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Beschäftigung in deutschen Krankenhäusern leicht gestiegen

05.09.2006
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren im Jahr 2005 umgerechnet auf die volle tarifliche Arbeitszeit rund 810 000 Personen in deutschen Krankenhäusern beschäftigt.

Das sind 0,5% mehr als im Jahr zuvor. Während die Zahl der Vollkräfte im ärztlichen Dienst um 3,1% auf 121 000 gestiegen ist, wurden im nichtärztlichen Dienst mit 688 900 Vollkräften 0,1% mehr gegenüber 2004 gezählt. Es ist anzunehmen, dass Teilzeit- und geringfügige Beschäftigungsverhältnisse im Krankenhaus zurückgegangen sind.

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Krankenhäuser um 1,3% auf 2 137 zurückgegangen; entsprechend sank auch die Zahl der aufgestellten Betten um 1,5% auf 523 600. Die Zahl der Patienten stieg gegenüber 2004 um 0,3% auf 16 845 000. Dieser Anstieg ist darauf zurückzuführen, dass hier erstmals gesunde Neugeborene enthalten sind. Die durchschnittliche Verweildauer lag mit 8,6 Tagen um 1,1% unter der des Vorjahres, die Bettenauslastung war mit 75,6% um 0,1% höher als 2004.

Die Zahl der Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland ist um 1,9% auf 1 270 gesunken, die der aufgestellten Betten um 2 000 (- 1,1%) auf 174 500 zurückgegangen. Gegenüber 2004 wurden hier 74 000 Patienten weniger (- 3,9%) gezählt, die sich durchschnittlich 25,8 Tage in der Einrichtung aufhielten (+ 2,7%). Die Bettenauslastung lag bei 73,4%.

Mit 93 000 Vollkräften lag die Zahl der in den Vorsorge oder Rehabilitationseinrichtungen Beschäftigten auf Vorjahresniveau. Im ärztlichen Dienst wurden mit knapp 8 100 Vollkräften 1% mehr gegenüber 2004 gezählt. Die Zahl der Vollkräfte im nichtärztlichen Dienst sank um 0,1% auf 84 900.

Nach Ländern differenzierte vorläufige Ergebnisse der Krankenhausstatistik für das Berichtsjahr 2005 (Grunddaten der Krankenhäuser und Vorsorge oder Rehabilitationseinrichtungen) sind im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes auf der Themenseite Gesundheitswesen kostenlos abrufbar.

Weitere Auskünfte gibt: Zweigstelle Bonn, Ute Bölt, Telefon: (01888) 644-8107, E-Mail: gesundheitsstatistiken@destatis.de

Ute Bölt | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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