Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

80 % aller Kinder leben bei ihren Eltern

13.05.2002


Wie das Statistische Bundesamt zum "Internationalen Tag der Familie" am 15. Mai 2002 mitteilt, lebten im April 2001 15,1 Mill. Kinder bei ihren Eltern bzw. einem Elternteil. Davon wurden 12,2 Mill. Kinder (81 %) bei ihren verheirateten Eltern groß. 2,1 Mill. Kinder (14 %) lebten bei allein erziehenden Müttern oder Vätern und 820 000 Kinder unter 18 Jahren (5 %) wurden von Lebensgemeinschaften versorgt. Das zeigen die Ergebnisse des Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa.

Nur knapp ein Viertel (24 %) der minderjährigen Kinder lebte im April 2001 ohne weitere Geschwister im Haushalt, d.h. ohne mindestens eine minder- oder volljährige Schwester bzw. einen minder- oder volljährigen Bruder. Etwa die Hälfte (47 %) aller Kinder wohnte zu diesem Zeitpunkt mit einem Bruder oder einer Schwester zusammen. 20 % der in Deutschland lebenden Kinder hatten zwei Geschwister und 9 % der Minderjährigen teilten sich den Haushalt mit mindestens drei Brüdern oder Schwestern.

Minderjährige Kinder mit Geschwistern im Haushalt wachsen vor allem bei Ehepaaren auf. Im April 2001 wohnten in Deutschland durchschnittlich 80 % dieser Kinder mit Geschwistern zusammen. Zum gleichen Zeitpunkt wurden 60 % der Kinder bei allein erziehenden Elternteilen mit Geschwistern groß. Am seltensten hatten die Kinder bei Lebensgemeinschaften Geschwister. Nur gut jedes zweite minderjährige Kind (54 %) lebte dort mit Geschwistern zusammen.

Detaillierte Ergebnisse des Mikrozensus 2001 enthält die Broschüre "Leben und Arbeiten in Deutschland – Ergebnisse des Mikrozensus 2001", die auch im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/presse/deutsch/pk/2002/mikrozensus2001b.htm kostenlos abrufbar ist.

 

Ledige Kinder unter 18 Jahren im April 2001 nach Zahl der Geschwister
und Lebensformtypen der Eltern/-teile

Lebensformtypen der Eltern/teile

Insge-

... mehr zu:
»Mikrozensus »Statistisch

samt

ohne Ge-
schwister1)

mit ...Geschwister/n

1

2

3
und mehr

1 000

 

Früheres Bundesgebiet

Zusammen

12 619

2 847

5 955

2 631

1 186

   Paare

10 986

2 219

5 316

2 380

1 071

      Ehepaare

10 495

1 997

5 137

2 313

1 048

      Lebensgemeinschaften 2)

491

222

179

67

23

   Allein Erziehende ohne Partner/in

1 633

628

639

251

115

 

Neue Länder und Berlin-Ost

Zusammen

2 470

809

1 190

327

144

   Paare

1 988

594

1 005

270

119

      Ehepaare

1 658

440

883

228

107

      Lebensgemeinschaften 2))

330

154

122

42

12

   Allein Erziehende ohne Partner/in

482

215

185

57

25

Ergebnisse des Mikrozensus – Bevölkerung am Familienwohnsitz.


1) Ledige Geschwister ohne Altersbegrenzung.
2) Die den nicht mit der Haushaltsbezugsperson verwandten Haushaltsmitgliedern ab dem Mikrozensus 1996 gestellte Frage nach einer Lebenspartnerschaft zur Haushaltsbezugsperson ist freiwillig zu beantworten.

 

Weitere Auskünfte erteilt: Manuela Nöthen,
Telefon: (01888) 644-8707,
E-Mail:
mikrozensus@destatis.de


Manuela Nöthen | Pressemitteilung
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de/ 

Weitere Berichte zu: Mikrozensus Statistisch

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Mehr Habilitationen von Frauen im Jahr 2015
28.06.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher untersuchen Pflanzenkohle als Basis für umweltfreundlichen Langzeitdünger

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

„Antilopen-Parfüm“ hält Fliegen von Kühen fern

20.10.2017 | Agrar- Forstwissenschaften

Aus der Moosfabrik

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie