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Karrierewege in der translationalen Forschung

14.03.2011
Workshop gibt Einblicke in Förderprogramme und Karriereoptionen in der Hochschulmedizin

Oft mangelt es an Informationen, welche beruflichen Laufbahnen heute in der Wissenschaft und Krankenversorgung im Rahmen der Hochschulmedizin möglich sind und wie man sich für diese Optionen am besten qualifizieren kann.

Um Studenten umfassend hierüber zu informieren, lud Prof. Simone Fulda, Direktorin des Instituts für Experimentelle Tumorforschung in der Pädiatrie, zusammen mit der Studienstiftung des Deutschen Volkes deshalb vergangenen Samstag, den 12. März, zu einem Workshop über Karrierewege in der translationalen Forschung in der Hochschulmedizin ein.

Im Medizinstudium tritt die Wissenschaft zunehmend zugunsten der Krankenversorgung in den Hintergrund. Jedoch ist für die Qualität und die Stabilität der translationalen, klinischen Forschung eine fundierte wissenschaftliche Ausbildung von Medizinern unerlässlich. Hierzu bedarf es eines strukturierten Ausbildungswegs, der bereits während des Medizinstudiums beginnt und während der Facharztausbildung ausreichenden Freiraum für die Ausbildung und Mitarbeit in der Forschung ermöglicht.

Vertreter aus Wissenschaft und Hochschulmedizin nahmen sich im Rahmen des Workshops der Problematik an und informierten über vielfältige Förderprogramme für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Desweiteren gewährten sie Einblicke in die Bandbreite der translationalen, klinischen Forschung mit ihren grundlagen-, krankheits- und patientenorientierten Aspekten. Auch das Spektrum der Karriereoptionen in der Hochschulmedizin sowie Qualifikationswege zu einer wissenschaftlichen oder klinischen Leitungsfunktion wurden aufgezeigt.

Prof. Werner Müller-Esterl, Präsident der Goethe-Universität, Prof. Jürgen Schölmerich, Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor des Klinikums der J.W. Goethe-Universität und Vizepräsident der DFG, und Prof. Josef Pfeilschifter, Dekan des Fachbereichs Medizin der Goethe-Universität, begrüßten die Teilnehmer, bevor Prof. Fulda in das Thema einführte. Anschließend erörterten zahlreiche Vertreter wissenschaftlicher Institutionen und Universitätsklinika aus ganz Deutschland die verschiedenen Aspekte eines Berufswegs in der translationalen Forschung.

Über das Klinikum der J.W. Goethe-Universität
Das Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main, gegründet im Jahr 1914, zählt zu den führenden Hochschulkliniken Deutschlands. Es bietet seinen Patientinnen und Patienten eine bestmögliche medizinische Versorgung in 25 Fachkliniken. Der enge Bezug zur Wissenschaft – Klinikum und Fachbereich Medizin betreiben zusammen 25 Forschungsinstitute – sichert den Patientinnen und Patienten eine zeitnahe Umsetzung neuer Erkenntnisse in die therapeutische Praxis. 1.169 Betten stehen zur Verfügung. Zahlreiche Institute widmen sich medizinisch-wissenschaftlichen Spezialleistungen. Jährlich werden 47.200 stationäre und 220.000 ambulante Patienten betreut. Besondere interdisziplinäre Kompetenz besitzt das Universitätsklinikum unter anderem auf den Gebieten der Neurowissenschaften, Onkologie und kardiovaskulären Medizin. Auch als Standort für Organ- und Knochenmarktransplantationen, Dialyse sowie der Herzchirurgie nimmt es besondere Aufgaben der überregionalen medizinischen Versorgung wahr. Neben der Herzchirurgie besteht beim Versorgungsauftrag nach dem Hessischen Krankenhausgesetz auch in der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, der Dermatologie und der Kinder- und Jugendpsychiatrie ein Alleinstellungsmerkmal für die Region Frankfurt-Offenbach. 4.055 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich rund um die Uhr um die Patientinnen und Patienten. Weitere Informationen über das Klinikum der J.W. Goethe-Universität finden Sie unter www.kgu.de.

Für weitere Informationen:

Prof. Dr. Simone Fulda
Direktorin
Institut für Experimentelle Tumorforschung in der Pädiatrie
Klinikum der J.W. Goethe-Universität
Fon (0 69) 67 86 65 – 57
Fax (0 69) 67 86 65 – 91 57
E-Mail simone.fulda@kgu.de
Ricarda Wessinghage
Recht/Öffentlichkeitsarbeit/Presse
Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main
Fon (0 69) 63 01 – 77 64
Fax (0 69) 63 01 – 8 32 22
E-Mail ricarda.wessinghage@kgu.de

Johannes Eisenberg | idw
Weitere Informationen:
http://www.kgu.de

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