Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Öko-Institut e.V. gründet "STIFTUNG ZUKUNFTSERBE"

29.11.2000


... mehr zu:
»Geldanlage
Öko-Institut e.V. gründet "STIFTUNG ZUKUNFTSERBE"
und unterstützt damit die Förderung von Umweltschutz und einer zukunftsverträglichen, nachhaltigen Entwicklung

Auf Initiative seiner Mitglieder hat das gemeinnützige Öko-Institut e.V. die STIFTUNG ZUKUNFTSERBE gegründet. Die Stiftung wird von renommierten Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Politik unterstützt. Mitglieder des Kuratoriums sind u.a. Erhard Eppler, der amerikanische Energieforscher Amory Lovins, die indische Umweltschützerin und Frauenrechtlerin Vandana Shiva und die Heidelberger Oberbürgermeisterin Beate Weber.

"Wir kümmern uns um die strukturellen Risiken des 21. Jahrhunderts", so Dr. Rainer Grießhammer, geschäftsführender Vorstand der Stiftung. "Dazu zählen BSE, ernährungs- und gentechnische Risiken ebenso wie die krisenhafte Entwicklung der internationalen Finanzmärkte und die dramatische Verschiebung in der Altersstruktur in der Gesellschaft. Die STIFTUNG ZUKUNFTSERBE versteht sich hier als ’Vordenkerin’ zukunftsorientierter Lösungen und will gesellschaftliche Innovationen ankurbeln." Ein weiteres Ziel der Stiftung ist die Förderung von Bürgerengagement und von Verantwortung für die weltweite Gemeinschaft und für künftige Generationen.


Visionen brauchen Fahrpläne!

Damit es nicht nur bei Visionen bleibt, fördert die STIFTUNG ZUKUNFTSERBE umsetzungsorientierte wissenschaftliche Konzepte, praktische Initiativen und schreibt Wettbewerbe und Preise aus. Beispiele für bereits erfolgreich geförderte Projekte:

- ein Vergleich von ökologischen Geldanlagen (Öko- und Nachhaltigkeitsfonds),
- ein Vergleich von Öko-Lebensversicherungen,
- die Unterstützung eines Gütesiegels für Grünen Strom.

Im Dezember schreibt die STIFTUNG ZUKUNFTSERBE zwei Wettbewerbe aus:
- den Preis für ein "Nachhaltiges Produkt",
- den Preis für "Ökologische Software".

Die Preise sind jeweils mit DM 10.000,- dotiert.

Visionen brauchen Unterstützung!

Die meisten Stiftungen (auch die meisten Umweltstiftungen) haben ihr Vermögen konventionell angelegt: in normalen Immobilien und in Aktien mit möglichst hoher Rendite. Sehr oft widerspricht die Geldanlage der Zielsetzung der Stiftung.
"Das unterscheidet uns positiv von anderen", so der Geschäftsführer des Öko-Institut e.V., Uwe Ilgemann: "Das Stiftungsvermögen der STIFTUNG ZUKUNFTSERBE wird im Sinne des Stiftungszweckes angelegt: Jede gespendete Mark wirkt dadurch doppelt - als Anlage und als Rendite. Beispiele sind hier die Anlage in ökologisch konzipierte Immobilien, ökologische Direkt-Anlagen wie Windräder, Energiesparprojekte oder die Anlage in Öko- und Nachhaltigkeitsfonds."

Bevor aber die STIFTUNG ZUKUNFTSERBE überhaupt etwas in größerem Umfang anzulegen hat und langfristig wirken kann, steht die Einwerbung von Spenden, Zustiftungen und Testamenten an. Daher bitten Geschäftsführung des Öko-Instituts e.V. wie der Vorstand der STIFTUNG ZUKUNFTSERBE um tatkräftige Unterstützung.

Dazu können Sie als VertreterInnen der Presse durch Ihre Berichterstattung wesentlich beitragen!


Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.oeko.de oder www.zukunftserbe.de oder per Telefon:

Dr. Rainer Grießhammer, geschäftsführender Vorstand der Stiftung, Tel.: 0761/4767795


Gerne schicken wir Ihnen auch die Pressemappe zu.
Dazu wenden Sie sich bitte an:

Ilka Buchmann, Pressestelle Öko-Institut e.V., Tel.: 0761/45295-22
oder per E-Mail: buchmann@oeko.de

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Ilka Buchmann | idw

Weitere Berichte zu: Geldanlage

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Ökologie Umwelt- Naturschutz:

nachricht Von der Weser bis zur Nordsee: PLAWES erforscht Mikroplastik-Kontaminationen in Ökosystemen
20.09.2017 | Universität Bayreuth

nachricht Der Monsun und die Treibhausgase
18.09.2017 | Forschungszentrum Jülich

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Ökologie Umwelt- Naturschutz >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Im Focus: Ultrakurze Momentaufnahmen der Dynamik von Elektronen in Festkörpern

Mit Hilfe ultrakurzer Laser- und Röntgenblitze haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (Garching bei München) Schnappschüsse der bislang kürzesten Bewegung von Elektronen in Festkörpern gemacht. Die Bewegung hielt 750 Attosekunden lang an, bevor sie abklang. Damit stellten die Wissenschaftler einen neuen Rekord auf, ultrakurze Prozesse innerhalb von Festkörpern aufzuzeichnen.

Wenn Röntgenstrahlen auf Festkörpermaterialien oder große Moleküle treffen, wird ein Elektron von seinem angestammten Platz in der Nähe des Atomkerns...

Im Focus: Ultrafast snapshots of relaxing electrons in solids

Using ultrafast flashes of laser and x-ray radiation, scientists at the Max Planck Institute of Quantum Optics (Garching, Germany) took snapshots of the briefest electron motion inside a solid material to date. The electron motion lasted only 750 billionths of the billionth of a second before it fainted, setting a new record of human capability to capture ultrafast processes inside solids!

When x-rays shine onto solid materials or large molecules, an electron is pushed away from its original place near the nucleus of the atom, leaving a hole...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Höher - schneller - weiter: Der Faktor Mensch in der Luftfahrt

20.09.2017 | Veranstaltungen

Wälder unter Druck: Internationale Tagung zur Rolle von Wäldern in der Landschaft an der Uni Halle

20.09.2017 | Veranstaltungen

7000 Teilnehmer erwartet: 69. Urologen-Kongress startet heute in Dresden

20.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Drohnen sehen auch im Dunkeln

20.09.2017 | Informationstechnologie

Pfeilgiftfrösche machen auf „Kommando“ Brutpflege für fremde Kaulquappen

20.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Frühwarnsystem für gefährliche Gase: TUHH-Forscher erreichen Meilenstein

20.09.2017 | Energie und Elektrotechnik