Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

57 % der deutschen Exporte in die EU werden im Straßenverkehr transportiert

07.05.2012
Im Jahr 2011 wurden im Handel mit anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) 57 % der Exporte (mengenmäßig) im Straßenverkehr transportiert.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, folgten als weitere wichtige Transportwege - mit großem Abstand - die Binnenschifffahrt mit einem Anteil von 8 %, sowie fest installierte Transporteinrichtungen wie Pipelines oder Stromleitungen mit einem Anteil von 7 %. Jeweils 6 % der Exporte entfielen auf den Seeverkehr und den Schienenverkehr. Mit dem Flugzeug wurde weniger als 1 % der Exporte in andere EU-Mitgliedstaaten transportiert.

Bei den Importen aus anderen EU-Mitgliedstaaten nach Deutschland dominierte ebenfalls der Straßenverkehr: im Jahr 2011 betrug der mengenmäßige Anteil 42 %. Mit einem Binnenschiff kamen 16 % der Importe aus der EU über die deutsche Grenze, 11 % über den Seeverkehr und 9 % mittels fest installierter Transporteinrichtungen. Auch bei den Importen wurde weniger als 1 % der Waren mit dem Flugzeug transportiert.

Insgesamt 16 % der Exporte und 17 % der Importe können keinem bestimmten Verkehrszweig zugeordnet werden, weil die Exporteure beziehungsweise Importeure aufgrund ihrer geringen Warentransaktionen mit anderen EU-Mitgliedstaaten von einer Meldung befreit sind.

Beim Warenverkehr mit Nicht-EU-Mitgliedstaaten (Drittländer) wird im Bereich der Außenhandelsstatistik nicht erfasst, mit welchem Verkehrsträger die deutsche Grenze (wie beim Handel mit EU-Mitgliedstaaten), sondern mit welchem Verkehrsträger die europäische Außengrenze überschritten wird. Im Warenverkehr Deutschlands mit Drittländern dominierte der Seeverkehr: 63 % der deutschen Waren (mengenmäßig) verließen im Jahr 2011 das Gebiet der EU per Schiff. Der Straßenverkehr hatte einen Anteil von 25 % an den Exporten deutscher Waren in Nicht-EU-Mitgliedstaaten.

Mit dem Flugzeug verließen mengenmäßig nur 2 % der deutschen Waren die Europäische Union - der wertmäßige Anteil des Flugverkehrs lag jedoch bei 23 %. Im Jahr 2011 kamen importseitig 58 % der für Deutschland bestimmten Waren aus den Drittländern mit dem Schiff in die EU (mengenmäßig), 34 % kamen über fest installierte Transporteinrichtungen und 5 % über die Straße. Mit dem Flugzeug kamen mengenmäßig weniger als 1 % der Waren, die aber wertmäßig einen Anteil von 22 % aufwiesen.

Weitere Außenhandelsergebnisse nach Verkehrszweigen finden sich in der jährlichen Veröffentlichung der Fachserie 7 Reihe 1 "Zusammenfassende Übersichten für den Außenhandel", die über das Internetangebot von Destatis über www.destatis.de > Zahlen & Fakten > Außenhandel > Publikationen abgerufen werden kann.

Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) mit Tabelle sowie weiteren Zusatzinformationen und -funktionen, ist im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

Weitere Auskünfte gibt:
Dirk Mohr,
Telefon: (0611) 75-2466,
www.destatis.de/kontakt

Dirk Mohr | Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Mehr Habilitationen von Frauen im Jahr 2015
28.06.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Der Krümmung einen Schritt voraus

27.06.2017 | Informationstechnologie

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Überschwemmungen genau in den Blick nehmen

27.06.2017 | Informationstechnologie