Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Studie unter 700 IT-Experten

13.03.2002


Was IT-Experten bei der Stange hält: Für 70 Prozent der Befragten hat Spaß an der Arbeit höchste Priorität / 60 Prozent legen Wert auf selbständiges Arbeiten, mehr als die Hälfte wünscht sich vor allem anspruchsvolle Aufgaben / Ein Fünftel der Befragten zeigt sich trotz angespannter Wirtschaftslage in Job-Wechsellaune

Der bayerische Autobauer BMW ist für 34 Prozent der IT-Experten der bevorzugte Arbeitgeber von allen IT-Anwender-Unternehmen. Auf Platz zwei der Beliebtheitsskala folgt für 26 Prozent DaimlerChrysler, Platz drei belegen gleichauf mit jeweils knapp 26 Prozent Siemens und Lufthansa. In einer Online-Studie befragte die IT-Fachzeitung COMPUTERWOCHE in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Mayer & Mayer Marketing Consulting in Remseck 700 IT-Experten nach den attraktivsten IT-Arbeitgebern der Kategorien "IT-Anwender" und "IT-Hersteller". Das Ergebnis bei den IT-Herstellern: Auf Platz eins wählten rund 29 Prozent der Befragten SAP, IBM erreichte mit 26 Prozent Rang zwei, Microsoft landete mit 14 Prozent auf Platz drei.

Die COMPUTERWOCHE-Umfrage belegt zudem, was einen Arbeitgeber für IT-Experten wirklich attraktiv macht. So hat für diese der Spaß an der Arbeit höchste Priorität. 70 Prozent stuften dieses Kriterium als sehr wichtig, 27 Prozent als wichtig ein. Großen Wert legen 60 Prozent der Befragten auf selbständiges Arbeiten, mehr als die Hälfte wünscht sich anspruchsvolle Aufgaben. Die Vergütung steht demgegenüber für IT-Spezialisten bei weitem nicht an oberster Stelle: Nur für 27 Prozent ist demnach das Einkommen sehr wichtig, für 63 Prozent wichtig.

Zwischen Wunsch und Wirklichkeit herrscht allerdings bei den meisten IT-Spezialisten eine große Diskrepanz: 23 Prozent haben auch wirklich Spaß am Arbeitsplatz. Noch am besten sieht es in puncto selbständiger Arbeit aus, womit sich 40 Prozent der Befragten sehr zufrieden zeigen. Das Vorurteil vom eigenbrötlerischen Informationsverarbeiter scheint sich nicht zu bewahrheiten, sind doch immerhin 28 Prozent sehr zufrieden und 49 Prozent zufrieden mit der Kommunikation im Kollegenkreis. 18 Prozent der Befragten beklagen jedoch die mangelnden Aufstiegsmöglichkeiten in ihrem Unternehmen.

Sprühend vor Ideen zeigten sich die IT-Spezialisten auf die Frage, was sie in ihrem Unternehmen sofort ändern würden: 550 Beiträge bestätigen, dass es in den meisten Firmen ein enormes Verbesserungspotenzial gibt. Den größten Handlungsbedarf sehen die IT-Mitarbeiter in den Bereichen Organisation und Kommunikation. Klare Strukturen und Zuständigkeiten sowie optimierte Arbeitsabläufe sollen helfen, effizienter zu arbeiten. Als verlässlicher Indikator für die Arbeitszufriedenheit erweist sich die Fluktuationsrate: Trotz angespannter Wirtschaftslage gab ein Fünftel der Befragten an, auf eigenen Wunsch noch in diesem Jahr den Job wechseln zu wollen.

Alexandra Mesmer | ots

Weitere Berichte zu: IT-Experte IT-Spezialist Wirtschaftslage

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Dialysepatienten besser vor Lungenentzündung schützen
17.01.2018 | Deutsches Zentrum für Infektionsforschung

nachricht Neue Studie der Uni Halle: Wie der Klimawandel das Pflanzenwachstum verändert
12.01.2018 | Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Optisches Nanoskop ermöglicht Abbildung von Quantenpunkten

Physiker haben eine lichtmikroskopische Technik entwickelt, mit der sich Atome auf der Nanoskala abbilden lassen. Das neue Verfahren ermöglicht insbesondere, Quantenpunkte in einem Halbleiter-Chip bildlich darzustellen. Dies berichten die Wissenschaftler des Departements Physik und des Swiss Nanoscience Institute der Universität Basel zusammen mit Kollegen der Universität Bochum in «Nature Photonics».

Mikroskope machen Strukturen sichtbar, die dem menschlichen Auge sonst verborgen blieben. Einzelne Moleküle und Atome, die nur Bruchteile eines Nanometers...

Im Focus: Optical Nanoscope Allows Imaging of Quantum Dots

Physicists have developed a technique based on optical microscopy that can be used to create images of atoms on the nanoscale. In particular, the new method allows the imaging of quantum dots in a semiconductor chip. Together with colleagues from the University of Bochum, scientists from the University of Basel’s Department of Physics and the Swiss Nanoscience Institute reported the findings in the journal Nature Photonics.

Microscopes allow us to see structures that are otherwise invisible to the human eye. However, conventional optical microscopes cannot be used to image...

Im Focus: Vollmond-Dreierlei am 31. Januar 2018

Am 31. Januar 2018 fallen zum ersten Mal seit dem 30. Dezember 1982 "Supermond" (ein Vollmond in Erdnähe), "Blutmond" (eine totale Mondfinsternis) und "Blue Moon" (ein zweiter Vollmond im Kalendermonat) zusammen - Beobachter im deutschen Sprachraum verpassen allerdings die sichtbaren Phasen der Mondfinsternis.

Nach den letzten drei Vollmonden am 4. November 2017, 3. Dezember 2017 und 2. Januar 2018 ist auch der bevorstehende Vollmond am 31. Januar 2018 ein...

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

Veranstaltungen

Leichtbau zu Ende gedacht – Herausforderung Recycling

23.01.2018 | Veranstaltungen

Die Flugerprobung des Airbus A320neo

23.01.2018 | Veranstaltungen

15. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

22.01.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Optisches Nanoskop ermöglicht Abbildung von Quantenpunkten

23.01.2018 | Physik Astronomie

Neue Formeln zur Erforschung der Altersstruktur nicht-linearer dynamischer Systeme

23.01.2018 | Interdisziplinäre Forschung

Dreifachblockade am Glioblastom

23.01.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics