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Wachstumsstarker Markt für Stammzellenforschung begünstigt Aussichten für entsprechende Forschungswerkzeuge

30.01.2012
Fehlende Risikokapitalanlagen drohen Forschung und Marktentwicklung zu bremsen

Die Stammzellenforschung ist ein äußerst dynamisches Gebiet, und die diesbezüglichen Forschungstrends, -schwerpunkte und -ansätze entwickeln sich extrem schnell.

Der Markt für Forschungswerkzeuge in diesem Bereich muss auf diese Herausforderungen rasch reagieren und innovative Hilfsmittel entwickeln, mit denen Forschungsleistungen unterstützt und beschleunigt werden können.

Laut einer Studie der Unternehmensberatung Frost & Sullivan (http://www.drugdiscovery.frost.com) erwirtschaftete der Europa-Markt für Forschungswerkzeuge und Hilfsmittel in der Stammzellenforschung im Jahr 2010 Umsätze von 131,7 Millionen US-Dollar, die bis zum Jahr 2017 auf 322,0 Millionen US-Dollar ansteigen sollen. Folgende Segmente wurden in der Studie erfasst: Bio-Imaging und Mikroskopie, zellbiologische Werkzeuge, immunchemische Werkzeuge, molekularbiologische Werkzeuge und Werkzeuge für Proteinbiochemie.

„Unternehmen, die Forschungswerkzeuge für die Stammzellenforschung anbieten können, werden im Rahmen der Weiterentwicklung des Wissenschaftsgebiets rasch zunehmen“, bemerkt Senior Research Analyst Divyaa Ravishankar von Frost & Sullivan. „Nachfrage und Angebot dürften daher bald ein gewisses Gleichgewicht erreichen.“

Ein gewisser Markt für Produkte zur Stammzellenforschung hat sich bereits entwickelt. Ein weiteres positives Anzeichen für den Markt ist die verstärkte Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie. Ein wichtiger Schritt vorwärts waren zudem gesetzliche Regelungen zur Stammzellenforschung, die die Nutzung bestimmter Zelllinien in einigen Ländern genehmigten. In Frankreich, wie auch in einigen anderen Ländern, werden die gesetzlichen Regelungen für die Beschaffung und Verwendung von Stammzellen derzeit erneuert. „Derartige Trends legen nahe, dass die diesbezüglichen gesetzlichen Vorschriften im Vergleich zum heutigen Szenario in Zukunft durchaus weniger strikt sein könnten“, fügt Divyaa Ravishankar hinzu. „Zusammen mit den Aussichten auf verschiedene Anwendungsgebiete innerhalb des Gesundheitsbereichs würde dies die Zukunft des Marktes beflügeln.”

Das Fehlen von Risikokapitalgebern stellt hingegen eine ernste Herausforderung dar. Die Finanzierung durch Risikokapitalgeber ist an investitionstechnische Belange gekoppelt, und entsprechende Unternehmen versuchen, ihr Geld alle paar Jahre zu verdoppeln, um die Renditen zu zahlen. Durch das hohe Risikopotenzial ist die Stammzellentechnologie jedoch nicht unbedingt ein attraktives Investitionsobjekt.

„Abgesehen von derartigen Finanzierungsfragen, ergibt sich vom technologischen Standpunkt aus die Notwendigkeit, die biologische Grundlagenforschung im Bereich Stammzellen voranzutreiben”, erklärt Divyaa Ravishankar. „Es besteht dringender Bedarf, spezifische Technologieplattformen aufzubauen und weiter zu entwickeln, um die Produktion, die genetische Stabilität und die Integration von transplantierten Zellen zu fördern.

Für weitere Informationen zu Frost & Sullivans Studie Strategic Analysis of the European Stem Cell Research Tools Market wenden Sie sich bitte unter Angabe Ihrer vollständigen Kontaktdaten an Katja Feick - Corporate Communications (katja.feick@frost.com).

Die Studie Strategic Analysis of the European Stem Cell Research Tools Market ist Bestandteil des Growth Partnership Service Programms Clinical Diagnostics, das außerdem Analysen zu den folgenden Bereichen umfasst: European PCR Reagent Market for Research and Clinical Diagnostics und European Next Generation Sequencing. Sämtliche Studien im Subskriptionsservice basieren auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bieten detaillierte Informationen über Marktchancen und Branchentrends.

Über Frost & Sullivan
Frost & Sullivan ist der globale Partner für Unternehmen, wenn es um Wachstum, Innovation und Marktführung geht. Die Dienstleistungen Growth Partnership Services und Growth Consulting helfen dem Kunden, innovative Wachstumsstrategien zu entwickeln, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen. Seit 50 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile mehr als 40 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche. Weitere Informationen zum Thema Growth Partnerships unter http://www.frost.com.

Titel der Studie: Strategic Analysis of the European Stem Cell Research Tools Market (M72F-55)

Kontakt:
Katja Feick
Corporate Communications – Europe
Clemensstr. 9
D – 60487 Frankfurt
Tel.: +49 (0) 69 7703343
E-Mail: katja.feick@frost.com
http://www.frost.com
Twitter: twitter.com/frost_sullivan

Katja Feick | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
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