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Uniklinik Frankfurt überprüft Wirksamkeit neuer Behandlungsmethoden von ADHS

11.09.2009
Studie wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützt

In der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Goethe - Universität Frankfurt / Main wird eine von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützte Studie durchgeführt, die die Wirksamkeit neuer Behandlungsmethoden für Kinder mit einer Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörung (ADHS) überprüft.

ADHS ist die am weitesten verbreitete psychische Störung des Kindes- und Jugendalter und bleibt bei einem Teil der Betroffenen auch im Erwachsenenalter erhalten. Bislang ist die medikamentöse Behandlung die Therapie der Wahl.

Als ergänzende oder alternative Therapie hat sich in den letzten Jahren Biofeedback als zunehmend vielversprechende Methode erwiesen. Hierbei lernen Kinder Körperfunktionen, die aufgrund der ADHS beeinträchtigt sind, selbst zu regulieren. Ein Computerprogramm meldet ihnen die kritischen Parameter, wie z.B. die Muskelspannung oder die Aktivität ihres Gehirns zurück, sodass die Patienten schrittweise lernen, die gewünschte Veränderung selbst vorzunehmen. Inwiefern diese Selbststeuerung zu einer Verringerung der Symptome der Hyperaktivität, Impulsivität und Unaufmerksamkeit führt, ist Gegenstand der Studie.

Diese Studie wird von der DFG mit 1.2 Millionen gefördert und parallel an den Universitäten Mannheim / Heidelberg, Frankfurt, Göttingen und Tübingen durch-geführt. Kinder, die mindestens 7 und noch nicht 10 Jahre alt sind, können teil-nehmen. Die Behandlung ist kostenlos. Interessenten, die in Frankfurt teilneh-men möchten, können sich anmelden unter 069/6301-5920.

(Für Rückfragen der Presse: 069/6301-5920)

Für weitere Informationen:
Dipl.-Psych. Yvonne Zenglein
Tel.: 069/6301-5920
Fax: 069/6301-5843
E-Mail: zenglein@em.uni-frankfurt.de

Ricarda Wessinghage | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-frankfurt.de

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