Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutlich weniger Suizide und Verkehrstote in den letzten 20 Jahren

03.02.2004


Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist sowohl die Zahl der Suizide als auch die der Verkehrstoten innerhalb der letzten 20 Jahre deutlich zurückgegangen.

... mehr zu:
»Suizid »Verkehrstot

Die Suizide sanken um 40,3% von 18 711 Fällen im Jahr 1982 auf 11 163 im Jahr 2002. Dieser Trend wird auch bei der altersstandardisierten Sterbeziffer, d.h. bei Berücksichtigung der jeweiligen Altersstruktur, deutlich: So verstarben durch Suizid im Jahre 1982 noch 23 Personen je 100 000 Einwohner, während es 20 Jahre später 12 Personen je 100 000 Einwohner waren.

Der Anteil der männlichen Suizidopfer stieg im gleichen Zeitraum von 65,6% auf 72,6%. Das Durchschnittsalter der durch Suizid Gestorbenen hat sich zwischen 1982 und 2002 um 3 auf 54,4 Jahre erhöht, wobei 2002 die Männer mit 52,6 Jahren deutlich jünger als die Frauen (59,1 Jahre) waren.


Auch die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschäden ist gesunken: Obwohl der Bestand an Kraftfahrzeugen zwischen 1980 und 2002 um 62% von knapp 34 Mill. auf rund 55 Mill. gestiegen ist, sank die Zahl der polizeilich erfassten Unfälle mit Personenschaden um 12% von 412 672 auf 362 054. Bei diesen Unfällen verstarben im Jahr 2002 insgesamt 6 842 Personen, 55% weniger als 1980 (15 050). Zwar gab es zwischen 1980 und 1998 8,4% mehr tödlich verunglückte Personen in den neuen Bundesländern, dieser Entwicklung steht jedoch ein Minus von 57% in den alten Bundesländern gegenüber.

Detailliertere Ergebnisse stehen unter www.gbe-bund.de zur Verfügung.

Weitere Auskünfte erteilt: Thomas Graf, Tel. 01888-644-8169, E-Mail: gesundheitsstatistiken@destatis.de

Thomas Graf | Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

Weitere Berichte zu: Suizid Verkehrstot

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Zahl der Rheuma-Patienten höher als bisher angenommen
23.11.2017 | Versorgungsatlas

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Im Focus: Forscher entschlüsseln zentrales Reaktionsprinzip von Metalloenzymen

Sogenannte vorverspannte Zustände beschleunigen auch photochemische Reaktionen

Was ermöglicht den schnellen Transfer von Elektronen, beispielsweise in der Photosynthese? Ein interdisziplinäres Forscherteam hat die Funktionsweise wichtiger...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungen

LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

18.01.2018 | Veranstaltungen

6. Technologie- und Anwendungsdialog am 18. Januar 2018 an der TH Wildau: „Intelligente Logistik“

18.01.2018 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rittal vereinbart mit dem Betriebsrat von RWG Sozialplan - Zukunftsorientierter Dialog führt zur Einigkeit

19.01.2018 | Unternehmensmeldung

Open Science auf offener See

19.01.2018 | Geowissenschaften

Original bleibt Original - Neues Produktschutzverfahren für KFZ-Kennzeichenschilder

19.01.2018 | Informationstechnologie