Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Offene Protokolle sorgen für erfolgreiches integriertes Gebäudemanagement in Europa

21.07.2010
Systeme zur Gebäudeautomation (GA) dienen der Überwachung, Steuerung und Regelung der technischen Gebäudeausrüstung, wie Heizung, Sicherheit und Beleuchtung.

Durch die konstante Überwachung der Umgebungsbedingungen optimieren diese Systeme den Gebäudebetrieb und ermöglichen Einsparungen im Bereich des Energieverbrauchs ohne Einschränkungen im Bezug auf Komfort.

Offene Protokolle, wie BACnet oder LonWorks, ermöglichen eine Vernetzung der verschiedenen Gebäudeanlagen und maximieren dadurch den durch Gebäudeautomationssysteme erbringbaren Nutzen.

Eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung Frost & Sullivan (http://www.buildingtechnologies.frost.com) hat ergeben, dass der europäische Markt für Gebäudeautomation durch die wachsende Beliebtheit von Systemen, die auf offenen Protokollen basieren, in einem Wandel begriffen ist.

„Rund 40 Prozent unseres Gesamtenergieverbrauchs gehen auf Gebäude zurück, wobei Heizungs-, Klima- und Lüftungsanlagen (HKL) und Beleuchtung in Gebäuden circa drei Viertel der in Zweckbauten verbrauchten Energie ausmachen“, erklärt Reka Szanto, Branchenanalystin bei Frost & Sullivan. „Eine der wichtigsten Aufgaben heute ist die Verbesserung der Gebäudeperformance, durch Schaffung einer optimalen Arbeitsumgebung, Reduktion der Kosten des Gebäudebetriebs bei gleichzeitiger Minimierung der Umweltauswirkungen.“

Integrierte Gebäude, bei denen die unterschiedlichen Gebäudeanlagen vernetzt sind, bieten zahlreiche Vorteile. In erster Linie verfügen sie über höhere Flexibilität, was die Gebäudeanpassung im Laufe der Zeit vereinfacht, sowie über umweltverträgliche Einrichtungen. Die steigende Nachfrage nach ganzheitlichem Gebäudemanagement sorgt für eine steigende Nachfrage nach standardisierten Kommunikationsprotokollen.

Das aktuelle wirtschaftliche Klima hat die Bauindustrie in der EU fast zum Erliegen gebracht. Obwohl sich dies auch auf die Verkaufszahlen für neue Systeme der Gebäudeautomation ausgewirkt hat, gilt eine zukünftige Nachfrage nach aktualisierten Kontrollsystemen, speziell bei Gebäuderenovierungen, als gesichert, da energieeffiziente Gebäude heute ein absolutes Muss in der Branche sind. Auch wenn einige Branchenteilnehmer neuen Technologien nach wie vor skeptisch gegenüberstehen, bewerben Hersteller von Automatisierungssystemen aktiv die Vorteile ihrer Produkte für Eigentümer und Nutzer von Gebäuden. Bei Bedarf können sie die Rolle von traditionelleren Beratern und Systemdesignern übernehmen.

„Obwohl die Anzahl der Neubauten im letzten Jahr gesunken ist, besteht aufgrund des auf sechs bis acht Jahre begrenzten Lebenszyklus von installierter GA ständig Bedarf an Nachrüstung“, erklärt Szanto. „Die Herausforderung besteht vor allem darin, allen Branchenteilnehmern – Systemdesigner und Endnutzer eingeschlossen – die Möglichkeiten, die offene Systeme bieten können, nahe zu bringen und ihnen erfolgreich zu vermitteln, welcher konkrete Nutzen daraus resultieren kann.“

Integriertes Gebäudemanagement kann einen Beitrag zu einer energieeffizienteren Welt leisten, und die Einbindung von Protokollen wird dabei viele Vorteile ermöglichen.

Bei Interesse an weiteren Informationen zu Frost & Sullivans neuster Studie zum Markt für offene Protokolle in der Gebäudeautomation wenden Sie sich bitte unter Angabe Ihrer vollständigen Kontaktdaten an Katja Feick - Corporate Communications (katja.feick@frost.com). Die Informationen werden Ihnen nach Eingang der Kontaktdaten per E-Mail zugesendet.

Die Studie Building Automation Systems: The Future Role of Open Protocols in Europe ist Bestandteil des Building Management Technologies Growth Partnership Service Programms, das außerdem Analysen zu folgenden Bereichen umfasst: Opportunities for Smart Buildings in Europe, The European Heating Market: Emerging Opportunities for Renewable Heating Technology, und European Lighting Controls Market. Sämtliche Studien im Subskriptionsservice basieren auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bieten detaillierte Informationen über Marktchancen und Branchentrends.

Über Frost & Sullivan
Frost & Sullivan ist eine weltweit tätige Unternehmensberatung, die in Partnerschaft mit ihren Kunden innovative Wachstumsstrategien entwickelt. Mit einem Serviceportfolio bestehend aus den Bereichen Growth Partnership Services, Growth Consulting und Corporate Training & Development unterstützt Frost & Sullivan seine Kunden dabei, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen.
Seit über 45 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile 40 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche.

Weitere Informationen zum Thema Growth Partnerships unter http://www.frost.com.

Titel der Studie:
Building Automation Systems: The Future Role of Open Protocols in Europe (M0F7)
Kontakt:
Katja Feick
Corporate Communications – Europe
Clemensstr. 9
D – 60487 Frankfurt
Tel.: +49 (0) 69 7703343
E-Mail: katja.feick@frost.com
http://www.frost.com
Twitter: twitter.com/frost_sullivan

Katja Feick | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.frost.com
http://www.buildingtechnologies.frost.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Zirkuläre Wirtschaft: Neues Wirtschaftsmodell für die chemische Industrie?
28.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

nachricht Unternehmen entwickeln sich zu Serviceanbietern
25.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer IPM präsentiert »Deep Learning Framework« zur automatisierten Interpretation von 3D-Daten

22.08.2017 | Informationstechnologie

Globale Klimaextreme nach Vulkanausbrüchen

22.08.2017 | Geowissenschaften

RWI/ISL-Containerumschlag-Index erreicht neuen Höchstwert

22.08.2017 | Wirtschaft Finanzen