Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Online-Umfrage ermittelt Anforderungen, Wünsche und Bedürfnisse von Mietern

16.11.2009
Am heutigen Montag, dem 16. November 2009, startet die online-Befragung zu Nutzerbedürfnissen im Wohnbau, die im Rahmen des Forschungsprojekts "Methoden und Baustoffe zur nutzerorientierten Bausanierung“ nuBau an der Professur Bauphysik der Bauhaus-Universität Weimar in Zusammenarbeit mit der Deutschen Energieagentur (DENA) erarbeitet wurde.

Angenommen, ein Vermieter will 10.000 Euro in die Sanierung seiner Mietobjekte investieren. An welcher Stelle ist das Geld am besten angelegt, um die Mieter zufrieden zu stellen? Oder aber der Vermieter überlegt konkret, dichtere Fenster in das Mietobjekt einzubauen.

Diese führen zwar zu einem geringeren Energieverbrauch, aber aufgrund des mangelnden Luftaustauschs häufig auch zu einer schlechteren Luftqualität. Welcher dieser Aspekte ist aus Sichtweise des Mieters besonders wichtig? Diese und andere Fragen sollen mit den Ergebnissen der online-Befragung zu Nutzerbedürfnissen im Wohnbau zukünftig leichter beantwortet werden.

Eine Gruppe von Wissenschaftlern unter der Leitung von Dipl.-Ing. Conrad Völker, Professur Bauphysik an der Fakultät Bauingenieurwesen, erarbeitete deshalb im Vorfeld der Befragung eine Liste mit Kriterien, die für die nutzerorientierte Sanierung bedeutend erscheinen. Ziel der Umfrage soll sein, die bereits ermittelten Kriterien einer nutzerorientierten Bausanierung zu bewerten und zu wichten. Aus finanziellen oder technischen Gründen können bei einer Sanierung nicht immer alle Aspekte 100%ig berücksichtigt werden. Häufig ist daher eine Auswahl nach Wichtigkeit zu treffen. Solche Abwägungen können mit Hilfe des aus der Umfrage entstehenden Rankings zukünftig einfacher beantwortet werden und für die Mieter in optimalen Wohnbedingungen resultieren.

Die online-Umfrage ist unter www.nubau.de zu erreichen und steht allen Interessierten in den nächsten 14 Tagen offen. Die Teilnahme erfolgt anonym, die Beantwortung der Fragen nimmt nicht mehr als zehn Minuten in Anspruch.

In Weimar werden zusätzlich in Zusammenarbeit mit der Weimarer Wohnstätte 1000 Haushalte per Post angeschrieben.

Die Ergebnisse der Studie werden nach der Auswertung unter www.nubau.de zugänglich sein.

Ziel des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes „Methoden und Baustoffe zur nutzerorientierten Bausanierung" (nuBau) ist es, die Kompetenz der Region Weimar hinsichtlich der Bausanierung nachhaltig zu entwickeln und zu stärken. Dazu zählen speziell die Forschung an technologisch grundlegenden Fragen für Produktgenerationen der Zukunft sowie der Technologietransfer zwischen Wissenschaft und den beteiligten Unternehmen der Region.

Bei Rückfragen können Sie sich jederzeit gern an Claudia Goldammer, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Fakultät Bauingenieurwesen, Telefon 0 36 43/58 11 93 oder per E-Mail unter claudia.goldammer@uni-weimar.de wenden.

Claudia Weinreich | Bauhaus-Universität Weimar
Weitere Informationen:
http://www.nubau.de
http://www.uni-weimar.de/cms/mitteilung.455.0.html?mitteilungid=81380
http://www.uni-weimar.de/cms/universitaet/kommunikation.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Klimawandel: ungeahnte Rolle der Bodenerosion
11.04.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

nachricht Europaweite Studie zu „Smart Engineering“
30.03.2017 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie