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Innovationskurs vermittelt Erkenntnisse aus langjähriger Forschungstätigkeit

19.04.2012
Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI bietet künftig zweimal im Jahr einen Innovationskurs an.
Die Weiterbildung baut auf dem umfassenden Wissen des Fraunhofer ISI in der Innovationsforschung auf und vermittelt anhand verschiedener Module Erkenntnisse der eigenen, langjährigen Forschungstätigkeit. Die erste Möglichkeit zur Teilnahme besteht vom 9. bis zum 11. Mai 2012 in Karlsruhe.

Als eines der größten Innovationsforschungsinstitute in Deutschland möchte das Fraunhofer ISI mit diesem Angebot das Verständnis für systemische Aspekte von Innovationsprozessen wecken. Der Kurs greift die Vielschichtigkeit des Innovationsbegriffs auf und bietet im Rahmen einzelner Module einen vertieften Einblick in unterschiedliche Themenbereiche. Das Programm des Innovationskurses betont die Zusammenhänge zwischen verschiedenen Teilsystemen nationaler Innovationssysteme.

Inhalt sind zunächst allgemeine theoretische und praktische Fragen der Innovationsforschung. Darauf aufbauend werden aktuelle Ergebnisse der Forschungsaktivitäten des Instituts im Rahmen von weiteren Modulen aufbereitet und in einen systemischen Kontext gebracht. Insgesamt können neun Module miteinander kombiniert werden. Der so aufgebaute Kurs bietet größtmögliche Flexibilität. Ausgearbeitet werden die Module von Experten des jeweiligen Themengebietes.

Die Dozenten sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fraunhofer ISI, die sich kontinuierlich und intensiv mit den jeweiligen Themen wissenschaftlich beschäftigen. Sie ergänzen das theoretische und praktische Wissen des Fraunhofer ISI d urch Beispiele aus ihrer Arbeit.

Der für maximal 15 Personen konzipierte Kurs richtet sich in erster Linie an Personen, die mit Aufgaben aus dem Bereich Innovationsförderung, Technologie- und Innovationspolitik, Innovationsmanagement oder der Gestaltung und Finanzierung von Innovationsprozessen betraut sind. Darüber hinaus sind Projektmanager, interessierte Ingenieure und Naturwissenschaftler sowie Studierende aus verwandten Themenfeldern angesprochen.
Stattfinden wird der Kurs zweimal im Jahr an festen Terminen. Zudem bietet das Fraunhofer ISI individuell gestaltete Kurse auf Anfrage an. Nähere Informationen zu den einzelnen Kursmodulen, Daten und Kosten finden sich unter http://www.isi-innovation-training.de. Anfragen per E-Mail bitte an info@isi-innovation-training.de.

Kontakt:
Anne-Catherine Jung MA
Telefon: +49 721 6809-100
E-Mail: presse@isi.fraunhofer.de

Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI analysiert Entstehung und Auswirkungen von Innovationen. Wir erforschen die kurz- und langfristigen Entwicklungen von Innovationsprozessen und die gesellschaftlichen Auswirkungen neuer Technologien und Dienstleistungen. Auf dieser Grundlage stellen wir unseren Auftraggebern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft Handlungsempfehlungen und Perspektiven für wichtige Entscheidungen zur Verfügung. Unsere Expertise liegt in der breiten wissenschaftlichen Kompetenz sowie einem interdisziplinären und systemischen Forschungsansatz.

Anne-Catherine Jung | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.isi-innovation-training.de/
http://www.isi.fraunhofer.de/isi-de/service/presseinfos/2012/pri12-06.php

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Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Im Focus: Physiker erzeugen gezielt Elektronenwirbel

Einem Team um den Oldenburger Experimentalphysiker Prof. Dr. Matthias Wollenhaupt ist es mithilfe ultrakurzer Laserpulse gelungen, gezielt Elektronenwirbel zu erzeugen und diese dreidimensional abzubilden. Damit haben sie einen komplexen physikalischen Vorgang steuern können: die sogenannte Photoionisation oder Ladungstrennung. Diese gilt als entscheidender Schritt bei der Umwandlung von Licht in elektrischen Strom, beispielsweise in Solarzellen. Die Ergebnisse ihrer experimentellen Arbeit haben die Grundlagenforscher kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift „Physical Review Letters“ veröffentlicht.

Das Umwandeln von Licht in elektrischen Strom ist ein ultraschneller Vorgang, dessen Details erstmals Albert Einstein in seinen Studien zum photoelektrischen...

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