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VDE-Studie: Elektroingenieure sind die Gewinner auf dem Arbeitsmarkt

23.04.2012
China wird enormes Potenzial an gut ausgebildeten Elektroingenieuren bescheinigt

Die Berufschancen für Elektroingenieure sind exzellent. 97 Prozent der VDE-Mitgliedsunternehmen und Hochschulen stimmen fast einhellig der Aussage zu, dass Hochschulabsolventen und Young Professionals in der Elektro- und Informationstechnik trotz Wirtschaftskrise gute Berufschancen haben.

Die wichtigsten Gründe dafür sind für 94 Prozent der zukünftig weiter verschärfte internationale Wettbewerb um Fachkräfte der Elektro- und Informationstechnik und für 87 Prozent der wachsende Bedarf an Elektroingenieuren und IT-Experten angesichts des Trends zur Elektromobilität und zu intelligenten Netzen.

Hinzu kommt, dass die Ingenieurbelegschaft in Unternehmen stetig älter wird, wenig Jüngere nachrücken und dass der Anteil der Elektroingenieure und IT-Experten in Unternehmen in den nächsten Jahren zunehmen wird. Mehr als 80 Prozent sind dieser Ansicht. Dies sind Ergebnisse des aktuellen VDE-Trendreports, einer Befragung der 1.300 Mitgliedsunternehmen und Hochschulen, den der Verband heute auf der Hannover Messe vorstellte.

Fachkräftepotenzial schrumpft
Die negative Folge dieser Entwicklung: Neun von zehn Unternehmen geben an, dass sie ihren Bedarf an entsprechend ausgebildeten bzw. erfahrenen Kräften in Zukunft nicht mehr ausreichend decken können. Und fast ebenso viele (80 Prozent) stimmten der Aussage zu, dass es an Hochschulen Engpässe beim wissenschaftlichen Nachwuchs gibt. Nur knapp ein Drittel der Unternehmen meint, den eigenen Bedarf an Absolventen der Elektro- und Informationstechnik zukünftig decken zu können. Mehr als die Hälfte wird dazu auf Absolventen der Mathematik, der Informatik oder der Naturwissenschaften zurückgreifen bzw. zurückgreifen müssen. Ein Blick auf China ist hier durchaus interessant: 61 Prozent der Unternehmen attestieren dem Land der Mitte ein enormes Potenzial an gut ausgebildeten Elektroingenieuren.
Wo gesucht wird
81 Prozent der Unternehmen suchen vor allem für den Bereich Planung / Projektierung / Engineering Ingenieure der Elektro- und Informationstechnik, 69 Prozent für die Forschung / Entwicklung sowie 53 Prozent für den Bereich IT / Software / Dienstleistung. Aber auch die Bereiche Vertrieb / Marketing sowie Produktion / Montage sind für fast jedes dritte Unternehmen von dem Fachkräftemangel betroffen.

Für die Redaktion: Der VDE-Trendreport 2012 basiert auf einer Umfrage unter den 1.300 VDE-Mitgliedsunternehmen sowie unter Hochschullehrern der Elektro- und Informationstechnik. Die Studie kann für 250 Euro im InfoCenter unter www.vde.com bestellt werden. Für VDE-Mitglieder ist sie kostenlos.

Der VDE auf der Hannover Messe in Halle 13, Stand C20.

Über den VDE:
Der Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik (VDE) ist mit 36.000 Mitgliedern (davon 1.300 Unternehmen, 8.000 Studierende, 4.000 Young Professionals) und 1.100 Mitarbeitern einer der großen technisch-wissenschaftlichen Verbände Europas. Der VDE vereint Wissenschaft, Normung und Produktprüfung unter einem Dach. VDE-Tätigkeitsfelder sind der Technikwissenstransfer, die Forschungs- und Nachwuchsförderung der Schlüsseltechnologien Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik und ihrer Anwendungen. Die Sicherheit in der Elektrotechnik, die Erarbeitung anerkannter Regeln der Technik als nationale und internationale Normen, Prüfung und Zertifizierung von Geräten und Systemen sind weitere Schwerpunkte. Die Technologiegebiete des VDE: Informationstechnik, Energietechnik, Medizintechnik, Mikroelektronik, Mikro- und Nanotechnik sowie Automation. Mehr Infos zum VDE unter: www.vde.com.

Pressekontakt: Melanie Mora, Telefon: 069 6308-461, melanie.mora@vde.com

Melanie Mora | VDE
Weitere Informationen:
http://www.vde.com

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