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Zurück zum aufrechten Gang

09.08.2012
Intensivworkshop der Uni Witten/Herdecke zu (medizinischen) Hilfsmitteln, die Menschen wieder in die Vertikale bringen

Vertikalisierung ist ein wichtiger Baustein in der medizinischen und pflegerischen Versorgung von erheblich bewegungseingeschränkten Menschen und vielfach auch der erste Schritt einer weitergehenden Mobilisierung. Ein Einsatz entsprechender Hilfsmittel muss sinnvoll und vorausschauend geplant werden. Insbesondere beim Übergang vom Jugend- ins Erwachsenenalter.

Nicht vergessen werden sollten auch bestimmte Patientengruppen in der Langzeitpflege. Das sind die Themen des Intensivworkshops „Aufstehen: Technische Hilfsmittel bei Vertikalisierung und Mobilisierung von Menschen mit Bewegungseinschränkungen“

am 22. September 2012 von10.00–16.00 Uhr
im Sanitätshaus Tingelhoff, Bielefelder Straße 10, 44141 Dortmund, www.tingelhoff.de, 0231/562241-0

Referent ist Georg Theiss, Physiotherapeut, Erzieher und Reha-Gutachter eines bundesweiten Kostenträgers.

Im Einzelnen werden folgende Themen behandelt:

• Physiologische Bedeutung und Auswirkungen der aufrechten Körperhaltung: ethische Bedeutung, medizinischer und pflegerischer Nutzen von Vertikalisierung
• Übersicht über den Hilfsmittelmarkt / konzeptionelle Unterschiede der Hilfsmittel
• Sozialversicherungsrechtliche Grundlagen des Versorgungsanspruchs:
Indikationen für eine „Vertikalisierungstherapie“ (med. Rehabilitation SGB V) Abgrenzung zu „pflegerische Prophylaxe“ und „Erleichterung der Pflege“ SGB XI) im ambulanten und stationären Sektor
• Hinweise auf evidenzbasierte Verordnungsempfehlungen
• Voraussetzungen für eine sichere und erfolgreiche Anwendung
• Integration der Hilfsmittel in einen umfassenden Hilfe- und Pflegeplan
• Medizinprodukterechtliche Aspekte, die bei der Anwendung in verschiedenen Versorgungskontexten von Bedeutung sind
• Meinungs- und Erfahrungsaustausch, Diskussion der Versorgungspraxis

Da nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfügung steht, bitten wir um rechtzeitige verbindliche Anmeldung, da die Plätze in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben werden.

Rückfragen an Otto Inhester 02302 / 926 -243 oder Email: otto.inhester@uni-wh.de

Anmeldung per Fax an: 02302/926-127
Email an zwb@uni-wh.de
oder Briefpost an:
Private Universität Witten/Herdecke gGmbH
Zentrum Weiterbildung / Gudrun Bayer-Kulla
Stockumer Str. 10 58453 Witten

Der Unkostenbeitrag beträgt 45,00 €. Bitte überweisen Sie die Tagungsgebühr unter Angabe des Verwendungszweckes „Tagesseminar HiMi plus (Datum)“ auf folgendes Konto:

GLS Gemeinschaftsbank eG Bochum
Konto 353 500
BLZ 430 609 67
IBAN: DE76 4306 0967 0000 3535 00
BIC: GENODEM1GLS

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.450 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.

Kay Gropp | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-wh.de

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Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

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Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

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