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Rezession möglicherweise guter Zeitpunkt für Startups

07.05.2009
Die Weltwirtschaft befindet sich in der Rezession -- nachdem das Welt-Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2007 noch um 4,8 Prozent gestiegen war, ist für 2009 mit einem Wachstumsrückgang um zwei Prozent zu rechnen.

Entsprechend düster sind die Geschäftsaussichten. In den meisten Branchen agiert man äußerst vorsichtig, Stellen werden abgebaut und Investitionen zurückgefahren, und die Banken üben bei der Kreditvergabe große Zurückhaltung. Gleichzeitig bietet die aktuelle Situation günstige Voraussetzung für Startups.

“Einige der heutigen Top-Player begannen ihre Geschäfte mitten in der Rezession, darunter 16 der 30 Dow-Jones-Unternehmen“, sagt Vinnie Aggarwal, Chief Economist bei Frost & Sullivan. So wurde General Electric im Bankenpanik-Jahr 1873 gegründet, Hewlett Packard nahm während der Weltwirtschaftskrise in den 1930ern seinen Anfang. Jüngere Beispiele sind Supercuts, Famous Amos Cookies, Chilis und Microsoft, die alle in den turbulenten 1970ern starteten, sowie Sun Microsystems, Compaq Computer Co. und Adobe Systems, die sich von der Rezession in den 1980er Jahren nicht abschrecken ließen.

“In einer Rezession ergeben sich grundsätzlich auch einzigartige Möglichkeiten für erfolgreiche Neustarts”, meint Aggarwal. “Solche Krisen bringen vielerlei Veränderungen mit sich, sowohl in Bezug auf die Art der Betriebsführung als auch auf das Verbraucher- und Wettbewerberverhalten. Dieser Wandel kann sich für Marktneulinge durchaus als Vorteil erweisen.”

Eine Rezession stellt für den normalen Rhythmus einer Volkswirtschaft eine Unterbrechung dar, und aus diesem Bruch ergeben sich erhebliche Chancen: „In einem solchen Moment sind neue Ideen und Lösungsansätze gefragt, die den aktuellen Erfordernissen im jeweiligen Markt entsprechen. Wenn die Markenloyalität der Kunden sinkt, steigt beispielsweise der Bedarf an billigen Alternativprodukten. Wenn etablierte Wettbewerber angeschlagen sind, ist es für Neueinsteiger außerdem einfacher, in deren Bereiche vorzudringen“, erläutert Aggarwal.

„In einer solchen Phase ist es für potenzielle Startups besonders wichtig, ihre Business-Pläne sorgfältig zu entwickeln und kritisch zu prüfen, da die Banken kaum gewillt sein dürften, verrückte Geschäftsideen zu finanzieren“, so Aggarwal weiter. „Und wer seine Kreditwürdigkeit plausibel darlegen kann, hat bereits eine wichtige Hürde überwunden.”

Da viele Unternehmen derzeit auch hoch qualifizierte Fachkräfte entlassen, bestehen für Neugründungen beste Voraussetzungen, an gutes Personal zu kommen. Darüber hinaus ist davon auszugehen, dass gerade in Krisenzeiten gebildete Startup-Teams besonders viel Motivation und Engagement mitbringen, da der Erfolg oftmals auch existenzielle Bedeutung hat.

“Zweifellos ist eine Geschäftsgründung immer ein schwieriges Unterfangen, ganz unabhängig vom wirtschaftlichen Umfeld“, meint Aggarwal abschließend. “Andererseits gibt es auch in einer Rezession nicht mehr Stolpersteine als sonst, und zusätzlich eröffnen sich in einer solchen Phase ganz einzigartige Chancen, die sich in eine gute Ausgangsbasis für den nächsten Boom verwandeln lassen.“

Über Frost & Sullivan
Frost & Sullivan ist eine weltweit tätige Unternehmensberatung, die in Partnerschaft mit ihren Kunden innovative Wachstumsstrategien entwickelt. Mit einem Serviceportfolio bestehend aus den Bereichen Growth Partnership Services, Growth Consulting und Corporate Training & Development unterstützt Frost & Sullivan seine Kunden dabei, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen.

Seit über 45 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile 31 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche.

Weitere Informationen zum Thema Growth Partnerships unter http://www.frost.com.

GIL 2009: Europa
Nach äußerst erfolgreichen Veranstaltungen in Nordamerika und Asien-Pazifik hat Frost & Sullivan sein renommiertes Konzept „Global Congress on Corporate Growth - GIL Global“ weltweit ausgedehnt. Vom 19. bis 21. Mai findet der “Growth, Innovation and Leadership Congress 2009“ nun im Sofitel St James in London und damit erstmalig in Europa statt. Der GIL Global ist der einzige Kongress, der darauf abzielt, Topmanager in ihren Bestrebungen nach einem gesunden und nachhaltigen Unternehmenswachstum zu unterstützen. Für Anmeldungen, die Zusendung von Veranstaltungsprogrammen, Informationen über Sponsoring-Möglichkeiten oder Informationen für Medienvertreter wenden Sie sich bitte an Katja Feick, Corporate Communications Europe (katja.feick@frost.com). Interviews für Medienvertreter mit Frost & Sullivan Consultants während der Veranstaltung werden gerne arrangiert.
Kontakt:
Katja Feick
Corporate Communications – Europe
Clemensstr. 9
D – 60487 Frankfurt
Tel.: +49 (0) 69 7703343
E-Mail: katja.feick@frost.com

Katja Feick | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.frost.com
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