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Digitales Rathaus: An- und Ummelden zukünftig beliebtester Online-Service

05.04.2005


Das Virtuelle Rathaus wird immer beliebter: Neun von zehn Bürgern würden in Zukunft gerne sämtliche Behördengänge über das Internet erledigen. Der beliebteste zukünftige Bürgerdienst: das An- und Ummelden des Wohnsitzes. Mehr als 90 Prozent der Befragten einer aktuellen Internet-Trendumfrage von Steria Mummert Consulting und dem Spezialisten für Umfrage- und Beschwerdemanagement-Software Inworks möchten nach dem Umzug nicht mehr zum Amt laufen, sondern dieses komplett online erledigen. Schon heute nimmt jeder dritte Befragte Online-Dienstleistungen der Behörden im Web in Anspruch. Das Problem: Bisher ist immer noch die händische Unterschrift auf den heruntergeladenen Formularen notwendig. In Zukunft soll die digitale Signatur die Unterschrift auf dem Papier und den persönlichen Gang zum Amt immer öfter ersetzen. Beispiel Steuererklärung: Bis zu 20 Prozent der Deutschen nutzen schon heute die elektronische Übergabe von Steuerdaten an das Finanzamt, müssen aber immer noch ein gedrucktes und unterschriebenes Formular nachreichen. Fällt dies dank digitaler Signatur künftig weg, würden drei Viertel der Befragten ihre Steuererklärung via Web übermitteln.



Die digitale Signatur ist keine Voraussetzung für das E-Government an sich. Angebote wie Informationen, Formulare zum Herunterladen oder E-Mail-Beratung sind schon heute ohne die elektronische Identifizierung möglich. Hier haben die Behörden bereits gute Angebote im Netz: Rund 70 Prozent der deutschen Ämter stellen den Bürgern auf so genannten Bürgerportalen ihre elektronischen Dienste zur Verfügung, so der aktuelle Public Trend von Steria Mummert Consulting und Inworks. Die Bürger wünschen sich für die Zukunft aber auch Online-Dienste, die eine rechtsgültige Unterschrift erfordern. Der beliebteste Dienst in der zukünftigen digitalen Amtsstube ist dabei das An- und Ummelden des Wohnsitzes. Mehr als 90 Prozent der Befragten möchten dieses nach einem Umzug künftig online erledigen. Auf Platz zwei im Ranking der Bürgerwünsche: die Beantragung von Pass- und Ausweisdokumenten via Web mit 88 Prozent der Nennungen. Die elektronische Steuererklärung landet mit rund 77 Prozent der Nennungen auf Platz drei.

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»Inwork »Signatur »Steuererklärung


Welche Amtsgeschäfte würden Sie gerne per Internet erledigen?

  • An- oder Ummelden: 90,1 Prozent

  • Pass/Ausweis beantragen: 88,2 Prozent
  • Steuererklärung: 76,5 Prozent
  • Antrag auf Zuschüsse: 43,4 Prozent
  • Berechtigungsscheine: 41,9 Prozent
  • Gewerbeschein beantragen: 35,1 Prozent
  • Gewerbesteuern: 30,5 Prozent
  • Hundesteuer: 30,2 Prozent
  • Sonstiges: 12,1 Prozent

Um den Wünschen der Bürger zu entsprechen, starteten Bund, Länder und Kommunen bereits in der Vergangenheit zahlreiche Projekte wie beispielsweise die Initiativen BundOnline 2005 oder MEDIA@Komm. Das Ziel: eine möglichst weit gehende Abwicklung der behördlichen Aufgaben. E-Government wird langfristig eine attraktive Alternative zum normalen Behördengang darstellen – ihn jedoch nicht ersetzen. Das erwarten die Experten von Steria Mummert Consulting. Ebenso wie im E-Commerce und klassischen Handel bleibt es dem Kunden – also dem Bürger – überlassen, welchen Weg zur Behörde er wählt.

Diese Presseinformation basiert auf einer Internet-Trendumfrage von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem Spezialisten für Umfrage- und Beschwerdemanagement-Software Inworks. Vom 10. bis 28. Februar 2005 wurden insgesamt 1.067 Personen befragt.

Joerg Forthmann | Steria Mummert Consulting
Weitere Informationen:
http://www.mummert-consulting.de/

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