Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Parkraummanagement in den Städten

18.10.2010
Terminhinweis: Parkraummanagement in den Städten
06. - 07. Dezember 2010 in Berlin

In vielen Städten wird der für die Aufenthaltsqualität innerstädtischer Straßenräume dringend benötigte Platz durch geparkte Fahrzeuge belegt. Insgesamt ist die städtische Umwelt durch den Autoverkehr und seine Folgen über Gebühr belastet.

Die Förderung von ÖPNV und Radverkehr ist zwar vielerorts von Erfolg gekrönt - indes fehlen zunehmend die finanziellen Mittel zur konsequenten Fortsetzung dieser umweltfreundlichen Strategien. Was tun? Flächenhafte Parkraumkonzepte sind unter Fachleuten seit geraumer Zeit als taugliches und differenziert steuerndes Instrument anerkannt, um den Autoverkehr tatsächlich spürbar zu reduzieren.

Nach einer Phase relativ zurückhaltender Umsetzung in den Kommunen ist in den letzten Jahren eine Renaissance der Anwendung des Parkraummanagements vornehmlich in größeren Städten mit großen regionalen Einzugsbereichen zu beobachten. Bei der Einführung und Erweiterung dieses Instruments werden immer wieder Aspekte der Effizienz, der Akzeptanz, der Wirtschaftlichkeit, der rechtlichen Machbarkeit und der Überwachung in den Blick genommen.

Hier setzt das Seminar an und wird - in Fortsetzung der Veranstaltung vom November 2008 - eine Reihe damit verbundener Fragen anhand kommunaler Fallbeispiele behandeln:

* Welche Auswirkungen hat die Parkraumbewirtschaftung auf die Stadtentwicklung und Mobilität?

* Über welche aktuellen Erfahrungen mit Strategien und Instrumenten zum Parkraummanagement kann aus Anwenderstädten berichtet werden?

* Welche Spielräume eröffnet das Recht dem Parkraummanagement und wo setzt es ihm Grenzen?

* Radverkehr und umweltfreundliche Mobilität: Auf welche Weise kann der Bedarf für Fahrradabstellplätze in den Städten gedeckt werden?

* Wie kann Car-Sharing in ein quartierbezogenes Parkraummanagement integriert werden?

* Wie kann den nach wie vor bestehenden Akzeptanzproblemen im Umgang mit unpopulären Bewirtschaftungsmaßnahmen besser begegnet werden?

* Wie ist es um die Wirtschaftlichkeit von Umsetzungsmaßnahmen bestellt? Was kostet die Parkraumbewirtschaftung wirklich?

* Welche neuen Erfahrungen bei der erfolgreichen Kontrolle des Parkierungsgeschehens liegen vor?

Teilnehmerkreis:
Dezernenten, Führungs- und Fachpersonal aus den Ämtern und Bereichen für Stadt- und Verkehrsplanung, Wirtschaftsförderung, Stadtentwicklung, den Ordnungsämtern, aus öffentlichen Verkehrsbetrieben sowie Ratsmitglieder, Vertreter von Kammern und Planungsbüros
Seminarleitung:
Dipl.-Volkswirt Tilman Bracher, Dr. rer.nat. Gerd Kühn, Deutsches Institut für Urbanistik

Sybille Wenke-Thiem | idw
Weitere Informationen:
http://www.difu.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Mit Kompetenz im digitalen Zeitalter punkten
27.06.2017 | Frankfurt University of Applied Sciences

nachricht Fazit der Pilotphase – Qualifizierung für Schulleiterinnen und Schulleiter hat sich bewährt
22.06.2017 | Heraeus Bildungsstiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelles und umweltschonendes Laserstrukturieren von Werkzeugen zur Folienherstellung

Kosteneffizienz und hohe Produktivität ohne dabei die Umwelt zu belasten: Im EU-Projekt »PoLaRoll« entwickelt das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen gemeinsam mit dem Oberhausener Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheit- und Energietechnik UMSICHT und sechs Industriepartnern ein Modul zur direkten Laser-Mikrostrukturierung in einem Rolle-zu-Rolle-Verfahren. Ziel ist es, mit Hilfe dieses Systems eine siebartige Metallfolie als Demonstrator zu fertigen, die zum Sonnenschutz von Glasfassaden verwendet wird: Durch ihre besondere Geometrie wird die Sonneneinstrahlung reduziert, woraus sich ein verminderter Energieaufwand für Kühlung und Belüftung ergibt.

Das Fraunhofer IPT ist im Projekt »PoLaRoll« für die Prozessentwicklung der Laserstrukturierung sowie für die Mess- und Systemtechnik zuständig. Von den...

Im Focus: Das Auto lernt vorauszudenken

Ein neues Christian Doppler Labor an der TU Wien beschäftigt sich mit der Regelung und Überwachung von Antriebssystemen – mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und von AVL List.

Wer ein Auto fährt, trifft ständig Entscheidungen: Man gibt Gas, bremst und dreht am Lenkrad. Doch zusätzlich muss auch das Fahrzeug selbst ununterbrochen...

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Marine Pilze – hervorragende Quellen für neue marine Wirkstoffe?

28.06.2017 | Veranstaltungen

Willkommen an Bord!

28.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

EUROSTARS-Projekt gestartet - mHealth-Lösung: time4you Forschungs- und Entwicklungspartner bei IMPACHS

28.06.2017 | Unternehmensmeldung

Proteine entdecken, zählen, katalogisieren

28.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Scheinwerfer-Dimension: Volladaptive Lichtverteilung in Echtzeit

28.06.2017 | Automotive