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Europäische Pilotstudie in Düsseldorf : Karriereentwicklung von Wissenschaftlern unterstützen

30.11.2011
Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf koordiniert gemeinsam mit der Freien Universität Berlin und der Georg-August-Universität Göttingen den deutschen Teil einer europaweiten Studie zur Karriereentwicklung von Wissenschaftlern.

In der Studie erproben Universitäten und Forschungseinrichtungen ein Werkzeug, das Wissenschaftler bei der systematischen Entwicklung karriererelevanter Fähigkeiten unterstützen soll. Die Europäische Wissenschaftsstiftung ESF (European Science Foundation) hat die Studie aufgelegt.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen und Karrierestufen – von Promovierenden bis hin zu Professoren – erproben dazu das in Großbritannien entwickelte „Researcher Development Framework (RDF)“. Das RDF ist ein Instrument zur Selbstanalyse und -reflexion berufsqualifizierender Kompetenzen von Forschenden. Dieses ist insbesondere für die akademische Personalentwicklung geeignet. Das RDF wurde von Vitae UK entwickelt, die in Großbritannien als landesweite Organisation die Karriereentwicklung von Forschenden fördert.

Mit der Studie soll geklärt werden, ob das für die britische Forschungslandschaft entwickelte System auch erfolgreich in andere Länder übertragen werden kann. Die dahinter liegenden Fragen lauten: Welche Fähigkeiten sind für den individuellen, weiteren Karriereweg besonders entscheidend? Wie können Forschende diese entwickeln und wie können die Universitäten und Forschungseinrichtungen ihre Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktiv bei der Karriereplanung unterstützen?

„Solche Angebote für die Karriereplanung sind angesichts der immer komplexeren Karrierewege von Wissenschaftlern besonders wichtig. Macht eine Hochschule in diesem Bereich attraktive Angebote für ihre Forscherinnen und Forscher, so erhöht dies erheblich die Chancen, exzellente Nachwuchswissenschaftler zu gewinnen“, so Prof. Dr. Lutz Schmitt, Prorektor für Forschung und Innovation der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

An der Studie nehmen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus sechs europäischen Ländern teil. In Deutschland beteiligen sich neben der Universität Düsseldorf auch die Freie Universität Berlin und die Universität Göttingen. Die Düsseldorfer Graduiertenakademie iGRAD koordiniert den Düsseldorfer Teil der Studie. Am 15. Dezember treffen sich die Projektpartner in Düsseldorf zu einem Erfahrungsaustausch.

Kontakt
Dr. Christian Dumpitak
iGRAD
Tel.: 0211/81-15314
E-Mail: iGRAD@uni-duesseldorf.de

Dr. Victoria Meinschäfer | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-duesseldorf.de

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