Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Leitstudie zur Produktionsarbeit der Zukunft

13.06.2013
Befragung von Produktionsverantwortlichen und Experten skizziert Vision der Industrie 4.0
Mit der Studie »Produktionsarbeit der Zukunft – Industrie 4.0« schafft das Fraunhofer IAO eine Grundlage zur Gestaltung der »vierten industriellen Revolution«. Mehr als 600 Produktionsverantwortliche und über 20 hochkarätige Experten zeichnen darin eine Vision der zukünftigen Fabrikarbeit. Die Studie steht ab Juni 2013 kostenlos zum Download zur Verfügung. Ein Innovationsnetzwerk zum Thema Industrie 4.0 startet am 2. Juli.

Internet, Mobilgeräte und intelligente Objekte halten Einzug in die Produktion. Die Experten sind sich einig, dass diese »vierte industrielle Revolution« die Produktionsarbeit durch den flächendeckenden Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnik sowie Sensorik drastisch verändern wird und sprechen von der »Industrie 4.0«. Echtzeitfähigkeit durch autonome Objekte, mobile Kommunikation und Echtzeitsensorik erlauben eine dezentrale Steuerung und ad-hoc-Gestaltung von Prozessen. Dadurch können Unternehmen in einer neuen Qualität schnell und flexibel auf Kundenanforderungen reagieren.

Was Industrie 4.0 konkret für produzierende Unternehmen in Deutschland und für deren Produktionsmitarbeiter bedeutet, ist bisher nur vage skizziert. Mit der aktuellen Studie »Produktionsarbeit der Zukunft – Industrie 4.0« hat das Fraunhofer IAO nun eine Arbeitsgrundlage geschaffen, mit der Wirtschaft und Wissenschaft die vierte industrielle Revolution aktiv gestalten können. Die Studie skizziert mögliche Entwicklungen der Produktionsarbeit und unterstützt Unternehmen auf ihrem Weg in die Industrie 4.0.

Dabei zeigt sie auf, welche Rollen Mensch und Maschine in der Produktion zukünftig spielen und wie vernetzte mobile Kommunikation und flexible Produktionsarbeit neue Wettbewerbsvorteile für innovative Produktionsunternehmen schaffen. Nicht zuletzt wird deutlich, wie eine Produktionssteuerung nach dem 4.0-Prinzip aussieht und wo zukünftig Produktions- und Wissensarbeit zusammenwachsen. Die Studie wendet sich an Leser aus dem produzierenden Gewerbe, die die Produktionsarbeit in Deutschland aktiv mitgestalten wollen.

Um nicht nur auf dem Papier, sondern auch praktisch Antworten und Lösungen für die Zukunft der Produktionsarbeit in Deutschland zu erarbeiten, ruft das Fraunhofer IAO das »Innovationsnetzwerk Produktionsarbeit 4.0« ins Leben. Am 2. Juli 2013 startet das Netzwerk aus Industrieunternehmen und Forschungspartnern mit einer Auftaktveranstaltung in Stuttgart. Mit dem »Zukunftslabor Industrie 4.0« gibt das Fraunhofer IAO produzierenden Unternehmen die Möglichkeit, wirtschaftliche Anwendungsfälle für die Produktion nach dem Industrie-4.0-Prinzip im Netzwerk zu erforschen, praxistauglich umzusetzen und neue rentable Geschäftsmodelle zu entwickeln. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an den angegebenen Kontakt.

Weitere Informationen:

http://www.iao.fraunhofer.de/images/iao-news/produktionsarbeit-der-zukunft.pdf
http://www.produktionsarbeit.de

Juliane Segedi | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.iao.fraunhofer.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Erste großangelegte Genomstudie prähistorischer Skelette aus Afrika
27.09.2017 | Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte / Max Planck Institute for the Science of Human History

nachricht Wie gesund werden wir alt?
18.09.2017 | Medizinische Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mobilität 4.0: Konferenz an der Jacobs University

18.10.2017 | Veranstaltungen

Smart MES 2017: die Fertigung der Zukunft

18.10.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

18.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Biokunststoffe könnten auch in Traktoren die Richtung angeben

18.10.2017 | Messenachrichten

»ILIGHTS«-Studie gestartet: Licht soll Wohlbefinden von Schichtarbeitern verbessern

18.10.2017 | Energie und Elektrotechnik