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MHMK-Studie belegt Zahlungsbereitschaft für Musik-Downloads

24.03.2010
Schwedische Konkurrenz für iTunes? Mit einer Untersuchung der Zahlungsbereitschaft deutscher Nutzer entwickelte die MHMK (Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation) am Campus Hamburg ein Markteintrittsszenario für den Online-Musikdienst "Spotify".

Das Studienergebnis belegt, dass Usability Nutzer überzeugen kann, für Downloads zu bezahlen, auch im Abonnement. Die Ergebnisse der Spotify-Studie werden jetzt Agenturen und Markenartiklern präsentiert.

Der schwedische Online-Musikdienst Spotify hat gute Aussichten auf dem deutschen Markt. Das belegt eine aktuelle Studie der MHMK (Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation). Im Rahmen eines Lehrprojektes am Campus Hamburg hat Prof. Dr. Philipp Riehm mit Studierenden der MHMK ein Markteintrittsszenario für Spotify erarbeitet. Dazu wurde eine nicht-repräsentative Studie mit 104 Teilnehmern durchgeführt, die den Streaming-Dienst ausprobieren konnten. Untersucht wurde dabei insbesondere die Zahlungsbereitschaft der Tester. Die Probanden wurden sowohl vor und nach dem Ausprobieren von Spotify befragt, ob sie grundsätzlich bereit wären, für Musik-Downloads in guter Qualität Geld zu bezahlen.

Gute Aussichten für Markteintritt in Deutschland

Das Ergebnis: Vor der Probenutzung des Streaming-Dienstes waren 45% der Teilnehmer nicht bereit, für den Dienst Spotify zu bezahlen. Nachdem sie jedoch Spotify getestet hatten, gaben nur noch 23% an, kein Geld bezahlen zu wollen. 17% der vormaligen Nein-Sager waren nach dem Testen von Spotify so begeistert, dass sie bereit wären, den Preis für ein Monats-Abo zu bezahlen. Mit diesen Aussichten bescheinigt die Studie Spotify gute Chancen für einen erfolgreichen Markteintritt in Deutschland.

Präsentation vor potentiellen Kooperationspartnern

Studienleiter Dr. Philipp Riehm, Professor für Crossmedia -und Onlinemanagement am Hamburger Campus der MHMK: "Wir sind mehr als glücklich, mit Spotify einen so interessanten Partner gefunden zu haben. Die Studierenden präsentieren derzeit ihre Ergebnisse vor Agenturen und Markenartiklern, die Interesse an einer Kooperation gezeigt hatten. Ob, und falls ja, wann ein Markteintritt in Deutschland ansteht, entscheidet das Spotify-Management in Stockholm. Wir haben lediglich Szenarien erarbeitet, die ein positives Bild zeichnen."

Weitere Infos zur Spotify-Studie sowie Interview-Anfragen an Prof. Dr. Philipp Riehm durch Studienberaterin Claudia Lehmann unter: Tel. 040. 300 30 89-37.

Medienkontakt: Jessica Schallock, j.schallock-at-macromedia.de, Tel. 089. 544 151-873

Jessica Schallock | idw
Weitere Informationen:
http://www.macromedia-hochschule.de

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