Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Telematik bietet Flottenbetreibern vielfältige Vorteile

19.08.2009
In Zeiten von Finanzkrise und konjunkturellem Abschwung leiden Logistik- und Transportunternehmen sowie kommerzielle Flotten anderer Industriezweige unter steigenden Kraftstoffpreisen und rückläufigen Umsätzen. Bei vielen Firmen geht es dabei tatsächlich ums Überleben. Angesichts dieser Problematik zahlt sich eine Investition in Fahrzeugtelematik möglicherweise gleich mehrfach aus: Mit diesen Systemen können Flottenbetreiber ihre Produktivität steigern und gleichzeitig Kosten sparen.

Laut einer neuen Analyse der Unternehmensberatung Frost & Sullivan (http://www.automotive.frost.com) ist die Telematik im Bereich der Schwerlastfahrzeuge schon weiter verbreitet als bei den gewerblichen Leichtlastkraftwagen. Außerdem lag die Penetrationsrate für Flottenmanagementsysteme (FMS) im Jahr 2007 bei großen Flotten (über 50 Lkw) bei 33,2 Prozent, bei Flotten mit höchstens 20 Lkw dagegen lediglich bei 18,3 Prozent. Frost & Sullivan geht davon aus, dass der FMS-Markt künftig weiter wachsen wird, wobei der Anteil des Ersatzteilsektors zunehmen dürfte. Die Studie umfasst folgende Technologien: Track & Trace, Flottenmanagementsysteme, Navigation, Fahrzeugtelematik und digitale Landkarten.

„Durch erfolgreiche Implementierung von Telematiksystemen in ihren Fahrzeugen werden Flotten wettbewerbsfähiger und verbessern damit außerdem den Kundenservice”, kommentiert Leonor Martinez, Consulting Analyst bei Frost & Sullivan. „Daraus ergeben sich für die Anbieter solcher Systeme erhebliche Wachstumschancen.”

Da alle Telematik-Anwendungen auf digitalen Landkarten basieren, können Flottenbetreiber mit dem Einsatz sehr detaillierter und genauer Karten potenziell die Kapitalrendite ihrer Investition steigern. „Allerdings haben unterschiedliche Kundengruppen wie beispielsweise Energieversorger oder Taxiunternehmen auch ganz unterschiedliche Bedürfnisse, was die digitalen Karten betrifft. Entsprechend positiv sind die Aussichten für diejenigen Akteure im Telematik-Markt, denen es gelingt, für ihre Kunden die jeweils relevanten Daten in die Systeme zu integrieren“, erläutert Martinez.

Ein komplettes FMS bietet Flottenbetreibern sowohl auf der Straße als auch im Back Office Vorteile. So zählt zu den Vorzügen einer einfachen Black Box mit Track & Trace-Funktion neben der verbesserten Routenplanung auch das Echtzeit-Tracking von Fahrzeugen und Fahrern. Ein Bordcomputer mit FMS bietet darüber hinaus noch Informationen über das Fahrzeug selbst, umfangreiche Steuerungstools für das Back Office sowie eine zweckmäßige Nutzerschnittstelle für den Fahrer.

„Für die Flottenbetreiber ist es wichtig zu wissen, dass sich die Kapitalrendite mit der Zeit immer weiter erhöht“, so Michael Minich, Consultant bei Frost & Sullivan. „Zuerst ergeben sich direkte Kosteneinsparungen, dann steigt die Kundenzufriedenheit und -loyalität und damit auch der Umsatz“.

Die Studie Commercial Vehicle Telematics is a Powerful Management Tool with a Clear Business Case and ROI for Fleet Operators - White Paper ist Bestandteil des Growth Partnership Services Programms Automotive & Transportation, das außerdem folgende Studien umfasst: European Light Commercial Vehicle Telematics Systems Markets, European Heavy and Medium Commercial Vehicle Telematics Systems Markets und South Korean Commercial Vehicle Telematics Market. Sämtliche Studien im Subskriptionsservice basieren auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bieten detaillierte Informationen über Marktchancen und Branchentrends.

Bei Interesse an einer virtuellen Broschüre zu Frost & Sullivans White Paper wenden Sie sich bitte unter Angabe Ihrer vollständigen Kontaktdaten an Katja Feick - Corporate Communications (katja.feick@frost.com). Die Broschüre wird Ihnen per E-Mail zugesendet.

Über Frost & Sullivan
Frost & Sullivan ist eine weltweit tätige Unternehmensberatung, die in Partnerschaft mit ihren Kunden innovative Wachstumsstrategien entwickelt. Mit einem Serviceportfolio bestehend aus den Bereichen Growth Partnership Services, Growth Consulting und Corporate Training & Development unterstützt Frost & Sullivan seine Kunden dabei, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen.

Seit über 45 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile 35 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche.

Weitere Informationen zum Thema Growth Partnerships unter http://www.frost.com.

Titel des White Paper: Commercial Vehicle Telematics is a Powerful Management Tool with a Clear Business Case and ROI for Fleet Operators- White Paper (M399)

Kontakt:
Katja Feick
Corporate Communications – Europe
Clemensstr. 9
D – 60487 Frankfurt
Tel.: +49 (0) 69 7703343
E-Mail: katja.feick@frost.com

Katja Feick | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.automotive.frost.com
http://www.frost.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Erste großangelegte Genomstudie prähistorischer Skelette aus Afrika
27.09.2017 | Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte / Max Planck Institute for the Science of Human History

nachricht Wie gesund werden wir alt?
18.09.2017 | Medizinische Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Smarte Sensoren für effiziente Prozesse

Materialfehler im Endprodukt können in vielen Industriebereichen zu frühzeitigem Versagen führen und den sicheren Gebrauch der Erzeugnisse massiv beeinträchtigen. Eine Schlüsselrolle im Rahmen der Qualitätssicherung kommt daher intelligenten, zerstörungsfreien Sensorsystemen zu, die es erlauben, Bauteile schnell und kostengünstig zu prüfen, ohne das Material selbst zu beschädigen oder die Oberfläche zu verändern. Experten des Fraunhofer IZFP in Saarbrücken präsentieren vom 7. bis 10. November 2017 auf der Blechexpo in Stuttgart zwei Exponate, die eine schnelle, zuverlässige und automatisierte Materialcharakterisierung und Fehlerbestimmung ermöglichen (Halle 5, Stand 5306).

Bei Verwendung zeitaufwändiger zerstörender Prüfverfahren zieht die Qualitätsprüfung durch die Beschädigung oder Zerstörung der Produkte enorme Kosten nach...

Im Focus: Smart sensors for efficient processes

Material defects in end products can quickly result in failures in many areas of industry, and have a massive impact on the safe use of their products. This is why, in the field of quality assurance, intelligent, nondestructive sensor systems play a key role. They allow testing components and parts in a rapid and cost-efficient manner without destroying the actual product or changing its surface. Experts from the Fraunhofer IZFP in Saarbrücken will be presenting two exhibits at the Blechexpo in Stuttgart from 7–10 November 2017 that allow fast, reliable, and automated characterization of materials and detection of defects (Hall 5, Booth 5306).

When quality testing uses time-consuming destructive test methods, it can result in enormous costs due to damaging or destroying the products. And given that...

Im Focus: Cold molecules on collision course

Using a new cooling technique MPQ scientists succeed at observing collisions in a dense beam of cold and slow dipolar molecules.

How do chemical reactions proceed at extremely low temperatures? The answer requires the investigation of molecular samples that are cold, dense, and slow at...

Im Focus: Kalte Moleküle auf Kollisionskurs

Mit einer neuen Kühlmethode gelingt Wissenschaftlern am MPQ die Beobachtung von Stößen in einem dichten Strahl aus kalten und langsamen dipolaren Molekülen.

Wie verlaufen chemische Reaktionen bei extrem tiefen Temperaturen? Um diese Frage zu beantworten, benötigt man molekulare Proben, die gleichzeitig kalt, dicht...

Im Focus: Astronomen entdecken ungewöhnliche spindelförmige Galaxien

Galaxien als majestätische, rotierende Sternscheiben? Nicht bei den spindelförmigen Galaxien, die von Athanasia Tsatsi (Max-Planck-Institut für Astronomie) und ihren Kollegen untersucht wurden. Mit Hilfe der CALIFA-Umfrage fanden die Astronomen heraus, dass diese schlanken Galaxien, die sich um ihre Längsachse drehen, weitaus häufiger sind als bisher angenommen. Mit den neuen Daten konnten die Astronomen außerdem ein Modell dafür entwickeln, wie die spindelförmigen Galaxien aus einer speziellen Art von Verschmelzung zweier Spiralgalaxien entstehen. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Astronomy & Astrophysics veröffentlicht.

Wenn die meisten Menschen an Galaxien denken, dürften sie an majestätische Spiralgalaxien wie die unserer Heimatgalaxie denken, der Milchstraße: Milliarden von...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresbiologe Mark E. Hay zu Gast bei den "Noblen Gesprächen" am Beutenberg Campus in Jena

16.10.2017 | Veranstaltungen

bionection 2017 erstmals in Thüringen: Biotech-Spitzenforschung trifft in Jena auf Weltmarktführer

13.10.2017 | Veranstaltungen

Tagung „Energieeffiziente Abluftreinigung“ zeigt, wie man durch Luftreinhaltemaßnahmen profitieren kann

13.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

ESO-Teleskope beobachten erstes Licht einer Gravitationswellen-Quelle

16.10.2017 | Physik Astronomie

Was läuft schief beim Noonan-Syndrom? – Grundlagen der neuronalen Fehlfunktion entdeckt

16.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Gewebe mit Hilfe von Stammzellen regenerieren

16.10.2017 | Förderungen Preise