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Studie des Monheimer Institutes zum Wirtschaftsstandort Berlin aus Sicht Berliner Unternehmen

11.05.2007
Das Monheimer Institut, das Marken- und Medienforschung betreibt, hat im Auftrag der Berliner Bank rund 300 Berliner Unternehmen und deren Führungskräfte zur aktuellen und zukünftigen Bedeutung Berlins als Wirtschaftsstandort und Bundeshauptstadt befragt.

Das Ergebnis: Die Befragten messen dem Wirtschaftsstandort Berlin perspektivisch eine ähnlich starke Bedeutung wie Hamburg bei, direkt nach München. Berlin wird nach Einschätzung der Unternehmer mit großen Schritten nach vorn gehen, hingegen wird die Bedeutung Münchens als Wirtschaftsstandort eher stark rückläufig gesehen. "Berlin hat ungeheure Potenziale und einen Mehrwert, den es stärker nach außen zu transportieren gilt," sagt Oliver Bortz, Vorstandsvorsitzender der neuen Berliner Bank.

Das Image Berlins ist für 85 Prozent der befragten Unternehmen durch den Tourismus geprägt. Für 66 Prozent der Befragten hat Berlin zudem eine strategisch wichtige Bedeutung für Europa und insbesondere für geschäftliche Aktivitäten mit EU-Ostländern und Russland. Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen betrachten Polen zukünftig als einen starken Wirtschaftspartner, vor Russland.

Für die Mehrzahl der befragten Unternehmen ist das Angebot an Gewerberäumen in Berlin ausreichend und die Verfügbarkeit von Arbeitskräften zufriedenstellend. Hingegen löst die Kaufkraft der Bevölkerung, die politische Situation sowie die öffentliche Verwaltung Unzufriedenheit bei den Befragten aus. Nur 15 Prozent der befragten Unternehmen sind mit der aktuellen politischen Situation zufrieden. Um die Attraktivität Berlins zu erhöhen, fordern sie den Abbau von Bürokratie und mehr Investitionsanreize und Steuererleichterungen.

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Die Unternehmen sehen die Zukunft Berlins in der
Dienstleistungsbranche: Touristik, Medien/Kommunikation, Kunst/Kultur, Informations- und Umwelttechnologie. Dagegen wird erwartet, dass die Bedeutung von Industrie, Groß- und Einzelhandel sowie Baugewerbe sinkt. "Berlin hat Vieles, was ein potentieller Investor braucht. Berlin fehlt die Positionierung als Marke mit einem klaren Profil. Dafür müssen bestehende Netzwerke stärker miteinander verknüpft werden und Unauffälliges auffällig gemacht werden", sagt Bortz.

Bei der Bewertung der aktuellen wirtschaftlichen Bedeutung Berlins äußern sich die Unternehmen eher verhalten im Gegensatz zu München und Hamburg. So sind zwar die Dienstleistungsunternehmen aktuell mit den Bedingungen und Angeboten in der Stadt zufrieden, Handelsunternehmen oder auch das produzierende Gewerbe jedoch weniger.

Damit Berlin seine Vorreiterrolle in Wissenschaft und Forschung stärkt, sollte Berlin als Universitätsstandort ausgebaut und attraktivere Bedingungen für Akademiker, Fachkräfte und Wissenschaftler geschaffen werden.

Weitere Informationen erhalten Sie bei:
Berliner Bank, Pressestelle
Cornelia Reichel
+49 30 310-92429

Christoph Lang | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.berlin-partner.de

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