Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Anwendungsbereiche und mehr Nachfrage nach tragbaren Geräten beschleunigen Wachstum im europäischen Ultraschallmarkt

27.09.2011
Wachstumsimpulse durch zunehmende Popularität von patientennahen Anwendungen

Neue Anwendungsmöglichkeiten in der Chirurgie, Anästhesie und Endoskopie sorgen für zukünftiges Wachstum im europäischen Ultraschallmarkt. Während die traditionellen Anwendungsbereiche Radiologie, Geburtshilfe und Gynäkologie zunehmend gesättigt sind, erfreut sich der Ultraschall auch im Rahmen der patientennahen Diagnostik zunehmender Beliebtheit. Dieser Trend dürfte die hohe und stetig ansteigende Nachfrage nach tragbaren Ultraschallgeräten zusätzlich untermauern.

Laut einer aktuellen Studie von Frost & Sullivan (http://www.medicalimaging.frost.com) erwirtschaftete der west- und osteuropäische Markt für Ultraschallgeräte im Jahr 2010 Umsätze von 1.259,1 Millionen US-Dollar und wird bis zum Jahr 2017 auf 1.774,1 Millionen US-Dollar ansteigen. Folgende Anwendungsbereiche wurden in der Studie erfasst: Radiologie, Kardiologie, Chirurgie, Geburtshilfe/ Gynäkologie und andere Ultraschalltechnologien.

„Die umfassende Verfügbarkeit, die stetig zunehmenden Anwendungsbereiche, das Fehlen von ionisierter Strahlung, die nicht invasive Funktionsweise und auch die konkurrenzfähigen Preise machen Ultraschall zu einer der wichtigsten Diagnosearten sowohl in West- als auch in Osteuropa“, erklärt Research Analystin Dominika Grzywinska von Frost & Sullivan. „Tragbare Ultraschallgeräte ermöglichen den Einsatz bei patientennaher Diagnostik und verstärkt die Popularität der Technologie zusätzlich.“

In Osteuropa ist diese große Popularität mit wirtschaftlichen Faktoren verbunden. Auch in einigen der reicheren westeuropäischen Ländern stellt Ultraschall die bevorzugte Diagnosetechnologie dar. Die Strahlungsfreiheit und die geringen Kosten haben zu mehr Beliebtheit von Ultraschall bei Endverbrauchern geführt.

“Besonders in einigen osteuropäischen Ländern, in denen Krankenhäuser mit einem geringen Budget für Medizingeräte kämpfen, hat sich der Einsatz von Ultraschall durchgesetzt“, fügt Grzywinska hinzu. „Dies liegt vor allem daran, dass sich Krankenhäuser die teureren Alternativen, wie Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) nicht leisten können und daher auf Ultraschallgeräte setzen.“

Die steigende Anzahl von Anwendungsmöglichkeiten und die zunehmende Mobilität von Ärzten führen gleichzeitig dazu, dass tragbare Ultraschallgeräte für Krankenhäuser immer mehr an Attraktivität gewinnen. Aufgrund ihrer Tragbarkeit können sie effizient für die patientennahe Diagnostik eingesetzt werden. Die Nachfrage für diese Art von Technologie ist daher speziell in der Notfallmedizin und in der interventionellen Radiologie angewachsen.

Die größten Hindernisse für Gerätehersteller im Ultraschallmarkt sind derzeit der intensive Preiswettbewerb und die starke Preissensibilität. Vor allem in Osteuropa sind Endverbraucher von Ultraschallgeräten extrem preissensibel.

„In Westeuropa besteht vor allem in großen Krankenhäusern vorrangig Nachfrage nach hochwertigen Geräten. In Osteuropa sind Krankenhäuser und Kliniken hingegen verstärkt an kostengünstiger Ausrüstung interessiert“, berichtet Grzywinska. „Die Verschärfung des Wettbewerbs durch chinesische Hersteller und der rasante Technologiewandel führt zu einer intensiven Preiskonkurrenz, der sich die Hersteller von Ultraschallgeräten stellen müssen.“

Das Anbieten von Weiterbildung und Schulung sowie effizienterem Kundendienst nach dem Verkauf und flexiblen Finanzierungsmöglichkeiten sind ausschlaggebend, um der Preissensibilität von Endverbrauchern entgegenzusteuern. Umfragen haben ergeben, dass speziell bei Ärzten in Osteuropa durchaus noch Bedarf an spezifischer Weiterbildung besteht.

„Schulungskampagnen für Endverbraucher sollten darauf abzielen, die Ärzte mit den Funktionen und Vorteilen von Ultraschallsystemen vertraut zu machen, mit dem Schwerpunkt auf hochwertigen und fortschrittlichen Geräten“, empfiehlt Grzywinska. „Auf diese Weise können Endverbraucher effizienter von diesen Systemen profitieren. Während die traditionellen Anwendungsbereiche von Ultraschall zunehmend an Marktreife gewinnen, sollten neue Ultraschallanwendungen gefördert werden, um das Wachstum des gesamten Marktes voranzutreiben.“

Weitere Informationen zu Frost & Sullivans Studie Western and Eastern European Ultrasound Market erhalten Sie unter Angabe Ihrer vollständigen Kontaktdaten von Katja Feick - Corporate Communications (katja.feick@frost.com).

Die Studie Western and Eastern European Ultrasound Market ist Bestandteil des Growth Partnership Service Programms Medical Imaging, das außerdem Analysen zu den folgenden Bereichen umfasst: Eastern European Market for Ultrasound, European Ultrasound Market - Lower Body Applications, European Markets for Refurbished Medical Imaging Equipment und European Ultrasound Market - Upper Body Applications. Sämtliche Studien im Subskriptionsservice basieren auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bieten detaillierte Informationen über Marktchancen und Branchentrends.

Über Frost & Sullivan
Frost & Sullivan ist der globale Partner für Unternehmen, wenn es um Wachstum, Innovation und Marktführung geht. Die Dienstleistungen Growth Partnership Services und Growth Consulting helfen dem Kunden, innovative Wachstumsstrategien zu entwickeln, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen. Seit 50 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile 40 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche. Weitere Informationen zum Thema Growth Partnerships unter http://www.frost.com.

Titel der Studie: Western and Eastern European Ultrasound Market (M6E7)

Kontakt:
Katja Feick
Corporate Communications – Europe
Clemensstr. 9
D – 60487 Frankfurt
Tel.: +49 (0) 69 7703343
E-Mail: katja.feick@frost.com
http://www.frost.com
Twitter: twitter.com/frost_sullivan

Katja Feick | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.frost.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Ab ins Ungewisse: Über das Risikoverhalten von Jugendlichen
19.01.2017 | Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

nachricht Der Klang des Ozeans
12.01.2017 | Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Verkehrsstau im Nichts

Konstanzer Physiker verbuchen neue Erfolge bei der Vermessung des Quanten-Vakuums

An der Universität Konstanz ist ein weiterer bedeutender Schritt hin zu einem völlig neuen experimentellen Zugang zur Quantenphysik gelungen. Das Team um Prof....

Im Focus: Traffic jam in empty space

New success for Konstanz physicists in studying the quantum vacuum

An important step towards a completely new experimental access to quantum physics has been made at University of Konstanz. The team of scientists headed by...

Im Focus: Textiler Hochwasserschutz erhöht Sicherheit

Wissenschaftler der TU Chemnitz präsentieren im Februar und März 2017 ein neues temporäres System zum Schutz gegen Hochwasser auf Baumessen in Chemnitz und Dresden

Auch die jüngsten Hochwasserereignisse zeigen, dass vielerorts das natürliche Rückhaltepotential von Uferbereichen schnell erschöpft ist und angrenzende...

Im Focus: Wie Darmbakterien krank machen

HZI-Forscher entschlüsseln Infektionsmechanismen von Yersinien und Immunantworten des Wirts

Yersinien verursachen schwere Darminfektionen. Um ihre Infektionsmechanismen besser zu verstehen, werden Studien mit dem Modellorganismus Yersinia...

Im Focus: How gut bacteria can make us ill

HZI researchers decipher infection mechanisms of Yersinia and immune responses of the host

Yersiniae cause severe intestinal infections. Studies using Yersinia pseudotuberculosis as a model organism aim to elucidate the infection mechanisms of these...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Nachhaltige Wassernutzung in der Landwirtschaft Osteuropas und Zentralasiens

19.01.2017 | Veranstaltungen

Künftige Rohstoffexperten aus aller Welt in Freiberg zur Winterschule

18.01.2017 | Veranstaltungen

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Flashmob der Moleküle

19.01.2017 | Physik Astronomie

Tollwutviren zeigen Verschaltungen im gläsernen Gehirn

19.01.2017 | Medizin Gesundheit

Fraunhofer-Institute entwickeln zerstörungsfreie Qualitätsprüfung für Hybridgussbauteile

19.01.2017 | Verfahrenstechnologie