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Verbindung zwischen zwei Blechen

19.03.2007
In der blechverarbeitenden Industrie werden für das Zusammenfügen von Blechen meist klassische Verfahren, wie Schrauben, Nieten oder Schweißen verwendet.

Diese Verfahren sind aufwändig, demzufolge teuer und führen außerdem zu unerwünschten Materialschwächungen und zu zusätzlichen Spannungsspitzen an den Übergangsbereichen der verbundenen Blechteile. Alternatives Kleben oder Löten führt bedingt durch Materialübergänge zu Schwachstellen, insbesondere bei ruckartigen oder schwingenden Belastungen. Durch das Anbringen von Entlastungskerben, welche direkt an den Fügebereich angrenzen, werden insbesondere die angrenzenden Oberflächenbereiche des Blechs und des Klebers entlastet, d. h. auftretende Spannungen und Verformungen reduziert. Durch Verwendung von fließfähigen Klebstoffen anstatt metallischer Lote, sowie durch eine Profilierung der Bleche im Überlappungsbereich lässt sich zudem die Festigkeit der Verbindung verbessern.

Durch die höhere Belastbarkeit der Verbindungsstellen, sowohl auf Zug- als auch auf Scherkräfte ergeben sich längere Standdauern der Verbindung sowie eine größere Zuverlässigkeit der verbundenen Bauteile.

Ansprechpartner:
Dr. Barbara Schmuker
Forschungszentrum Karlsruhe GmbH
Stabsabteilung Marketing, Patente und Lizenzen
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
D-76344 Eggenstein-Leopoldshafen
info@map.fzk.de

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Weitere Informationen:
http://www.fzk.de/fzk/idcplg?IdcService=TTB&document=ID_056933&lnode=4062

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