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4,5 % weniger Unternehmensinsolvenzen im Februar 2012

08.05.2012
Im Februar 2012 meldeten die deutschen Amtsgerichte 2 353 Unternehmensinsolvenzen.

Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 4,5 % weniger als im Februar 2011. Im Januar 2012 wurde ein Anstieg der Unternehmensinsolvenzen von 0,7 % gegenüber dem Januar 2011 registriert. Davor waren die Unternehmensinsolvenzen von September 2010 bis Dezember 2011 jeweils gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat zurückgegangen.

Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen war im Februar 2012 mit 8 172 Fällen um 0,4 % höher als im Februar 2011. Damit gab es erstmals seit Mai 2011 (+ 9,7 %) wieder mehr Verbraucherinsolvenzen als im entsprechenden Vorjahresmonat.

Zusammen mit den Insolvenzen von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen summierte sich die Gesamtzahl der Insolvenzen im Februar 2012 auf insgesamt 12 650 Fälle, das waren 0,5 % weniger als im Februar des Vorjahres.

Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten die Gerichte für den Februar 2012 auf 4,6 Milliarden Euro. Im Februar 2011 lagen sie bei 2,5 Milliarden Euro. Der Anstieg der Forderungen - bei gleichzeitigem Rückgang der Zahl der Unternehmensinsolvenzen - ist darauf zurückzuführen, dass die Gerichte im Februar 2012 mehr Insolvenzen von wirtschaftlich bedeutenden Unternehmen registrierten als im Februar 2011.

In den Monaten Januar und Februar 2012 wurden 4 674 Insolvenzen von Unternehmen (- 2,0 % gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum) und 16 408 Insolvenzen von Verbrauchern (- 1,1 %) gemeldet. Insgesamt registrierten die Gerichte 25 285 Insolvenzen, das waren 0,9 % weniger als in den Monaten Januar und Februar 2011.

Detaillierte Daten können über die Tabellen "Insolvenzen Unternehmen (52411 - 0004)" und "Insolvenzen übrige Schuldner (52411 - 0009)" in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

Weitere Ergebnisse und methodische Hinweise bietet die Fachserie 2, Reihe 4.1, die unter www.destatis.de im Bereich Publikationen -> Thematische Veröffentlichungen abrufbar ist.

Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) mit Tabelle sowie weiteren Zusatzinformationen und -funktionen, ist im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

Weitere Auskünfte gibt:

Michael Ziebach,
Telefon: (0611) 75-2811,
www.destatis.de/kontakt

Michael Ziebach | Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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