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Marktstudie zu E-Manufacturing

03.06.2003


Großunternehmen und Mittelständler halten E-Manufacturing nicht für eine Modeerscheinung, sondern erkennen darin ein bemerkenswertes Zukunftspotenzial. Das ist das Ergebnis einer Marktstudie, die eine Projektgruppe um den Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Matthias Hartmann jetzt veröffentlicht hat. Hartmann vertritt die Fachgebiete Produktion, Logistik und Informationsmanagement an der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft (FHTW) Berlin.



Maßanfertigung, Kostenreduktion und Schnelligkeit - diese Begriffe werden mit E-Manufacturing in Verbindung gebracht. Noch bessere und auf immer kleinere Kundengruppen zugeschnittene Produkte können, so die weit verbreitete Meinung, dadurch immer leichter definiert werden. Die von Hartmann befragten Unternehmen erhoffen sich von der elektronischen Verknüpfung ihrer Kunden- und Lieferantensysteme mit den Produktions- und Lieferketten eine bessere Kundenorientierung, eine größere Transparenz der innerbetrieblichen Abläufe, eine höhere Planungsgenauigkeit und einen leichten Zugriff auf aktuelle Maschinendaten.

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Fast die Hälfte der befragten Unternehmen setzt bisher noch keine für E-Manufacturing geeignete IT-Plattform ein; davon nennt jedes zweite als wichtigsten Hinderungsgrund die fehlende Kompatibilität der Systeme. Nur jedes fünfte Unternehmen hat bereits E-Manufacturing-Projekte durchgeführt, immerhin die Hälfte plant entsprechende Projekte.
An der Studie nahmen insgesamt 30 Unternehmen der Großindustrie und des Mittelstands im deutschsprachigen Raum teil. Dabei lag der Branchenschwerpunkt im Bereich Maschinen- und Anlagenbau sowie Automobil / Metallerzeugnisse. Drei Viertel der Unternehmen waren Einzel- und Serienfertiger, ein Viertel Großserien- und Massenfertiger.


Kontakt:

Prof. Dr. Matthias Hartmann
e-mail: matthias.hartmann@berlin.de

Gisela Hüttinger | idw
Weitere Informationen:
http://www.fhtw-berlin.de

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