Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Einfuhr von Tabakerzeugnissen ist rückläufig

19.09.2006
Wie das Statistische Bundesamt anlässlich der Internationalen Fachmesse für Tabakwaren und Raucherbedarf "Inter-Tabac" mitteilt, wurden im ersten Halbjahr 2006 Tabakerzeugnisse und verarbeiteter Tabak im Wert von 643 Millionen Euro nach Deutschland eingeführt.

Das waren 3,1% weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Zwar stiegen die Werte der Einfuhren von unverarbeitetem Tabak und Tabakabfällen um 5,3% auf 331 Millionen Euro sowie von anderem verarbeiteten Tabak und Tabakersatzstoffen um 1,2% auf 128 Millionen Euro, doch verringerte sich die Einfuhr von Zigarren, Zigarillos und Zigaretten deutlich um 17,4% auf 183 Millionen Euro. Der Gesamtwert der in Deutschland versteuerten Tabakerzeugnisse betrug im ersten Halbjahr 2006 11,5 Milliarden Euro, darin sind 9,0 Milliarden Euro (78,0%) Umsatz- und Tabaksteuer enthalten. Bezogen auf den Netto-Wert der in Deutschland abgesetzten Tabakerzeugnisse hatte der Wert der Importe somit einen Anteil von einem Viertel (25,1%).

Zigarren, Zigarillos und Zigaretten wurden fast ausschließlich aus Ländern der Europäischen Union (EU) eingeführt. Der Wert dieser eingeführten Waren betrug 173 Millionen Euro. Trotz rückläufiger Einfuhren war dabei Frankreich auch in den ersten sechs Monaten dieses Jahres der bedeutendste Handelspartner. Deutschland bezog von dort Zigarren, Zigarillos und Zigaretten im Wert von 69 Millionen Euro (- 12%). Drittländer, also alle Länder, die nicht der EU angehören, spielten als Handelspartner bei der Einfuhr dieser Waren trotz einer Steigerung des Wertes um 14,2% auf 10 Millionen Euro nur eine untergeordnete Rolle. Mehr als zwei Drittel des Wertes der Importe aus diesen Ländern entfielen auf Zigarren, Zigarillos und Zigaretten aus der Dominikanischen Republik (3,6 Millionen Euro) und Kuba (3,5 Millionen Euro).

Bei den Einfuhren von unverarbeitetem Tabak hatten die Drittländer einen Anteil von 92,9%. Tabak wird zwar fast überall auf der Welt angebaut, doch wurden in Deutschland die Einfuhren von einigen wichtigen Anbauländern dominiert. Von unverarbeitetem Tabak und Tabakabfällen im Wert von 308 Millionen Euro kamen insgesamt 64,1% aus den Vereinigten Staaten (67 Millionen Euro), Brasilien (59 Millionen Euro), der Türkei (42 Millionen Euro) und Malawi (30 Millionen Euro). Die restlichen 35,9% verteilten sich auf weitere 42 Drittländer.

... mehr zu:
»Einfuhr »Tabak »Zigarette

Weitere Auskünfte gibt: Dirk Mohr, Telefon: (0611) 75-2475 E-Mail: info-aussenhandel@destatis.de

Dirk Mohr | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

Weitere Berichte zu: Einfuhr Tabak Zigarette

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Mehr Habilitationen von Frauen im Jahr 2015
28.06.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie