Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kundenkarten etablieren sich als feste Einkaufsbegleiter

06.11.2006
Größte Kundenbindungseffekte bei Miles & More, Payback und Douglas Aktuelle Studie zu Bonusprogrammen in Deutschland

Durchschnittlich 4,5 Karten stecken in den Geldbörsen der Deutschen. Dies ergab eine aktuelle TNS Emnid-Befragung zum Thema Karten und Kundenkarten in Deutschland. Klarer Favorit bei allen Karten im Portemonnaie ist die EC-Karte, die sich mit 82 Prozent den ersten Platz erobert hat, Rang zwei nimmt mit 77 Prozent die Krankenversicherungskarte ein. An dritter Stelle liegen gleichauf mit jeweils 32 Prozent die Payback Karte sowie Kreditkarten verschiedenster Anbieter.

Bonusprogramme erfreuen sich nach den vorliegenden Ergebnissen offenbar auch immer größerer Beliebtheit. Fast zwei Drittel der Bundesbürger (64 Prozent) tragen mindestens eine Kundenkarte ständig im Portemonnaie mit sich. Somit haben sich die Karten bei vielen Kunden als feste Einkaufsbegleiter etabliert. Für etwas mehr als ein Drittel (34 Prozent) gehören sie inzwischen automatisch zum Shoppen dazu. Dabei nutzen die meisten Kunden die Payback Karte: 36 Prozent der Befragten sind Mitglieder bei diesem Multipartner-Programm, gefolgt von Happy Digits mit 18 Prozent und der Rewe Haushaltskarte mit 12 Prozent.

Nach dem persönlichen Eindruck der Befragten zieht die Mitgliedschaft auch Veränderungen am eigenen Kaufverhalten mit sich. Die größten Kundenbindungseffekte können demnach das Lufthansa-Vielfliegerprogramm Miles & More, Payback sowie die Douglas Card vorweisen: 34 Prozent der Befragten geben an, mehr Buchungen zu tätigen, 38 Prozent, dass sie dies auch lieber tun, seitdem sie Miles & More-Mitglied sind.

Auch die Payback Kunden haben ihr Kaufverhalten geändert: Seit ihrer Programm-Mitgliedschaft kaufen 26 Prozent nach eigenen Angaben mehr bei Payback Partnerunternehmen ein als zuvor, 32 Prozent shoppen lieber als früher. In Bezug auf Douglas geben 25 Prozent der Karten-Nutzer an, verstärkt in diesen Parfümerien zu shoppen, 35 Prozent, dass sie dies auch lieber tun als vor dem Besitz der Karte.

Die Frage nach dem Programm mit dem größten persönlichen Nutzen beantworten 34 Prozent mit Payback, 7 Prozent mit Happy Digits und jeweils 6 Prozent mit Miles & More, Ikea Family und Bahn Comfort, dem Statusprogramm der Deutschen Bahn. Dabei bewerteten die Befragten jeweils nur die Bonusprogramme, die ihnen bekannt waren. Die Bahn darf sich zudem über zusätzliches Potential für die eigene Karte freuen: 9 Prozent der Befragten, die keine Bahncard besitzen, hätten sie gerne, 8 Prozent können sich vorstellen, sich noch die IKEA Family Karte zu besorgen. Eine angebotene Zahlungsfunktion auf der Kundenkarte könnte bei den Deutschen das Interesse noch erhöhen: Für diese Zusatzfunktion begeistern sich immerhin 11 Prozent der Befragten.

Die Einstellung der Konsumenten zu Bonusprogrammen ist positiv: Insgesamt beurteilen 40 Prozent der Studienteilnehmer Bonusprogramme "grundsätzlich gut". 32 Prozent geben an, dass ihnen das Punktesammeln Spaß macht und für 15 Prozent bedeutet die Bonuskarte, sich als bevorzugter Kunde zu fühlen. Wichtigstes Kriterium für eine attraktive Kundenkarte aus Verbrauchersicht ist die Einsetzbarkeit der Karte in mehreren Geschäften (76 Prozent). Sonderangebote und Services, die man nur mit der Karte erhält, nennen 63 Prozent. Beliebt sind auch Coupons, die beim Einkaufen Ersparnis und Vorteile bringen (51 Prozent).

Die repräsentative Studie wurde von der TNS Emnid Medien- und Sozialforschung GmbH im Auftrag der Payback Betreibergesellschaft Loyalty Partner im August 2006 telefonisch durchgeführt. Befragt wurden insgesamt 1.000 Personen ab 16 Jahren. Die Studie und Pressegrafiken stehen zum Download unter www.tns-emnid.com sowie unter www.loyaltypartner.com bereit.

Melanie Arens | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://www.tns-emnid.com
http://www.loyaltypartner.com

Weitere Berichte zu: Bonusprogramm Einkaufsbegleiter Kundenkarte

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Diabetesmedikament könnte die Heilung von Knochenbrüchen verbessern
17.03.2017 | Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke

nachricht Soziale Phobie: Hinweise auf genetische Ursache
10.03.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Im Focus: Physiker erzeugen gezielt Elektronenwirbel

Einem Team um den Oldenburger Experimentalphysiker Prof. Dr. Matthias Wollenhaupt ist es mithilfe ultrakurzer Laserpulse gelungen, gezielt Elektronenwirbel zu erzeugen und diese dreidimensional abzubilden. Damit haben sie einen komplexen physikalischen Vorgang steuern können: die sogenannte Photoionisation oder Ladungstrennung. Diese gilt als entscheidender Schritt bei der Umwandlung von Licht in elektrischen Strom, beispielsweise in Solarzellen. Die Ergebnisse ihrer experimentellen Arbeit haben die Grundlagenforscher kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift „Physical Review Letters“ veröffentlicht.

Das Umwandeln von Licht in elektrischen Strom ist ein ultraschneller Vorgang, dessen Details erstmals Albert Einstein in seinen Studien zum photoelektrischen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

Unter der Haut

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Neues Schiff für die Fischerei- und Meeresforschung

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Mit voller Kraft auf Erregerjagd

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie