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"Mens sana in corpore sano"

10.09.2002


Körperliche Leistungsfähigkeit und PISA-Studie

Der natürliche Bewegungsdrang der Kinder wird heute zunehmend eingeschränkt. Die Folge: Immer mehr übergewichtige/adipöse Kinder mit den entsprechenden gesundheitlichen Konsequenzen und Risiken.
Darüber hinaus zeigen sich aber auch Auswirkungen auf die kognitiven Fähigkeiten. Das Projekt CHILT (Children’s Health Interventional Trial) der Deutschen Sporthochschule Köln hat an 12 Grundschulen insgesamt 668 Kinder untersucht. Dabei zeigte sich ein signifikanter Zusammenhang zwischen der Gesamtkörperkoordination und der Leistung bei konzentrierter Arbeit. Kinder, die motorisch besser waren, schnitten im Konzentrationstest signifikant besser ab.

Dieses Ergebnis unterstreicht einmal mehr die immense Bedeutung von Bewegung! So dient sie nicht nur der Vorbeugung von Arteriosklerose und deren Risikofaktoren, sondern vielmehr auch dem Erwerb und Erhalt kognitiver Fähigkeiten. Im Zeitalter der PISA-Studie dürfen solche Resultate nicht unbeachtet bleiben. Es wird immer wichtiger, Kindern möglichst frühzeitig die Freude an einer gesunden ganzheitlich orientierten und aktiven Lebensführung zu vermitteln. Dies sollte bereits im Kindergarten, spätestens aber in der Grundschule konsequent umgesetzt werden.

Für das CHILT-Team
Dr. med. Christine Graf
Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin
Deutsche Sporthochschule Köln

Sabine Maas | idw

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