Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Betriebe profitieren von sozialen Netzwerken

14.11.2008
Deutsche im europäischen Vergleich am offensten für Web 2.0

Social Networking in der Arbeitswelt wird zunehmend als effizientes Werkzeug zu transparenter Arbeitsweise erkannt. Das zeigt eine Marktstudie unter 2.510 Arbeitnehmern von Klein- und Mittelbetrieben, die die britische Agentur Dynamic Markets in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Belgien und den Niederlanden durchgeführt hat.

Deutschland zeigte sich im Vergleich als Spitzenreiter: 72 Prozent der Menschen, die in ihrer Arbeit den Computer verwenden, nutzen hier bereits eine oder mehrere Formen sozialer Netzwerke. "Es ist fantastisch zu sehen, wie fortgeschritten die deutschen Betriebe auf diesem Gebiet bereits sind. Die Betriebsleitungen haben kaum Angst, ihren Mitarbeiter diese Kommunikationsform zuzutrauen", sagt Studienleiterin Cherry Taylor im pressetext-Interview.

Den Unternehmen kämen laut Taylor der Einsatz sozialer Netzwerke durchaus zugute. Nach Meinung der befragten Anwender erleichtern sie den Wissensaustausch und lösen bestimmte Probleme wie die Teambildung oder interne Zusammenarbeit. Viele fühlen sich auch in der Entfaltung ihrer Kreativität gestärkt. "Unternehmen, die die Bildung solcher Netzwerke zu verhindern suchen, verlieren diese Vorteile", betont Taylor. Produktivitäts- und Leistungssteigerung könnten durch die Web 2.0-Möglichkeiten erhöht werden, besonders große Betriebe profitierten davon.

Vier von fünf Befragten erkennen jedoch auch Probleme im Einsatz von sozialen Netzwerken am Arbeitsplatz: Sie lenken von der Arbeit ab und lassen vertrauliche interne Informationen leichter an unbeteiligte Dritte durchsickern. Am Arbeitsplatz jedes dritten deutschen Befragten ist letzteres schon einmal passiert, so die Ergebnisse.

Die beliebtesten Netzwerk-Tools in der Arbeit sind firmeneigene Plattformen zur Internet- Zusammenarbeit. Vier von zehn Arbeitnehmern verwenden diese, zwei von zehn verfügen über interne Foren ihres Unternehmens. Beliebt sind auch Videos, die im Firmen-Intranet hochgeladen werden. Auf den abgeschlagenen Plätzen finden sich Online-Netzwerke wie Facebook oder LinkedIn, die nur jeder siebte nutzt. Externe Kooperationsformen wie Wikis oder Blogs verwendet gerade einmal jeder zehnte.

Johannes Pernsteiner | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://dynamicmarkets.co.uk

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Europaweite Studie zu „Smart Engineering“
30.03.2017 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

nachricht Diabetesmedikament könnte die Heilung von Knochenbrüchen verbessern
17.03.2017 | Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Atome rennen sehen - Phasenübergang live beobachtet

Ein Wimpernschlag ist unendlich lang dagegen – innerhalb von 350 Billiardsteln einer Sekunde arrangieren sich die Atome neu. Das renommierte Fachmagazin Nature berichtet in seiner aktuellen Ausgabe*: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die Bewegungen eines eindimensionalen Materials erstmals live verfolgen können. Dazu arbeiteten sie mit Kollegen der Universität Paderborn zusammen. Die Forscher fanden heraus, dass die Beschleunigung der Atome jeden Porsche stehenlässt.

Egal wie klein sie sind, die uns im Alltag umgebenden Dinge sind dreidimensional: Salzkristalle, Pollen, Staub. Selbst Alufolie hat eine gewisse Dicke. Das...

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Atome rennen sehen - Phasenübergang live beobachtet

30.03.2017 | Physik Astronomie

Herzerkrankungen: Wenn weniger mehr ist

30.03.2017 | Medizin Gesundheit

Flipper auf atomarem Niveau

30.03.2017 | Physik Astronomie