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Nutzungsmanagement im öffentlichen Raum - Nutzungskonflikte und ihre Bewältigung

31.08.2012
Terminhinweis: Difu-Seminar am 8. und 9. November 2012 in Berlin

Spontane Feste auf Plätzen und Brücken, Sportevents und Grillen in Grünanlagen sind nur einige Beispiele dafür, dass die Nutzung des öffentlichen Raums in den letzten Jahren vielfältiger und intensiver geworden ist.

Zusätzlich verändern sich seine Aufgaben. Denn auf aktuelle Stadtentwicklungstendenzen wie die gezielte Nachverdichtung und Durchmischung innerstädtischer Quartiere muss der öffentliche Raum mit erweiterten Angeboten reagieren.

Dies führt nicht nur zu Nutzungsdruck, sondern birgt aufgrund konkurrierender Ansprüche unterschiedlicher Nutzungen und verschiedener Nutzergruppen in ein und demselben Raum oftmals erhebliche Konfliktpotenziale in sich. Die Lösung der damit verbundenen Probleme beschäftigt eine Vielzahl von Kommunen.

Im Seminar sollen Strategien, Verfahren und Instrumente zum Nutzungsmanagement sowie zur Bewältigung von Nutzungskonflikten im öffentlichen Raum anhand konkreter Beispiele aus der kommunalen Praxis vorgestellt, reflektiert und diskutiert werden. Schwerpunkte des Seminars sind die Themenkomplexe Nutzungsmanagement in öffentlichen Freiräumen, Moderations- und Mediationsverfahren sowie Nutzungskonflikte mit Jugendlichen. Zudem werden Erfahrungen zum Umgang mit Nutzungskonflikten im öffentlichen Raum aus den Nachbarländern Österreich und Schweiz vorgestellt.

Im Detail sollen insbesondere folgende Fragen zur Diskussion gestellt werden:

* Welche neuen strategischen Ansätze gibt es in den Kommunen, um dem zunehmenden Bedarf an Multifunktionalität im öffentlichen Raum gerecht zu werden?

* Erhöht die Multifunktionalität den Regelungsbedarf im öffentlichen Raum?

* Welche Konfliktsituationen erfordern eine Vermittlung und Mediation unter den verschiedenen Nutzergruppen?

* Was sind die Chancen, aber auch die Grenzen von Moderations- und Mediationsverfahren bei der Bewältigung von Nutzungskonflikten im öffentlichen Raum?

* Wie kann es gelingen, die Nutzergruppen aktiv in die Konfliktbearbeitung einzubeziehen und langfristig als Partner für den öffentlichen Raum zu gewinnen?

* Welche Erkenntnisgewinne bringt der "Blick über den Tellerrand" in andere europäische Städte?

Leitung:
Dipl.-Ing. Christa Böhme, Dipl.-Ing. Daniela Michalski, Deutsches Institut für Urbanistik

Teilnehmerkreis:
Führungs- und Fachpersonal aus Grünflächen- und Landschaftsplanungsämtern, Stadtentwicklungs- und Stadtplanungsämtern, Umweltämtern, Ordnungs- und Sozialverwaltung, Jugendämtern, Polizei sowie Ratsmitglieder

Veranstalter:
Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH (Difu)

Veranstaltungsort:
Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)
Zimmerstr. 13-15, 10969 Berlin

Anmeldung/Rückfragen:
Bettina Leute
Tel.: 030/39001-148
Fax.: 030/39001-268
E-Mail: leute@difu.de

Programmdetails, Konditionen, weitere Informationen:
http://www.difu.de/veranstaltungen/2012-11-08/nutzungsmanagement-im-oeffentlichen-raum.html

Kurzinfo: Deutsches Institut für Urbanistik
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) ist als größtes Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum die Forschungs-, Fortbildungs- und Informationseinrichtung für Städte, Kommunalverbände und Planungsgemeinschaften. Ob Stadt- und Regionalentwicklung, kommunale Wirtschaft, Städtebau, soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht, Verwaltungsthemen oder Kommunalfinanzen: Das 1973 gegründete unabhängige Berliner Institut - mit einem weiteren Standort in Köln (Bereich Umwelt) - bearbeitet ein umfangreiches Themenspektrum und beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene praxisnah mit allen Aufgaben, die Kommunen heute und in Zukunft zu bewältigen haben. Der Verein für Kommunalwissenschaften e.V. ist alleiniger Gesellschafter des in der Form einer gemeinnützigen GmbH geführten Forschungsinstituts.

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Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

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Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

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