Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

HoF-Workshop: Multiple Funktionsträger in schrumpfenden Regionen am 23./24. Mai 2013 in Jena

26.03.2013
Am 23./24. Mai 2013 wird in Jena der Workshop "Multiple Funktionsträger in schrumpfenden Regionen – Möglichkeiten und Grenzen von Hochschulen im demografischen Wandel" stattfinden.

Im Rahmen des BMBF-geförderten Forschungsvorhabens Hochschulstrategien für Beiträge zur Regionalentwicklung unter Bedingungen demografischen Wandels (RegDemo) werden Hochschulen als multiple Funktionsträger in von Schrumpfungsprozessen betroffenen Regionen diskutiert.

Das Forschungsprojekt RegDemo wird als Kooperationsprojekt zwischen dem Institut für Hochschulforschung Halle Wittenberg (HoF), dem Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Friedrich Schiller Universität Jena (FSU) realisiert. Die Projektkoordination liegt beim HoF. Die Finanzierung erfolgt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Förderprogramms „Wissenschaftsökonomie“.

Inhaltliche Ausgangspunkte von RegDemo sind erstens: Unter Bedingungen bis 2020 deutlich abgesenkter Landeshaushalte stehen die ostdeutschen Länder vor der Aufgabe, demografischen Wandel zu gestalten sowie die Voraussetzungen für selbsttragende Entwicklungen zu schaffen. Gegenüber westdeutschen Regionen besteht hier weniger ein Entwicklungsdefizit als vielmehr ein Problemvorsprung. Zweitens sind Hochschulressourcen eine zentrale Bedingung von Regionalentwicklung. Daran schließen Fragen an, die in absehbarer Zeit praktischer Entscheidungen bedürfen:
• Welche Struktur, Dichte und Heterogenität des Hochschulsystems wird künftig einerseits finanzierbar, andererseits regional unabdingbar sein?
• Welche Funktionswandlungen werden die Hochschulen vollziehen müssen, um eine bestimmte Struktur, Dichte und Heterogenität auch außerwissenschaftlich rechtfertigen zu können?

Analysiert wird, ob und wie sich die Funktionen von Hochschulen in schrumpfenden Regionen verändern, um auf die Veränderung von Wachstumsmustern zu reagieren; welche Gültigkeit die herkömmlichen wachstumsorientierten wissensökonomischen Konzepte für Schrumpfungssituationen haben; ob und wie die Annahmen und Erklärungen der wissensökonomischen Theorien umzuformulieren bzw. zu präzisieren sind. Einbezogen werden dabei die hochschulbezogenen sozialräumlichen Voraussetzungen und Wirkungen regionalökonomischer Entwicklungen.

Der Workshop thematisiert die Rolle der Hochschulen als multiple Funktionsträger in von Schrumpfungsprozessen betroffenen Regionen. Welche Handlungsoptionen und Handlungsgrenzen bestehen für Hochschulen unter Bedingungen des demografischen Wandels? Welche Voraussetzungen sind für das regionale Wirksamwerden hochschulischer Tätigkeiten wichtig?
Das Programm und weitere Informationen finden sie im Flyer.

Workshop-Flyer: http://www.hof.uni-halle.de/dateien/RegDemo_02_Flyer.pdf
Anmeldeformular: http://www.hof.uni-halle.de/dateien/RegDemo_02a_Anmeldung.pdf

Ansprechpartner:
Steffen Zierold, eMail: steffen.zierold@hof.uni(minus)halle.de
Tel.: 03491 87 64 048
Weitere Informationen:
http://www.hof.uni-halle.de/aktuelles.htm
http://www.hof.uni-halle.de/projekte/regdemo.htm
http://www.hof.uni-halle.de/dateien/RegDemo_02_Flyer.pdf
http://www.hof.uni-halle.de/dateien/RegDemo_02a_Anmeldung.pdf

Karsten König | idw
Weitere Informationen:
http://www.hof.uni-halle.de

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

Zweites Symposium 4SMARTS zeigt Potenziale aktiver, intelligenter und adaptiver Systeme

27.03.2017 | Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fließender Übergang zwischen Design und Simulation

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Industrial Data Space macht neue Geschäftsmodelle möglich

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Neue Sicherheitstechnik ermöglicht Teamarbeit

27.03.2017 | HANNOVER MESSE