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Internationaler Workshop in Kairo - Wasser für eine Region im Umbruch

05.02.2013
Ägypten ringt nicht nur mit der neuen Regierungsform, existenziell sind auch die Probleme im Bereich Wasser.

Mehr als 20 Mio. Kubikmeter fehlen dem Land am Nil, der nach wie vor wichtigsten Wasserquelle. Unter der Leitung des Zentrums für Wasser- und Umweltforschung (ZWU) der Universität Duisburg-Essen (UDE) lädt ein internationales Konsortium zu einem Dreitages-Workshop nach Kairo ein. Vom 18. bis 20. Februar beleuchten deutsche, ägyptische, tunesische und jordanische Wissenschaftler nachhaltige Wassertechnologien.

Prof. Mathias Ulbricht: „In kürzester Zeit meldeten sich bereits über
140 Teilnehmer an. Das belegt, wie drängend dieses Thema für die Region ist.“ Angekündigt haben sich auch schon hochrangige politische Vertreter verschiedener Länder, darunter der für Wasseranlagen zuständige Minister Ägyptens.

Die Tagung informiert über den aktuellen Forschungsstand im Bereich des nachhaltigen Wassermanagements, der Wasserreinigung und -qualität sowie zur Wiederverwendung von gereinigtem Abwasser. Während einer Poster-Ausstellung haben junge einheimische Forscher Gelegenheit, eigene Projekte und deren Ergebnisse zu präsentieren. Ziel der Veranstaltung ist, den Transformationsprozess in eine nachhaltige Wasserwirtschaft voranzubringen und die künftigen Spitzenkräfte in Wissenschaft, Wirtschaft und Politik daran teilhaben zu lassen.

Der Kairo-Workshop profitiert von einer Kooperation zwischen der UDE, der TU München und der TU Braunschweig, die bereits eigene Wasserprojekte in Ägypten durchführen. Unter der Federführung des ZWU konnte das Konsortium die nötigen Fördermittel für den Workshop vor Ort einwerben. Er wird durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst

(DAAD) unterstützt und aus Mitteln des Auswärtigen Amtes (AA) finanziert.

Hinweis für die Bildredaktion:
Ein Foto des Lake Qarun, einer übernutzten und schwer belasteten Wasserressource 90 km südlich von Kairo (Fotonachweis: UDE) stellen wir Ihnen unter folgendem Link zur Verfügung:

http://www.uni-due.de/de/presse/pi_fotos.php

Weitere Informationen:
• www.suswatec.de
• Prof. Dr. Mathias Ulbricht, mathias.ulbricht@uni-due.de, Tel.
0201/183-3151,
• Simon Kustos, simon.kustos@uni-due.de, Tel. 0201/183-3201
Redaktion: Beate H. Kostka, Tel. 0203/379-2430

Beate H. Kostka | Universität Duisburg-Essen
Weitere Informationen:
http://www.uni-due.de

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Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

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The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

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