Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Strahlenschutz für die Bevölkerung - 54. Radiometrisches Seminar im Kultur-Schloss Theuern

11.10.2011
Die Reaktorkatastrophe in Fukushima führte uns auf drastische Weise vor Augen, welche großen Gefahren mit der Nutzung von Atomenergie verbunden sind.

Abermals wurde deutlich, dass ein sorgsamer Umgang mit dem Strahlenschutz notwendig ist, um folgenschweren Katastrophen vorzubeugen und gleichzeitig das – in vielen Bereichen – große Potential von Radioaktivität weiterhin nutzen zu können. Denn trotz der Ereignisse in Japan ist der Einsatz von Radioaktivität in vielen Bereichen nicht mehr wegzudenken. Dies gilt für die Radiokarbonmethode oder aber für bildgebende Verfahren im Bereich der Medizin, die sich ebenfalls nicht selten der Radioaktivität bedienen.

Die Gefahren und Risiken, aber auch die verschiedenen Möglichkeiten der Nutzung von Radioaktivität einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen, ist wesentliches Ziel der Radiometrischen Seminare der Universität Regensburg. Bereits zum 54. Mal findet die erfolgreiche Veranstaltung am kommenden Freitag, den 14. Oktober 2011, ab 10 Uhr im Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern im Kultur-Schloss Theuern (Portnerstraße 1, 92245 Kümmersbruck) statt. Organisiert werden die Radiometrischen Seminare von dem Physiker Prof. Dr. Henning von Philipsborn von der Universität Regensburg.

Unter dem Titel „Strahlenschutz für die Bevölkerung“ widmet sich die Veranstaltung diesmal den staatlichen Sicherheitsmaßnahmen auf diesem Gebiet. Referenten der zuständigen Bundes- und Landesbehörden werden dabei vielfältige Einblicke in das Themenfeld bieten. So stehen beispielsweise die Strahlenschutzausstattung des Katastrophenschutzes in Bayern, der Radonschutz in Sachsen oder das Bayerische Kernreaktor-Fernüberwachungssystem KFÜ im Mittelpunkt. Parallel zum Radiometrischen Seminar ist im Kultur-Schloss Theuern eine Ausstellung von Messgeräten zu sehen, in deren Rahmen namhafte Unternehmen der Branche ihre Entwicklungen präsentieren.

Für die Universität Regensburg haben die regelmäßig stattfindenden Radiometrischen Seminare einen hohen Stellenwert. Durch die öffentliche Veranstaltungsreihe kommt sie auf besondere Weise ihrer Verpflichtung nach, die Allgemeinheit über die aktuelle Forschung zu Radioaktivität und Strahlenschutz aufzuklären und in diesem Zusammenhang Vorurteilen vorzubeugen.

Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weiterführende Informationen und das Programm zum Seminar unter:
http://www.kultur-schloss-theuern.de/veranstaltungen/vkal_rce.php
Ansprechpartner für Medienvertreter:
Prof. Dr. Henning von Philipsborn
Universität Regensburg
Radiometrisches Seminar
Tel.: 0941 943-2481
Henning.Philipsborn@physik.uni-regensburg.de

Alexander Schlaak | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-regensburg.de
http://www.kultur-schloss-theuern.de/veranstaltungen/vkal_rce.php

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Optimierter Einsatz magnetischer Bauteile - Seminar „Magnettechnik Magnetwerkstoffe“
18.01.2018 | Haus der Technik e.V.

nachricht Mit 48 Volt Bordnetz unterwegs zur Elektromobilität
11.01.2018 | Haus der Technik e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Im Focus: Forscher entschlüsseln zentrales Reaktionsprinzip von Metalloenzymen

Sogenannte vorverspannte Zustände beschleunigen auch photochemische Reaktionen

Was ermöglicht den schnellen Transfer von Elektronen, beispielsweise in der Photosynthese? Ein interdisziplinäres Forscherteam hat die Funktionsweise wichtiger...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungen

LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

18.01.2018 | Veranstaltungen

6. Technologie- und Anwendungsdialog am 18. Januar 2018 an der TH Wildau: „Intelligente Logistik“

18.01.2018 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Maschinelles Lernen im Quantenlabor

19.01.2018 | Physik Astronomie

Warum es für Pflanzen gut sein kann auf Sex zu verzichten

19.01.2018 | Biowissenschaften Chemie