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Inlandstourismus im Jahr 2007: 3% mehr Gästeübernachtungen

08.02.2008
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden im Jahr 2007 in Deutschland 361,9 Millionen Gästeübernachtungen in Beherbergungsstätten mit neun oder mehr Betten und auf Campingplätzen gezählt.

Das war ein Plus von 3% gegenüber dem Jahr 2006. Damit stieg die Zahl der Gästeübernachtungen zum vierten Mal in Folge, nachdem sie 2002 und 2003 jeweils rückläufig war. Die Übernachtungen inländischer Gäste sowie die Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland stiegen im Jahr 2007 um jeweils 3% auf 307,1 Millionen beziehungsweise 54,8 Millionen.

Differenziert nach den verschiedenen Betriebsarten wiesen die Vorsorge- und Rehabilitationskliniken mit einem Plus von 4% auf 44,5 Millionen Übernachtungen den höchsten Zuwachs im Vergleich zum Jahr 2006 auf. In der Hotellerie stieg die Zahl der Übernachtungen um 3% auf 214,7 Millionen. Im sonstigen Beherbergungsgewerbe, zu dem unter anderem Campingplätze, Ferienhäuser und -wohnungen sowie Erholungs- und Ferienheime gehören, nahmen die Übernachtungen um 2% zu.

Die Großstädte waren auch im Jahr 2007 für Gäste attraktiv: In Städten mit mehr als 100 000 Einwohnern stiegen die Übernachtungen im Vergleich zum Jahr 2006 mit 5% überdurchschnittlich; in den übrigen Gemeinden gab es ein Plus von 3%.

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Im Dezember 2007 lag die Zahl der Gästeübernachtungen mit 21,4 Millionen um 4% über dem Ergebnis des entsprechenden Vorjahresmonats.

Davon entfielen 17,8 Millionen Übernachtungen auf inländische Gäste (+ 3%) und 3,6 Millionen auf ausländische Gäste (+ 5%).

Gegenüber dem Vormonat November haben die Übernachtungen im Dezember 2007 nach Kalender- und Saisonbereinigung um 2% abgenommen.

Detaillierte Informationen sind in circa 14 Tagen online beim Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/publikationen (Stichwort: Übernachtungen) kostenlos erhältlich.

Weitere Auskünfte gibt:
Christine Graffy,
Telefon: (0611) 75-4851,
E-Mail: tourismus@destatis.de

Christine Graffy | Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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