die Hochwasserkatastrophen der letzten Monate und die jüngsten Meldungen vom Temperaturanstieg in Österreich haben die Wichtigkeit des Klimaschutzes noch einmal deutlich vor Augen geführt. Auch Österreich als Mitunterzeichner des internationalen Kyoto-Protokolls, das voraussichtlich im Frühjahr 2003 in Kraft treten wird, ist verpflichtet, die Emission von Treibhausgasen bis 2012 zu reduzieren, und zwar um 13%. Ohne Forschung, neue Technologien und Innovationen auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien, wird dieses Reduktionsziel kaum erreichbar sein. www.innovatives-oesterreich.at wirft daher einen Blick auf österreichische Innovationen zum Klimaschutz. Fazit: Biomasse und Solarenergie sind die Favoriten.



Mit der Unterzeichnung des Kyoto-Protokolls hat Österreich sich verpflichtet, die Emission von sechs Treibhausgasen bis zum Jahr 2012 um 13% zu reduzieren, und zwar ausgehend von der Emissionsmenge im Jahr 1990. Damals wurden laut Umweltbundesamt 77,6 Millionen Tonnen Treibhausgase in die Atmosphäre freigesetzt, heute liegt der jährliche Ausstoß der klimarelevanten Gase bereits bei 79,75 Millionen Tonnen. Eine gewaltige Anstrengung ist daher nötig, die erforderliche Verringerung an Treibhausgasen aus Verkehr, Industrie, Hausbrand und Landwirtschaft zu erreichen. Neben unbedingt erforderlichen Energiesparmaßnahmen spielen Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energieträger eine entscheidende Rolle. Österreich nimmt in diesem Bereich innerhalb der EU eine Vorreiterrolle ein: Seit Mitte der 1970er Jahre steigt die Produktion von erneuerbaren Energien kontinuierlich an, so dass laut Statistik Austria im Jahr 2000 der Anteil erneuerbarer Energieträger an der inländischen Stromerzeugung bereits 71,15% ausmacht. Betrachtet man die Zusammensetzung des Gesamtverbrauches deckt Österreich immerhin ein Viertel aus erneuerbaren Energiequellen, wobei Wasserkraft und Energie aus Biomasse jeweils etwa die Hälfte dieser Energiemenge beitragen. EU-weit liegt Österreich damit im Spitzenfeld. Vor allem die hohe Biomassenutzung in Österreich ist nicht zuletzt intensiven Forschungsarbeiten zu verdanken. Aber auch Solaranlagen zur Warmwasserbereitung hat Österreich eine Vorreiterrolle: pro Kopf nutzen Österreicher mehr Solarenergie als jedes andere Land der EU mit Ausnahme Griechenlands!

Biomasse – eine österreichische Erfolgsgeschichte

Reich an Wälder und damit an Holz setzt Österreich bereits seit Anfang der 1980er Jahre auf Energie aus Biomasse. Dazu zählen aber auch Stroh, Raps, oder Mais: Sie alle haben gemeinsam, dass sie als Biomasse zur umweltfreundlichen Energiequelle werden können. Die Dominanz der energetischen Biomassenutzung ist auch das Produkt einer gezielten Forschungs- und Förderungspolitik. Wie die Energieverwertungsagentur (E.V.A.) erhoben hat, liegen die Ausgaben für diesen Bereich bereits seit zwei Jahrzehnten höher als in den anderen Bereichen der erneuerbaren Energien. Durch die langjährige Forschung und Entwicklungsarbeit ist Österreich, so die E.V.A.-Experten, weltweit führend bei Biomasse-Feuerungen. Biomasse-Heizkessel, vor allem in Verbindung mit dem neuen Brennstoff Pellets können sich heute als umweltfreundliche Heizungssystemen erfolgreich am Markt durchsetzen. Die Technologieführerschaft im Bereich Holzfeuerungen führt bereits heute zu einem rasant wachsenden Exportanteil. Eine ganze Reihe österreichische Unternehmen in diesem Bereich konnten ihre Umsätze in den vergangenen Jahren um bis zu 40% jährlich steigern.

Ein international mit höchstem Interesse verfolgtes technologisches Entwicklungsprojekt stellt die Biomasse Vergasungsanlage in Güssing dar. Holz wird in ein brennbares Gas verwandelt, mit dem anschließend ein großer Gasmotor betrieben wird, der Strom und Wärme mit einem hervorragenden Wirkungsgrad erzeugt. Gerade Güssing ist ein Beispiel für eine gelungene Innovation, schlossen sich hier WissenschafterInnen der TU-Wien, die Austrian Energy als Anlagenbauer, die EVN und die Güssinger Fernwärme zum Knet-Kompetenznetzwerk RENET zusammen, um das Projekt von der Idee bis zum fertigen Kraftwerk zu realisieren.

Aber nicht nur bei der Erzeugung von Raumwärme haben Österreichs ForscherInnen "Köpfchen" beim Einsatz der Biomasse bewiesen. Wissenschafter am Grazer Joanneum Research haben einen sogenannten Stirlingmotor entwickelt, der mit Biomasse aller Art Strom erzeugen kann und dabei eine sehr geringe Schadstoffentwicklung aufweist. Als nächster Schritt soll der Prototyp, der bereits den Strombedarf eines Einfamilienhauses deckt, auf 30 kW Leitung vergrößert und mit einer Fernheizanlage in Deutschlandsberg gekoppelt werden, um elektrische Energie zu erzeugen. Ideal ist der Motor zur Stromerzeugung dort, wo es keine Stromnetze gibt, also beispielsweise in Ländern der dritten Welt.

Weltspitze durch die Kraft der Sonne

Auch im Bereich Solarthermie, also der Nutzung der Sonnenenergie zur Warmwasserbereitung und Heizung, hat sich Österreich dank des Innovationsgeistes von privaten Pionieren vornehmlich in der Steiermark und später etlicher Unternehmen an die Weltspitze vorgearbeitet. Bei der neu in Haushalten montierten Sonnenkollektorenfläche lag Österreich nach den jüngsten Erhebungen auf Platz drei innerhalb der EU und liegt damit weit vor sonnenreicheren Ländern wie Spanien oder Italien. Langfristig rechnen Experten damit, dass 56% des Warmwasser durch Solarthermie aufbereitet werden wird. Das schafft auch Arbeitsplätze: Bis 2010 sollen, so Prognosen zu den rund 1.300 weitere 4.600 Jobs in der Solaranlagenproduktion entstehen.

Bei der Anwendung der Sonnenergie sind solche Projekte besonders interessant, die die Kraft der Sonne mit Biomasse kombinieren. Ein Beispiel ist dafür das Projekt Stieglgründe in Salzburg. Die Warmwasseraufbereitung und die Heizung der Wohnhausanlage mit 128 Wohnungen wird durch die Kombination von Sonnenergie und einer Holzpelletheizung sichergestellt. Die Anlage ist von Architekten so gebaut, dass die einstrahlende Sonnenenergie optimal genützt werden kann. Die Brennstoffkosten betragen nur 150 Euro pro Jahr und Wohneinheit.

Innovation bei erneuerbarer Energie bedeutet aber auch, traditionelle Heizsysteme mit neuer Technologie zu vereinen. Vorarlberger Hafnern ist es gelungen, Kachelöfen mit
Wärmetauschern für die Warmwasserbereitung zu kombinieren. Umgekehrt kann auch der Kachelofen selbst durch eine Solaranlage beheizt werden.

Die Wärmepumpe – Innovation aus Österreich

Wo Sonnenstrahlen allein nicht ausreichen, kann eine andere österreichische Erfindung eingesetzt werden: Die Wärmepumpe. Sie "pumpt" die mit geringer Temperatur in Erde, Wasser oder Luft gespeicherte Sonnenenergie auf ein Temperaturniveau, das diese unerschöpflichen Energiequelle für Heizzwecke nutzbar machen. Bereits 150.000 Wärmepumpen sind in Österreich installiert. Die Weiterentwicklung dieser Technologie und die Ausbildung von Installateuren und Technikern, die Wärmepumpen fachgerecht installieren können, ist einer der Schwerpunkte des Bereiches erneuerbare Energien von arsenal research in Wien.

Klimafreundlich wohnen im Haus der Zukunft

Hoffnungsgebiet des Klimaschutzes ist der Bereich Wohnen. Häuser, die wenig Energie für Heizung und Warmwasser verbrauchen schonen das Klima und die Geldtasche ihrer Bewohner. Eine Reihe hochinnovativer Projekte konnten zu diesem Ziel im Forschungsprogramm "Haus der Zukunft" bereits realisiert werden. Die vom Fonds zur Förderung der gewerblichen Forschung (FFF) und bmvit getragene Programmlinie ist Teil des Impulsprogramms "Nachhaltig Wirtschaften" und geht in diesem Jahr bereits in die dritte Ausschreibungsrunde. Rund 29 Projekte beschäftigen sich mit erneuerbaren Energieformen, einige davon sind besonders spektakulär.

Als zu teuer wurden erneuerbare Energie von Kritikern bislang abgetan. Dass ökologischer Wohnbau auch für einkommensschwache Menschen möglich ist, beweist das Projekt "Ökosozialer Wohnbau Grünanger Graz". Unter Leitung eines Grazer Architekturbüros werden in den nächsten Jahren rund 100 Wohnungen in Holz-Modul-Niedrigenergiebauweise errichtet. Ziel sind geringstmögliche Herstellungs- und Betriebskosten unter Einsatz erneuerbaren Energietechnologien.

Sonnenkollektoren sind umweltfreundlich aber oft alles andere als ein Blickfang. Ästhetisch und architektonisch anspruchsvolle Sonnenkollektoren, die in Gebäudefassaden integrierbar sind, entwickelt daher eine Firma aus Tirol. Durch die Kombination mit Fassadensystemen sollen die Kollektoren um bis zu 50% billiger werden und deren Verbreitung im städtischen Gebiet gefördert werden.

Das Einfamilienhaus als Stromfabrik: Diese Zukunft könnte die Entwicklung eines Wechselrichters durch eine Welser Firma bringen. Zugeschnitten auf Ein- oder Mehrfamilienhäuser ermöglicht diese Technologie, den Gleichstrom aus Solarzellen, die in Zukunft in den Dachziegel eingebaut sein könnten, in für das Stromnetz nötigen Wechselstrom umzuwandeln.

Mit steigendem Alpintourismus steigt auch der Energiebedarf der zahlreichen Schutzhütten in Österreichs Bergen. Ohne Netzanbindung brauchen die meisten unabhängige Energielösungen. Im Projekt "alpin-Stützpunkt" soll der Prototyp einer Schutzhütte zeigen, wie durch die Kombination von Sonnenkollektoren, Photovoltaik und anderen Technologien die hochgelegenen Ausflugsziele in Zukunft umwelt- und klimafreundlich ihre eigene Energie erzeugen können.

Innovationen sind ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz

Diese Beispiele, die stellvertretend für die große Zahl an innovativen Projekten im Bereich der erneuerbare Energie in Österreich stehen, zeigen, wie wichtig Innovationen sind, um neue Wege bei der Bewältigung des gegenwärtig drängendsten Umweltproblems, des Treibhauseffektes, zu finden und letztlich die vorgeschriebene Reduktion der Treibhausgase auch tatsächlich zu erreichen.

Die Kampagne www.innovatives-oesterreich.at

Bewusstsein schaffen für die Wichtigkeit von Forschung, Technologie und Innovation ist das Ziel der Awareness-Kampagne www.innovatives-oesterreich.at. Unter dem Motto "Auf die Birne kommt es an" will die Kampagne das Verständnis der ÖsterreicherInnen für den Nutzen von Innovationen erhöhen und zeigen, wie wichtig Forschung und Technologie für den Erhalt und Ausbau des Wohlstandes in Österreich sind.

Die Kampagne wurde vom Rat für Forschung und Technologieentwicklung initiiert. Sie wird vom Rat gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, der Bundesarbeiterkammer, der Wirtschaftskammer Österreich, dem Österreichischen Gewerkschaftsbund und der Vereinigung der Österreichischen Industrie getragen und von ExpertInnen aus Wissenschaft und Wirtschaft unterstützt. Die Kampagne umfasst zahlreiche dialogorientierte Projekte. Alles über das innovative Österreich finden Sie auf der Website www.innovatives-oesterreich.at.


Für Rückfragen stehen Ihnen gerne zur Verfügung:


Ing. Werner Höss
Rat für Forschung und Technologieentwicklung
Email: w.hoess@rat-fte.at
Tel.: ++43-1-2050120-222

Mag. Roman Tronner
communication matters
Email: tronner@comma.at
Tel.: ++43-1-5032303-26


Hier finden Sie links und Kontakte zu den angegebenen Projekten:

Daten zu erneuerbarer Energie und Klimaschutz:
Energieverwertungsagentur E.V.A.
http://www.eva.ac.at

Biomassewerk Güssing:
Knet RENET
Kompetenznetzwerke Kind und Knet
Fonds zur Förderung der gewerblichen Wirtschaft (FFF)
http://www.fff.co.at

Europäisches Zentrum für Erneuerbare Energie Güssing GmbH
http://www.eee-info.net

Projekt Biomasse-Stirling-Kleinkraftwerk:
Joanneum Research
Institut für Energieforschung
http://www.joanneum.ac.at/ief

Projekt Heizen mit Sonne und Kachelofen:
Versuchs- und Forschungsanstalt der Hafner
http://www.kachelofenverband.at

Austrian Cooperative Research
http://www.acr.at

Projekt Stieglgründe:
http://www.archsolar.at

Wärmepumpen:
arsenal research
Geschäftsfeld Erneuerbare Energie
Dr. Brigitte Bach
brigitte.bach@arsenal.ac.at
http://www.arsenal.ac.at/erneuerbare/

Programme zu einer nachhaltigen Zukunft:
Haus der Zukunft – Projekt Grünanger Graz, alpin-stützpunkt, Wechselrichtersystem, Integrierte Sonnenkollektoren:
http://www.hausderzukunft.at

ÖGUT –Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik
http://www.oegut.at

Fabrik der Zukunft
http://www.fabrikderzukunft.at

Programm Nachhaltiges Wirtschaften
http://www.nachhaltigwirtschaften.at

Mag. Roman Tronner | communication matters

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