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Zwei von drei Kindern werden mit Geschwistern groß

19.09.2006
Wie das Statistische Bundesamt zum Weltkindertag am 20. September mitteilt, haben im Jahr 2005 rund zwei Drittel (69%) der 20,7 Millionen Kinder in Deutschland mit mindestens einem minder- oder volljährigen Geschwisterkind gemeinsam in einem Haushalt gelebt. Rund jedes dritte Kind (31%) wuchs dementsprechend ohne Geschwister im Haushalt auf. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa.

Zu den Kindern zählen im Mikrozensus alle minder- und volljährigen ledigen Personen, die ohne Lebenspartner(in) und ohne eigene Kinder mit mindestens einem Elternteil im Haushalt zusammen leben. Als Kinder gelten dabei - neben leiblichen Kindern - auch Stief-, Adoptiv- und Pflegekinder.

Die Ergebnisse des Mikrozensus zeigen weiter, dass von den 14,4 Millionen minderjährigen Kindern im Jahr 2005 ein Viertel (25%) ohne weitere Geschwister im Haushalt groß wurde. Fast die Hälfte der minderjährigen Kinder (48%) wuchs gemeinsam mit einem minder- oder volljährigen Geschwisterkind heran. Dabei hatte rund jedes fünfte minderjährige Kind (19%) zwei Geschwister, knapp jedes zehnte Kind (8%) teilte den Haushalt mit mindestens drei Geschwistern.

Von den 6,3 Millionen volljährigen Kindern, die im Jahr 2005 noch im elterlichen Haushalt wohnten, lebten 45% ohne Schwester und Bruder. 38% der volljährigen Kinder teilten den Haushalt mit einem minder- oder volljährigen Geschwisterkind, 12% mit zwei Geschwistern und 5% mit drei Geschwistern und mehr.

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»Geschwisterkind »Mikrozensus

Weitere Ergebnisse des Mikrozensus 2005 zu den Lebensformen der Bevölkerung, zu Haushaltsstrukturen oder zur Gesundheitssituation der Bevölkerung und vielen anderen Themen enthält die Pressebroschüre "Leben in Deutschland - Haushalte, Familien und Gesundheit", die zusammen mit einem umfangreichen Tabellenanhang im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/presse/deutsch/pk/2006/mikrozensus2005_b.htm zum kostenlosen Download bereit steht.

Weitere Auskünfte gibt: Julia Weinmann, Telefon: (0611) 75-8707, E-Mail: julia.weinmann@destatis.de

Julia Weinmann | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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