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Zahl der im Intrahandel tätigen Unternehmen leicht rückläufig

30.06.2010
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben im Laufe des Jahres 2009 in Deutschland etwas mehr als 580 000 Unternehmen Waren aus anderen EU-Mitgliedstaaten bezogen oder in andere EU-Mitgliedstaaten geliefert.
Damit hat sich die Zahl der im Intrahandel tätigen Unternehmen gegenüber dem Vorjahr (585 000) leicht verringert. Knapp 486 000 Unternehmen führten Waren aus anderen EU-Mitgliedstaaten ein, während rund 239 000 Unternehmen als Exporteure tätig waren.

Nur noch 31 Unternehmen erzielten im Intrahandel einen Exportumsatz von mehr als einer Milliarde Euro. Im Vorjahr hatten noch 42 Unternehmen diese Schwelle übertroffen. Der wertmäßige Anteil dieser Unternehmen an den Gesamtausfuhren lag 2009 bei 25,3% gegenüber 28,4% im Vorjahr.
Bei den Wareneingängen erreichten 37 Unternehmen einen Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro und einen Anteil von knapp 22% an den Gesamteinfuhren aus den anderen EU-Mitgliedstaaten. Der Anteil lag damit in etwa auf der Höhe des Vorjahresniveaus.

Knapp 168 000 Unternehmen hatten im Jahr 2009 bei den Versendungen in die EU einen Umsatz von weniger als 100 000 Euro. Damit erreichten 70% aller Unternehmen beim EU-Exportgeschäft einen wertmäßigen Anteil von zusammen genommen unter 1%.

Dem gegenüber hatten über 400 000 und damit 83% aller Unternehmen in Deutschland, die Waren aus der EU beziehen, Eingänge von weniger als 100 000 Euro. Der wertmäßige Anteil dieser Unternehmen an den gesamten deutschen EU-Einfuhren lag bei 1,4%.

Weitere Auskünfte gibt:
Rainer Seibel,
Telefon: +49 611 75 3381,
E-Mail: info-aussenhandel@destatis.de

Rainer Seibel | Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen:
http://des

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