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Klimaschutz-Aktivitäten von Städten kaum vergleichbar

28.06.2010
Viele Städte messen mit Hilfe von Standards den Erfolg ihrer Klimaschutzmaßnahmen und wollen ihn durch ein Benchmarking vergleichbar machen.

Doch die zahlreichen unterschiedlichen Messmethoden und Bewertungsmodelle in Europa erschweren die Vergleichbarkeit einzelner Kommunen und können sogar zu widersprüchlichen Ergebnissen führen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen KPMG-Studie zum Klimaschutz in Städten mit dem Titel "City typology as the basis for policy".

Darin werden rund 60 verschiedene Standards und Indizes kategorisiert und analysiert. Fazit: Nur wenige Klimaschutz-Standards sind überhaupt auf die spezifischen Erfordernisse von Städten zugeschnitten.

Die mangelnde Vergleichbarkeit der zahllosen Daten führt zu einer geringen Effektivität der Energie- und Klimaschutzmaßnahmen, verbunden mit hohen administrativen Kosten. Zudem besteht die Gefahr, dass Ergebnisse willkürlich ausgewählt und interessengeleitet verwendet werden.

Aus der Analyse der Daten leitet KPMG folgende Empfehlungen ab:

* Vereinheitlichung von Messmethoden, Benchmarking und Reporting von Klimadaten für Städte
* Konzeption einer offen zugänglichen interaktiven europäischen Datenbank
* Erarbeitung maßgeschneiderter Lösungswege zur CO2-Reduzierung für einzelne Städte

* Forcierung des Informations- und Erfahrungsaustausches der Städte untereinander.

Die Studie steht kostenlos zum Download unter folgendem Link bereit:
http://www.kpmg.de/docs/city_Typology.pdf
Pressekontakt:
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Marita Reuter/Thomas Blees
Tel.: (0 30) 20 68-11 18, Fax: (0 30) 20 68-11 48
eMail: mreuter@kpmg.com / tblees@kpmg.com

Thomas Blees | KPMG
Weitere Informationen:
http://www.kpmg.de
http://www.kpmg.de/docs/city_Typology.pdf

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