Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Die Zukunft des Touch-Trends

11.03.2011
Der Einsatz intuitiver Eingabesysteme steht im Mittelpunkt eines ganztägigen Workshops im Rahmen der 41. Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik (GI) von 4. bis 7. Oktober 2011 in Berlin. Praktiker und Wissenschaftler können noch bis zum 24. April 2011 Beiträge zu dieser Thematik einreichen.

Klassische Eingabesysteme wie Maus und Tastatur weichen zunehmend modernen Eingabetechnologien wie etwa Multi-touch-Technologien. Die Bedienung moderner Smartphones erfolgt inzwischen schon fast ausschließlich über Touch- und Multi-Touch-Eingabe.

Auch größere Geräte wie z.B. iPad, Multi-Media-Systeme oder interaktive Tische reagieren auf die direkte Berührung. Ein Fingerzeig, wohin die weitere Entwicklung moderner Eingabesysteme geht, ist im Umfeld der Spielekonsolen zu finden – hier sind bereits innovative Steuerungsansätze entstanden, deren Übertragung auf andere Anwendungsbereiche derzeit in der Forschung erprobt wird (z.B. Microsoft Kinect, Nintendo Wii).

Der Einsatz moderner Eingabesysteme in der Praxis wirft Fragen auf, die viele Disziplinen tangieren. Die Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik (GI) von 4. bis 7. Oktober 2011 in Berlin versammelt multidisziplinäre Wissenschaftler und Praktiker und bietet sich daher als idealer Rahmen dafür an, Antworten auf diese Fragen zu diskutieren. Dies soll im Rahmen eines ganztägigen Workshops geschehen, den das Fraunhofer IAO mitorganisiert. Mögliche Themen für den Workshop sind:

Entwicklung von Multi-touch-Systemen und anderen Multi-point Systemen | Fallstudien zum Einsatz in Unternehmen | Best Practices bei Umsetzung und Einführung | Quantitative und qualitative Untersuchungen zur Akzeptanz moderner Eingabetechnologien | Integration von entsprechenden Kommunikationsinfrastrukturen in den Alltag | Business Value Analysen der Technologien | Datenschutz und Privatsphärenschutz | Kollaborationssysteme und moderne Eingabetechnologien

Praktiker und Wissenschaftler aus den Bereichen Informatik, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftswissenschaften, Sozialwissenschaften und verwandten Disziplinen sind herzlich dazu eingeladen, bis zum bis zum 24. April 2011 Beiträge zu den aufgeführten und weiteren relevanten Themen einzureichen. Beiträge können in deutscher oder englischer Sprache verfasst werden. Die Beiträge werden in einem doppelt blinden Begutachtungsprozess durch ein Programmkomitee bewertet. Eine detaillierte Beschreibung es Workshops findet sich im Web unter
http://mt4j.org/mediawiki/index.php/Workshop:_Softwaretechnik_und_Anwendung
_moderner_Eingabetechnologien
Ansprechpartner
Fraunhofer IAO, Uwe Laufs
Telefon +49 711 970-2120; Fax +49 711 970-2299
uwe.laufs@iao.fraunhofer.de

Claudia Garád | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.informatik2011.de

Weitere Berichte zu: Eingabesysteme Eingabetechnologien IAO Touch-Trends

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht GoToMeeting-Integration - Webinare bequem in Lernszenarien einbinden
14.08.2017 | time4you GmbH

nachricht Lean Development - Effizienzsteigerung in der Entwicklung und Konstruktion
11.08.2017 | Haus der Technik e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie