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Rapid Prototyping

29.04.2007
Rapid Prototyping ist ein Verfahren, das es erlaubt, basierend auf Computerdaten dreidimensionale Modelle aufzubauen.

Wesentlich ist dabei der generative Charakter, der diese Art der Fertigung grundsätzlich von dem abtragenden Charakter konventioneller Fertigungsverfahren unterscheidet. Bekannt sind insbesondere die Stereolithographie sowie das Selektive Laserschmelzen. Das Rapid Prototyping wird erfolgreich in der schnellen Prototypenerstellung z.B. für die Mikrofluidik eingesetzt. Mit CAD-Daten wird ein erstes reales Modell für den Prüfstand erstellt. Die Prüfstandsergebnisse bilden nun die Basis für konstruktive Optimierungen. Dieser Entwicklungskreis wird in der Regel mehrfach durchlaufen, bis ein optimierter, den vorgegebenen Randbedingungen entsprechender Prototyp vorliegt.

Mit Hilfe eines Rapid Prototyping Verfahrens ist es möglich, den Zeitaufwand für die Prototypenfertigung drastisch zu reduzieren. Der Entwicklungskreis wird besonders durch den Zeitgewinn schneller durchlaufen, womit auch neue Entwicklungsstrategien möglich sind. Zum Beispiel können unsichere Annahmen bei der Auslegung an einem ersten Prototyp auf dem Prüfstand verifiziert werden und in entsprechend Änderungen in nachfolgende Modelle berücksichtigt werden. Auch bietet das Rapid Prototyping neue konstruktive Freiheiten, die bisher aus fertigungstechnischen Gründen nicht zulässig oder zu aufwendig waren.

Ansprechpartner:
Dr. Andreas Weddigen
Forschungszentrum Karlsruhe GmbH
Stabsabteilung Marketing, Patente und Lizenzen

Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
D-76344 Eggenstein-Leopoldshafen
info@mapfzk.de

|
Weitere Informationen:
http://www.fzk.de/fzk/idcplg?IdcService=TTB&document=ID_057759&lnode=3452

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Im Focus: Vorstoß ins Innere der Atome

Mit Hilfe einer neuen Lasertechnologie haben es Physiker vom Labor für Attosekundenphysik der LMU und des MPQ geschafft, Attosekunden-Lichtblitze mit hoher Intensität und Photonenenergie zu produzieren. Damit konnten sie erstmals die Interaktion mehrere Photonen in einem Attosekundenpuls mit Elektronen aus einer inneren atomaren Schale beobachten konnten.

Wer die ultraschnelle Bewegung von Elektronen in inneren atomaren Schalen beobachten möchte, der benötigt ultrakurze und intensive Lichtblitze bei genügend...

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In order to observe the ultrafast electron motion in the inner shells of atoms with short light pulses, the pulses must not only be ultrashort, but very...

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Eine Gruppe von Forschern um Andrea Cavalleri am Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) in Hamburg hat eine Methode demonstriert, die es erlaubt die interatomaren Kräfte eines Festkörpers detailliert auszumessen. Ihr Artikel Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, nun online in Nature veröffentlich, erläutert, wie Terahertz-Laserpulse die Atome eines Festkörpers zu extrem hohen Auslenkungen treiben können.

Die zeitaufgelöste Messung der sehr unkonventionellen atomaren Bewegungen, die einer Anregung mit extrem starken Lichtpulsen folgen, ermöglichte es der...

Im Focus: Good vibrations feel the force

A group of researchers led by Andrea Cavalleri at the Max Planck Institute for Structure and Dynamics of Matter (MPSD) in Hamburg has demonstrated a new method enabling precise measurements of the interatomic forces that hold crystalline solids together. The paper Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, published online in Nature, explains how a terahertz-frequency laser pulse can drive very large deformations of the crystal.

By measuring the highly unusual atomic trajectories under extreme electromagnetic transients, the MPSD group could reconstruct how rigid the atomic bonds are...

Im Focus: Verlässliche Quantencomputer entwickeln

Internationalem Forschungsteam gelingt wichtiger Schritt auf dem Weg zur Lösung von Zertifizierungsproblemen

Quantencomputer sollen künftig algorithmische Probleme lösen, die selbst die größten klassischen Superrechner überfordern. Doch wie lässt sich prüfen, dass der...

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