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Positive Signale für den deutschen Werbemarkt / Deutsches Werbebarometer I/06

27.03.2006

Die Prognose der Medien- und Mediaentscheider für den deutschen Werbemarkt 2006 sieht wieder deutlich positiver aus. Rund 44 Prozent der Befragten gingen im zweiten Quartal 2005 auf Jahressicht von einem wachsenden Werbemarkt aus - aktuell sind es mehr als 70 Prozent. Nur knapp 29 Prozent sehen den Markt in der Stagnation. Diese Trendeinschätzung im Rahmen des aktuellen Deutschen Werbebarometers I/06 von kress und United Internet Media unterstreicht den Aufschwung in der Mediabranche in 2005, der zusätzlichen Aufwind durch das sportliche Großereignis Fußballweltmeisterschaft in diesem Jahr in Deutschland erhält.

Für das Deutsche Werbebarometer I/06 wurden im Zeitraum vom 17. Januar bis 06. Februar 2006 265 Geschäftsführer, Marketingleiter und Werbefachleute unter anderem zur Entwicklung des Werbemarktes 2006 insgesamt und den gesamtwirtschaftlichen Perspektiven für Deutschland befragt. Damit hat sich die Teilnehmerzahl seit der letzten Erhebung verfünffacht.

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Online und Direktmarketing behalten hohe Steigerungsraten bei Von der guten Grundstimmung profitiert vor allem die Mediengattung Online (+13,9% Umsatzwachstumsprognose/ gegenüber +12,0% in II/05), gefolgt vom Direktmarketing (+6,1% Umsatzwachstumsprognose/ +4,0% in II/05). Auch die klassischen Medien werden im Jahr der Fußballweltmeisterschaft in Deutschland zulegen: Für TV gehen die Experten von einem Wachstum von +3,4 Prozent (+2,1% in II/05) aus. In den Mediengattungen Radio (+3,0%/ -1,5% in II/05), Publikumszeitschriften (+1,5%/ -0,1% in II/05) und Fachzeitschriften (+2,5%/ +0,4% in II/05) ist ebenfalls ein positiver Trend gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen - hier profitieren die klassischen Medien sicherlich auch von dem bevorstehenden Großevent des Jahres.

Optimistischere Einschätzung der gesamtwirtschaftlichen Lage stützt Werbeaufschwung

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland hellt sich weiter auf. Fast drei Viertel der Entscheider (72,1%) gehen von einer Verbesserung in 2006 aus und können sich im Schnitt sogar ein Wachstum des Werbemarktes um bis zu sechs Prozent vorstellen. Zuletzt äußerten sich erst 63,6 Prozent optimistisch. Nur noch knapp ein Viertel (24,2%) rechnet mit einer unveränderten Wirtschaftslage, ganze 3,8 Prozent erwarten eine Verschlechterung. Als Ursachen werden vor allem die veränderten politischen Rahmenbedingungen und eine Aufbruchstimmung sowohl bei den Konsumenten als auch bei den Unternehmen genannt, die vor allem eine verbesserte Binnenkonjunktur erwarten lassen. Positive Auswirkungen hat auch die als überraschend gut wahrgenommene Arbeit der Großen Koalition in Berlin. Auch Einmaleffekte wie die Fußballweltmeisterschaft und vorgezogene Konsumaktivitäten aus der bevorstehenden Erhöhung der Mehrwertsteuer in 2007 werden als positive Wirtschaftsindikatoren gesehen. Gegenüber dem Deutschen Werbebarometer II/05 hat sich folgerichtig auch die Wachstumsprognose für den Gesamtwerbemarkt von +3,1% auf nun +6,0% fast verdoppelt.

Medienkrise schwächt sich ab

Von dem sehr positiven Drive aus der deutlich optimistischeren Einschätzung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der Entwicklung des Werbemarkes profitiert auch der Medienmarkt. Während 2005 klar als Krisenjahr für die Medien gewertet wurde, halten inzwischen 43,4 Prozent die Krise für überwunden (17,4% in II/05). Als mit ausschlaggebend hierfür wird neben den bereits genannten Faktoren auch gewertet, dass die Medien auf strukturelle Änderungen am Markt reagiert und sich entsprechend angepasst haben.

Online gewinnt weiter an Bedeutung - klassische Medien nehmen Fahrt auf

Als mit Abstand die Nr. 1 beim Wachstum und treibender Faktor im Markt kommt dem Internet erneut eine Schlüsselposition unter den Medien im deutschen Werbemarkt zu: Rund 86 Prozent (85,7%) der Entscheider sehen in 2006 steigende Werbeumsätze für Online. Aber auch die klassischen Medien TV, Print und Radio werden von jedem Dritten mit steigenden Umsätzen im Jahr 2006 gesehen. Dies ist eine deutliche Verbesserung der Einschätzung gegenüber dem letzten Jahr.

Über das Entscheider Panel Medien (EPM):

Im Entscheider Panel Medien (EPM) werden Top-Entscheider aller Mediendisziplinen regelmäßig online zu Branchenthemen befragt und liefern damit seit Januar 2005 Indikatoren und interessante Daten und Fakten zum Medien- und Werbemarkt. Die Themenauswahl reicht vom Stellenwert von Werbung und PR im Marketing-Mix, der Bedeutung einzelner Medien für die Unternehmenskommunikation bis hin zu Einschätzungen zur Entwicklung des Werbemarktes - ein Stimmungsbarometer der Branche. Das EPM ist ein Projekt von Kress unterstützt durch die Online-Marktforschung von United Internet Media.

Über United Internet Media AG (UIM):

Die United Internet Media AG (http://united-internet-media.de), der Media-Vermarkter der konzerneigenen Portale der United Internet AG, WEB.DE, GMX und 1&1 sowie des neuen Shoppingportals SmartShopping.de, ist einer der führenden Vermarkter von Online-Media im deutschen und europäischen Medienmarkt. Mit über 4,5 Milliarden Ad Impressions im Monat (Quelle: United Internet Media) und einer Reichweite von über 50 Prozent aller Deutschen im Internet (Quelle: internet facts 2005-II) sowie rund 100 Millionen Onlinern in Europa (Quelle: Nielsen NetRatings/ United Internet Media Research) setzt United Internet Media nicht nur im deutschsprachigen, sondern auch im europäischen Internet Maßstäbe - quantitativ wie qualitativ. United Internet Media bietet Werbekunden mit "1-stop-media-shopping", d.h. mit nur einer einzigen Buchung und aus einer Hand, den schnellen und komfortablen Zugang zu den relevanten Online-Werbeplattformen in Deutschland sowie über das Netzwerk AD Europe in Europa und weltweit. Rund 75 Media- und Advertising-Experten aus allen Mediengattungen betreuen deutsche und internationale Werbekunden in den Segmenten Media- und Kreativ-Agenturen sowie aus der werbetreibenden Industrie (Direktkunden). United Internet Media hat Unternehmensstandorte in Karlsruhe und München und unterhält Niederlassungen in Hamburg und Düsseldorf.

Nadja Elias | presseportal
Weitere Informationen:
http://united-internet-media.de

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