Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wachsende Nachfrage nach Kraftwerken für Energie aus organischen Abfällen

08.06.2010
Die Vermarktung von innovativen und modernen Systemen und Technologien zur Umwandlung von organischem Abfall in Energie sorgt für einen neuen Wachstumsschub für die Branche der Grünen Energie weltweit. Kraftwerke für Energie aus organischem Abfall stellen eine optimale Möglichkeit dar, Bioabfälle zu verwerten und dabei Energie zu erzeugen.

Viele Landesregierungen bestätigen, dass solche Anlagen eine ideale Lösung sind, um den Klimawandel zu bekämpfen und Unabhängigkeit im Energiebereich zu gewährleisten. Begünstigt durch staatliche Maßnahmen und Förderungen steigt daher die Nachfrage nach Kraftwerken für Energie aus organischem Abfall in der Welt und der Markt wird wettbewerbsfähiger.

Laut einer neuen Studie von Frost & Sullivan wird der Markt für Energie aus organischem Abfall in Europa, dem grössten regionalen Ländermarkt im globalen Vergleich, bis 2016 auf 3,6 Milliarden US-Dollar anwachsen. Der deutsche Markt machte im Jahr 2009 76,8 Prozent vom europäischen Gesamtmarkt aus und erwirtschaftete 998,3 Millionen US-Dollar. Begünstigt durch staatliche Maßnahmen und einen unterstützenden Banksektor, ist der Markt in Deutschland in den letzten zehn Jahren exponentiell angestiegen. Dieselben Maßnahmen werden nun in anderen europäischen Ländern, wie zum Beispiel in Italien eingeführt, und es ist daher zu erwarten, dass diese Märkte in den nächsten fünf bis zehn Jahren ein starkes Wachstum verzeichnen werden.

In anderen Gebieten der Welt befindet sich der Markt für Energie aus organischem Abfall jedoch noch in den Kinderschuhen. „In Asien und Nord- und Südamerika bleibt der Markt für Energie aus organischem Abfall aus drei Gründen unterentwickelt,“ erläutert Senior Analyst Nuno Oscar Branco von Frost & Sullivan. „In erster Linie müssen die dortigen Regierungen erst Maßnahmen für Biogas und Grüne Energie einführen; zweitens ist die Menge, Verfügbarkeit, Qualität und das Management des Ausgangsmaterials nicht ausreichend für Investitionen oder langfristiges Wachstum; und zuletzt stellt die hauptsächlich auf Europa und Deutschland konzentrierte Biogasindustrie keine Ressourcen für die Entwicklung dieser Märkte bereit“.

Die Lage verändert sich jedoch in einigen Ländern und Stadtverwaltungen, in denen sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Energie aus organischem Abfall verbessert haben. In den Vereinigten Staaten zum Bespiel hat die Bundesregierung das Programm AgSTAR gestartet, das “den Einsatz von Technologien zur Methanrückgewinnung (Biogas) fördert, (…)um Methanemissionen zu reduzieren bei gleichzeitigem, anderen ökologischem Nutzen”, und in Indien fördert die Regierung von Punjab den Bau von modernen Kraftwerken zur Energiegewinnung aus biologischen Abfällen zur Energieversorgung der Region. “Diese beiden Beispiele machen deutlich, welche Art von Projekten sich voraussichtlich weltweit in den nächsten Jahrzehnten entwickeln werden ”, erklärt Nuno Oscar.

Das Marktpotenzial für Biogas, welches in einem Kraftwerk durch anaerobe Verdauung produziert wird, ist sehr groß und das Marktwachstum kann in einigen europäischen Ländern, wie Italien oder der Tschechischen Republik, in Ländern Nord- und Südamerikas, wie Brasilien, USA, Kanada, und in Ländern der Asien-Pazifik-Region, wie Indien und Australien exponentiell sein. Unternehmen, die in diesem Sektor agieren oder in ihn investieren, sollten das Risiko, das zu erwartende Nachfragewachstum in diesen Ländern zu verpassen, abwägen und an Plänen für eine internationale Expansion und Investitionen arbeiten.

Bei Interesse an weiteren Informationen zu Frost & Sullivans neuster Studie zum Markt für Biogasanlagen zur Energiegewinnung aus organischem Abfall wenden Sie sich bitte unter Angabe Ihrer vollständigen Kontaktdaten an Katja Feick - Corporate Communications (katja.feick@frost.com). Die Informationen werden Ihnen nach Eingang der Kontaktdaten per E-Mail zugesendet.

Über Frost & Sullivan
Frost & Sullivan ist eine weltweit tätige Unternehmensberatung, die in Partnerschaft mit ihren Kunden innovative Wachstumsstrategien entwickelt. Mit einem Serviceportfolio bestehend aus den Bereichen Growth Partnership Services, Growth Consulting und Corporate Training & Development unterstützt Frost & Sullivan seine Kunden dabei, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen.
Seit über 45 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile 40 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche.

Weitere Informationen zum Thema Growth Partnerships unter http://www.frost.com.

Titel der Studie:
World Biological Waste-to-Energy Plant Market – Opportunities for Biogas Plants (M52E)
Kontakt:
Katja Feick
Corporate Communications – Europe
Clemensstr. 9
D – 60487 Frankfurt
Tel.: +49 (0) 69 7703343
E-Mail: katja.feick@frost.com
http://www.frost.com
Twitter: twitter.com/frost_sullivan

Katja Feick | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.frost.com

Weitere Berichte zu: Abfall Abfälle Bioabfälle Biogas Energiegewinnung Kraftwerk Wachstumsschub

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Erste großangelegte Genomstudie prähistorischer Skelette aus Afrika
27.09.2017 | Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte / Max Planck Institute for the Science of Human History

nachricht Wie gesund werden wir alt?
18.09.2017 | Medizinische Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Salmonellen als Medikament gegen Tumore

HZI-Forscher entwickeln Bakterienstamm, der in der Krebstherapie eingesetzt werden kann

Salmonellen sind gefährliche Krankheitserreger, die über verdorbene Lebensmittel in den Körper gelangen und schwere Infektionen verursachen können. Jedoch ist...

Im Focus: Salmonella as a tumour medication

HZI researchers developed a bacterial strain that can be used in cancer therapy

Salmonellae are dangerous pathogens that enter the body via contaminated food and can cause severe infections. But these bacteria are also known to target...

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Konferenz IT-Security Community Xchange (IT-SECX) am 10. November 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Luftfracht

23.10.2017 | Veranstaltungen

Ehrung des Autors Herbert W. Franke mit dem Kurd-Laßwitz-Sonderpreis 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Magma sucht sich nach Flankenkollaps neue Wege

23.10.2017 | Geowissenschaften

Neues Sensorsystem sorgt für sichere Ernte

23.10.2017 | Informationstechnologie

Salmonellen als Medikament gegen Tumore

23.10.2017 | Biowissenschaften Chemie