Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Trendstudie Automaten

11.04.2011
Branchenübergreifende Umfrage zeigt Trends zur Nutzung und Akzeptanz von Automaten

Im Rahmen des Verbundprojekts »Erlebnis Automat« hat das Fraunhofer IAO gemeinsam mit 15 Partnerunternehmen eine umfassende Untersuchung im Automatenumfeld durchgeführt.

Die wesentlichen Ergebnisse sind in einer Trendstudie zusammengefasst, die in Auszügen auch öffentlich verfügbar ist.

Wie sieht der Automat von morgen aus? Welche Wünsche und Erwartungen werden an diesen Kommunikationskanal gestellt? Gemeinsam mit Herstellern, Anwendern, Lieferanten und Kunden geht das Fraunhofer IAO diesen Fragen im Verbundprojekt »Erlebnis Automat« nach. Wesentlichen Erkenntnisgewinn brachte in der aktuellen Projektphase eine der größten Umfragen im deutschen Sprachraum zur Nutzung und zur Akzeptanz von Automaten. Dadurch, dass die Fragen nicht auf einen bestimmten Typ von Automaten beschränkt wurden, sondern die ganze Spanne von Bank- und Dienstleistungsautomaten bis hin zu Waren- und Unterhaltungsautomaten umfasste, konnten branchenübergreifende Trends im Automatenwesen festgestellt werden. Insbesondere die Anforderungen an die Usability und die nutzungsgerechte Gestaltung von Abläufen und Menüführungen steigen.

Die Umfrage umfasste zwei Stufen: Mehr als tausend Personen nahmen zunächst an der Online-Umfrage teil, im zweiten Schritt konnten die Fragestellungen durch Gruppeninterviews mit Fokusgruppen qualitativ vertieft werden. Dabei wurde deutlich, dass es für die Akzeptanz von Automaten aus Sicht der Nutzer ganz unterschiedliche Gründe gibt. Wichtigste Motivation ist für die Nutzer der Zeitgewinn. Wenn sie dadurch schneller ans Ziel kommen, ziehen sie den Automaten einer persönlichen Bedienung vor und sehen darin einen zusätzlichen Dienst am Kunden. Deutlich wurde auch, dass alleine die Möglichkeit, eine Ansprechperson um Hilfe bitten zu können, größere Sicherheit gibt und zu einer sehr viel entspannteren Einstellung bei der Bedienung von Automaten führt.

Die Ergebnisse der Umfrage sowie der begleitenden Recherche zur Entwicklung in Deutschland und in anderen Ländern wurden in einer projektinternen Trendstudie zusammengefasst, die auszugsweise auch der Öffentlichkeit zur Verfügung steht. Neues Licht wirft die Studie auch auf die Entwicklung des Automatenmarkts im Allgemeinen: So wird die Entwicklung von Automaten als ein Kundenkontaktkanal neben Apps für mobile Geräte und internetbasierten Services differenziert betrachtet.

Ansprechpartnerin:
Fraunhofer IAO, Jasmin Link
Telefon +49 711 970-5184
jasmin.link@iao.fraunhofer.de

Claudia Garád | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.erlebnis-automat.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Wie gesund werden wir alt?
18.09.2017 | Medizinische Hochschule Hannover

nachricht Entrepreneurship-Studie: Großes Potential für Unternehmensgründungen in Deutschland
15.09.2017 | Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

23. Baltic Sea Forum am 11. und 12. Oktober nimmt Wirtschaftspartner Finnland in den Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Veränderungen in der Geschäftsführung von Phoenix Contact

22.09.2017 | Unternehmensmeldung

Tanzende Elektronen verlieren das Rennen

22.09.2017 | Physik Astronomie