Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Trotz voller Auftragsbücher und fehlenden Personals steigen IT-Gehälter nur moderat

15.03.2007
COMPUTERWOCHE-Gehaltsstudie 2007

Fazit der Studie: Einkommen von IT-Führungskräften steigen in diesem Jahr um durchschnittlich 2,5 Prozent / Am meisten verdienen Bereichsleiter in der Bankenwelt mit rund 175.000 Euro jährlich / Spitzengehälter der IT-Branche werden in Frankfurt am Main gezahlt / München und Stuttgart folgen auf Platz zwei und drei / Berlin macht im Regionenranking den größten Sprung nach vorn

Die Einkommen der IT-Manager in Deutschland steigen in diesem Jahr um durchschnittlich 2,5 Prozent. Das ist das Ergebnis der jährlichen Studie zu Manager-Gehältern in der Hightech-Branche, die die IT-Wochenzeitung COMPUTERWOCHE (Ausgabe 11/2007, EVT 16. März) in Zusammenarbeit mit der Vergütungsberatung Personalmarkt durchgeführt hat. In die Untersuchung wurden insgesamt 8.929 Datensätze einbezogen, die zu 44 Prozent aus dem IT- und Telekommunikations-Sektor sowie zu 56 Prozent aus dem Anwenderumfeld kommen.

Am meisten verdienen IT-Bereichsleiter in der Bankenwelt mit einem Grundgehalt von durchschnittlich 175.000 Euro pro Jahr. Es folgen die Kollegen aus der Automobilindustrie mit 147.500 Euro, der Halbleiterindustrie (129.000 Euro) und der Telekommunikationsindustrie, die auf durchschnittlich 123.000 Euro pro Jahr kommen. Schlusslicht sind die System- und Softwarehäuser, die ihren Bereichsleitern 113.000 Euro beziehungsweise 119.000 Euro im Jahr bezahlen. Weiterhin ungebrochen ist der Trend zur Variabilisierung und Differenzierung bei der Vergütung. So können beispielsweise Bereichsleiter bei Banken in diesem Jahr mit Bonuszahlungen von rund 42.700 Euro rechnen, gefolgt von denen der Automobilindustrie (38.900) und der Halbleiterindustrie, die auf einen variablen Anteil von 21.200 Euro kommen.

Die COMPUTERWOCHE analysierte außerdem, in welcher Stadt die höchsten Gehälter gezahlt werden. Hier liegt Frankfurt am Main mit 19,1 Prozent über dem Bundesdurchschnitt und knapp vier Prozent vor München deutlich an der Spitze. Knapp hinter der bayerischen Landeshauptstadt konnte sich Stuttgart platzieren. Erfreulich ist die Entwicklung Berlins, das lange Zeit bei 90 Prozent des bundesdeutschen Gehaltsniveaus verharrte. Im letzten Jahr machte die Hauptstadt den größten Sprung im Regionenranking. Sie liegt zwar mit 94,8 Prozent noch immer deutlich unter dem Bundesdurchschnitt, aber die Tendenz zeigt eindeutig nach oben.

Einzelheiten zur aktuellen Gehaltsstudie wird COMPUTERWOCHE-Redakteur Hans Königes am 16. März auf der CeBIT 2007 im Zentrum für Jobs&Karriere der COMPUTERWOCHE (Halle 6, Stand C16) vorstellen.

Für Rückfragen: Hans Königes, Redaktion COMPUTERWOCHE, Tel. 089/36086-261 E-Mail: hkoeniges@computerwoche.de

Hans Königes | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.computerwoche.de

Weitere Berichte zu: Bereichsleiter COMPUTERWOCHE Main Regionenranking

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Personalisierte Medizin – Ein Schlüsselbegriff mit neuer Zukunftsperspektive
14.07.2017 | Institut für Bioprozess- und Analysenmesstechnik e.V.

nachricht Enterprise 2.0 ist weiterhin bedeutendes Thema in Unternehmen
03.07.2017 | Hochschule RheinMain

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Einblicke unter die Oberfläche des Mars

Die Region erstreckt sich über gut 1000 Kilometer entlang des Äquators des Mars. Sie heißt Medusae Fossae Formation und über ihren Ursprung ist bislang wenig bekannt. Der Geologe Prof. Dr. Angelo Pio Rossi von der Jacobs University hat gemeinsam mit Dr. Roberto Orosei vom Nationalen Italienischen Institut für Astrophysik in Bologna und weiteren Wissenschaftlern einen Teilbereich dieses Gebietes, genannt Lucus Planum, näher unter die Lupe genommen – mithilfe von Radarfernerkundung.

Wie bei einem Röntgenbild dringen die Strahlen einige Kilometer tief in die Oberfläche des Planeten ein und liefern Informationen über die Struktur, die...

Im Focus: Molekulares Lego

Sie können ihre Farbe wechseln, ihren Spin verändern oder von fest zu flüssig wechseln: Eine bestimmte Klasse von Polymeren besitzt faszinierende Eigenschaften. Wie sie das schaffen, haben Forscher der Uni Würzburg untersucht.

Bei dieser Arbeit handele es sich um ein „Hot Paper“, das interessante und wichtige Aspekte einer neuen Polymerklasse behandelt, die aufgrund ihrer Vielfalt an...

Im Focus: Das Universum in einem Kristall

Dresdener Forscher haben in Zusammenarbeit mit einem internationalen Forscherteam einen unerwarteten experimentellen Zugang zu einem Problem der Allgemeinen Realitätstheorie gefunden. Im Fachmagazin Nature berichten sie, dass es ihnen in neuartigen Materialien und mit Hilfe von thermoelektrischen Messungen gelungen ist, die Schwerkraft-Quantenanomalie nachzuweisen. Erstmals konnten so Quantenanomalien in simulierten Schwerfeldern an einem realen Kristall untersucht werden.

In der Physik spielen Messgrößen wie Energie, Impuls oder elektrische Ladung, welche ihre Erscheinungsform zwar ändern können, aber niemals verloren gehen oder...

Im Focus: Manipulation des Elektronenspins ohne Informationsverlust

Physiker haben eine neue Technik entwickelt, um auf einem Chip den Elektronenspin mit elektrischen Spannungen zu steuern. Mit der neu entwickelten Methode kann der Zerfall des Spins unterdrückt, die enthaltene Information erhalten und über vergleichsweise grosse Distanzen übermittelt werden. Das zeigt ein Team des Departement Physik der Universität Basel und des Swiss Nanoscience Instituts in einer Veröffentlichung in Physical Review X.

Seit einigen Jahren wird weltweit untersucht, wie sich der Spin des Elektrons zur Speicherung und Übertragung von Information nutzen lässt. Der Spin jedes...

Im Focus: Manipulating Electron Spins Without Loss of Information

Physicists have developed a new technique that uses electrical voltages to control the electron spin on a chip. The newly-developed method provides protection from spin decay, meaning that the contained information can be maintained and transmitted over comparatively large distances, as has been demonstrated by a team from the University of Basel’s Department of Physics and the Swiss Nanoscience Institute. The results have been published in Physical Review X.

For several years, researchers have been trying to use the spin of an electron to store and transmit information. The spin of each electron is always coupled...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Den Geheimnissen der Schwarzen Löcher auf der Spur

21.07.2017 | Veranstaltungen

Den Nachhaltigkeitskreis schließen: Lebensmittelschutz durch biobasierte Materialien

21.07.2017 | Veranstaltungen

Operatortheorie im Fokus

20.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Einblicke unter die Oberfläche des Mars

21.07.2017 | Geowissenschaften

Wegbereiter für Vitamin A in Reis

21.07.2017 | Biowissenschaften Chemie

Den Geheimnissen der Schwarzen Löcher auf der Spur

21.07.2017 | Veranstaltungsnachrichten