Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Studie zu den Internet-Auftritten der Landkreise

05.07.2001

In einer Studie macht die Hochschule Bremerhaven einen großen Nachholbedarf bei den Internet-Auftritten der deutschen Landkreise aus.



An der Hochschule Bremerhaven wurde von Prof. Dr. Edgar Einemann aus dem Studiengang Informatik/Wirtschaftsinformatik die erste umfassende Untersuchung der Internet-Auftritte aller deutschen Landkreise durchgeführt. In der Zeit vom 21. bis 25. Mai 2001 wurden die Internet-Seiten aller 323 deutschen Landkreise unter die Lupe genommen. Die Breite, Interaktivität und Benutzerfreundlichkeit der Angebote wurde mit Hilfe von insgesamt 105 Indikatoren gründlich untersucht. Die Ergebnisse liegen jetzt vor.

... mehr zu:
»Internet-Auftritt »Landkreis


Da für 16 Landkreise keine Internet-Adresse ermittelt werden konnte und zehn Seiten zum Untersuchungszeitpunkt nicht erreichbar waren, konzentrierte sich die Betrachtung auf 297 Landkreise. Die Anforderungen warten nicht zu hoch: einer der Landkreise hat in fast jeder Kategorie die maximale Punktzahl erreicht.

Die Landkreise insgesamt haben nur ein Drittel der maximal möglichen Punkte erreichen können. Der Durchschnitt lag bei 36,4 Prozent (33,5 Prozent berechnet auf alle 323 Landkreise). Nur zwei Landkreise (Nordfriesland und Ostholstein) erreichten über 80 Prozent der möglichen Punkte und schnitten mit sehr gut ab. 13 Landkreise wurden mit gut bewertet, während 57,5 Prozent (171 Landkreise) nicht einmal 40 Prozent der möglichen Punkte erreichten.

Unter dem Aspekt des Bürgerdialogs und des Electronic Government wurden die Möglichkeiten des Bürgers zur elektronischen Interaktion mit der Verwaltung mit Hilfe eines Interaktivitäts-Indikators (gebildet aus 34 Einzelindikatoren) geprüft. Die Landkreise erreichten im Durchschnitt sehr schwache 20,7 Prozent der maximal möglichen Punkte, lediglich 14 Landkreise (4,7 Prozent) kamen auf über 50 Prozent der möglichen Punkte.

Die wenigen guten und sehr guten Internet-Auftritten und die vielen Highlights einzelner Angebote zeigen, was heute möglich wäre. Die Realität ist jedoch durch eine große Polarisierung und ein im Durchschnitt eher schwaches Bild gekennzeichnet.

Die Studie steht im Internet unter www.einemann.net zur Verfügung


Dipl. Pol. D. Krause-Behrens | idw
Weitere Informationen:
http://www.einemann.net/

Weitere Berichte zu: Internet-Auftritt Landkreis

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Zirkuläre Wirtschaft: Neues Wirtschaftsmodell für die chemische Industrie?
28.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

nachricht Unternehmen entwickeln sich zu Serviceanbietern
25.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie