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Im Handwerk weiter Personalabbau

10.09.2001


Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes setzte sich der Beschäftigungsabbau im Handwerk weiter fort: Ende Juni 2001 waren hier 3,8 % weniger Personen tätig als im Juni 2000. Zugleich lag der Umsatz der selbstständigen Handwerksunternehmen im zweiten Vierteljahr 2001 um 1,9 % unter dem Vergleichswert des Vorjahresquartals.

Besonders stark betroffen war das Bau- und Ausbaugewerbe, in dem die Beschäftigung um 7,6 % und der Umsatz um 7,8 % niedriger lagen als ein Jahr zuvor.

Beschäftigungsrückgänge gab es auch in allen übrigen Gewerbegruppen des Handwerks. Mit - 5,1 % war der Abbau im Holzgewerbe besonders deutlich, wogegen beim Gewerbe für Gesundheits- und Körperpflege, chemische und Reinigungsgewerbe die Beschäftigtenzahl moderat zurückging (- 1,1 %).

Dagegen konnten beim Umsatz immerhin zwei der insgesamt sieben Gewerbegruppen des Handwerks Umsatzsteigerungen gegenüber dem Vorjahresquartal erzielen. Am höchsten war die Zunahme in der Gruppe der Gewerbe für Gesundheits- und Körperpflege, chemische und Reinigungsgewerbe (+ 1,5 %). Das Nahrungsmittelgewerbe (+ 0,6 %) setzte geringfügig mehr um als im zweiten Vierteljahr 2000.

Beschäftigte und Umsatz im Handwerk nach Gewerbegruppen

Gewerbegruppe

Veränderung 2. Quartal 2001
gegenüber

... mehr zu:
»Körperpflege

2. Quartal 2000 in %

Beschäftigte

Umsatz

Handwerk insgesamt

- 3,8

- 1,9

  davon:

 

 

   Bau- und Ausbaugewerbe

- 7,6

- 7,8

   Elektro- und Metallgewerbe

- 2,4

+ 0,0

   Holzgewerbe

- 5,1

- 3,0

   Bekleidungs-, Textil- und Ledergewerbe

- 4,9

- 3,0

   Nahrungsmittelgewerbe

- 4,2

+ 0,6

   Gewerbe für Gesundheits- und Körperpflege,
     chemische und Reinigungsgewerbe


- 1,1


+ 1,5

   Glas-, Papier-, keramische und sonstige
     Gewerbe


- 2,9


- 0,8

Detailliertere Informationen zum Handwerk enthält der Statistik-Shop des Statistischen Bundesamtes unter www.statistik-bund.de/shop


Weitere Auskünfte erteilt: Michael Ziebach,
Telefon: (0611) 75-2811,
E-Mail:
handwerksbericht@statistik-bund.de


Michael Ziebach | Mitteilung für die Presse

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