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Ein Viertel aller Frauen geht seit der Gesundheitsreform seltener zum Arzt

11.01.2005


Eine Repräsentativ-Umfrage des Meinungsforschungs-Instituts TNS Emnid unter 960 deutschen Frauen ergab: 22 Prozent, also knapp ein Viertel, gehen seit der Gesundheitsreform seltener zum Arzt. Bei den unter 40-Jährigen war es sogar ein Drittel.

Die Umfrage im Auftrag der Zeitschrift bella zeigte außerdem: Viele Frauen besorgen sich rezeptfreie Medikamente, ohne vorher einen Arzt zu fragen. Das gilt für 24 Prozent der Befragten. Bei Frauen über 40 ist die Bereitschaft zum Medikamentenkauf ohne Arztbesuch noch höher.

Doch trotz Praxis-Gebühr und Medikamenten-Zuzahlung: Nur wenige planen eine private Zusatzversicherung, um im Krankheitsfall besser versorgt zu sein. Diese Frage bejahten bloß 13 Prozent aller Frauen – die jüngeren allerdings häufiger als die älteren.

Die vollständige Umfrage erscheint in bella Heft Nr. 3 (EVT 12. Januar 2005).

Wiebke Gloe-Carstensen | bella

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