Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hoch entwickelte Medizintechnik und medizinische Bildgebungstechnologien locken verstärkt Investoren an

14.12.2011
Schwellenländer als attraktive Absatzmärkte für Hersteller von Medizintechnik

Der expandierende Marktsektor der medizinischen Bildgebungsverfahren ist durch laufend entwickelte Innovationen gekennzeichnet, und dies hat die Profite und in der Folge auch die Wachstumsraten gesteigert und dadurch vermehrt Investitionen an sich gezogen.

Die Mittelzuflüsse führen zyklisch zur Entwicklung von qualitativ hochwertigen und hochtechnologischen medizinischen Geräten zu erschwinglichen Preisen. Bisher haben die so genannten BRIC-Staaten Brasilien, Russland, Indien und China die größte Bereitschaft gezeigt, neue Medizintechnik-Technologien einzuführen.

Laut einer aktuellen Studie des Unternehmensbereichs Technical Insights von Frost & Sullivan (http://www.technicalinsights.frost.com) befindet sich der Sektor für medizinische Bildgebungsverfahren auf Wachstumskurs und bringt in rasantem Tempo immer neuere Innovationen hervor. Als wichtigste Wachstumstreiber für den zukünftigen Markt für bildgebende Diagnostik erweisen sich Portabilität, Miniaturisierung, Digitalisierung, hybride Bildgebung und der Einsatz von sicheren nicht-ionisierenden Bildgebungsmodalitäten, wie optische und Ultraschall-Verfahren sowie andere medizinische Hilfsmittel, wie intelligente Pillen.

Unternehmen für Medizintechnik und Bildgebungsverfahren konzentrieren ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten auf die Herstellung von kostengünstigen, energiearmen, ergonomischen Medizingeräten mit geringem Wartungsbedarf und reduziertem Risikopotential. Medizinische Geräte der neuen Generation sollen die medizinische Infrastruktur auf der ganzen Welt vereinheitlichen, um das Ungleichgewicht bei der Verfügbarkeit hochwertiger medizinischer Versorgung zwischen den Industrieländern und den Schwellenländern zu mindern.

„Diese modernen medizinischen Geräte werden außerdem weniger invasiv und einfacher zu nutzen sein und damit die Lebensqualität kostengünstig verbessern“, erklärte Technical Insights Industry Analyst Saju John Mathew. „In Schwellenländern besteht jedoch weiterhin ein Mangel an Initiativen zur Optimierung von Medizintechnik und Produktlieferung.“

Ungeachtet dessen ziehen Schwellenländer mit ihrem höheren Bedarf an Gesundheitsdienstleistungen verstärkt das Interesse der Branche für bildgebende Diagnoseverfahren an sich, die einer der größten Sektoren der globalen Gesundheitsbranche darstellt. Während die entwickelten Märkte der Vereinigten Staaten und Europas gegen die Herausforderungen ankämpfen, die sich aus den schrumpfenden Krankenhausbudgets und den schwindenden Vergütungen ergeben, kompensieren die boomenden Gesundheitssysteme und das zunehmende Bewusstsein in aufstrebenden Ländern, wie Indien, China in der Asien-Pazifik-Region, diese Flaute.

„Dementsprechend dürften sich diese Regionen in den nächsten zehn Jahren vorrangig auf den Bau von neuen Krankenhäusern im öffentlichen und privaten Sektor und auf die Anschaffung moderner bildgebender Ausrüstung konzentrieren“, erläutert Industry Analyst Sangeetha Prabakar von Technical Insights. „Andererseits werden die entwickelten Märkte das Hauptaugenmerk auf neue Technologien legen, die angesichts der finanziellen Krise sowohl effizient als auch kostengünstig für Krankenhäuser und Anbieter von Gesundheitsdiensten sind.

Während für die Branchenführer weiterhin die USA und Europa die wichtigsten Märkte darstellen, entwickelt sich ein immer stärkeres Interesse daran, das Potential von Brasilien, Indien, China und Mexiko als kommende Investitionsknotenpunkte und Umsatzträger zu erkunden. Die häufigen Verzögerungen bei Produktzulassungen und Markteintritt in Industrieländern haben Unternehmen im Bereich Medizintechnik dazu gebracht, Ausschau nach geographischen Alternativen zu halten, um klinische Daten zu sammeln, neue Produktzulassungen zu erhalten und erste Umsätze zu erwirtschaften. Sollte dieser Trend anhalten, dann könnten sich die Konsumenten in den Industrieländern, die für lange Zeit die anfänglichen Nutznießer von Innovationen in der Medizintechnik waren, am Ende als Spätnutzer vorfinden.

Europa ist bisher der wichtigste Einstiegsmarkt für innovative Technologien. Am Ende des Jahrzehnts werden wohl Produkteinführungen eher in den aufstrebenden Ländern stattfinden, bevor diese in den Industrieländern auf den Markt gebracht werden. Die Zukunft der weltweiten Branche für medizinische Bildgebungsverfahren sieht also durchaus vielversprechend aus, vor allem im Bezug auf geringere Kosten, höhere Durchsätze und Sicherheit von aufkommenden Technologien, bei zunehmender Nachfrage von Seiten der aufstrebenden Länder.

Für weitere Informationen zur Frost & Sullivan Technical Insights Studie Top Medical Devices and Imaging Technologies 2011 kontaktieren Sie bitte Katja Feick, Corporate Communications (katja.feick@frost.com).

Die Studie Top Medical Devices and Imaging Technologies 2011 ist Bestandteil des Subskriptionsservices Technical Insights und liefert einen Überblick über einige der wichtigsten medizinischen Geräte und Bildgebungstechnologien, die das medizinische Umfeld in den nächsten Jahren entscheidend verändern werden. Die Studie beschäftigt sich auch mit einer Reihe von Megatrends, die die medizinische Landschaft in naher Zukunft gestalten und bestimmen werden. Diskutiert werden einerseits die sich rasch entwickelnden Technologien und Produkte, die mit ihren Innovationen eine große Bandbreite von Pathologien und Bereichen abdecken. Des weiteren analysiert die Studie das Marktszenario der medizinischen Bildgebungstechnik, die zurzeit durch eine verstärkte Innovationsdynamik gekennzeichnet ist. Die Studie basiert auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bietet detaillierte Technologieanalysen und Informationen über Marktchancen und Branchentrends.

Technical Insights ist ein Unternehmensbereich von Frost & Sullivan und liefert regelmäßig aktuelle Analysen zu bestehenden und neuen Technologien in technischen News-Alerts, Newslettern und Research-Services.

Über Frost & Sullivan
Frost & Sullivan ist der globale Partner für Unternehmen, wenn es um Wachstum, Innovation und Marktführung geht. Die Dienstleistungen Growth Partnership Services und Growth Consulting helfen dem Kunden, innovative Wachstumsstrategien zu entwickeln, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen. Seit 50 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile mehr als 40 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche. Weitere Informationen zum Thema Growth Partnerships unter http://www.frost.com.

Titel der Studie: Top Medical Devices and Imaging Technologies 2011 (D29C)

Kontakt:
Katja Feick
Corporate Communications – Europe
Clemensstr. 9
D – 60487 Frankfurt
Tel.: +49 (0) 69 7703343
E-Mail: katja.feick@frost.com
http://www.frost.com
Twitter: twitter.com/frost_sullivan

Katja Feick | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.frost.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Erste großangelegte Genomstudie prähistorischer Skelette aus Afrika
27.09.2017 | Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte / Max Planck Institute for the Science of Human History

nachricht Wie gesund werden wir alt?
18.09.2017 | Medizinische Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mobilität 4.0: Konferenz an der Jacobs University

18.10.2017 | Veranstaltungen

Smart MES 2017: die Fertigung der Zukunft

18.10.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

18.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Biokunststoffe könnten auch in Traktoren die Richtung angeben

18.10.2017 | Messenachrichten

»ILIGHTS«-Studie gestartet: Licht soll Wohlbefinden von Schichtarbeitern verbessern

18.10.2017 | Energie und Elektrotechnik