Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Gemeinsame Initiative für Umweltforschung in Bayern

20.04.2011
Neue Trainingsworkshops 2011 vermitteln Expertenwissen zu Fördermöglichkeiten von Land, Bund und EU

In Zusammenarbeit mit zwölf namhaften Partnern startet die Bayerische Forschungsallianz im April 2011 eine neue Reihe von Trainingsworkshops für das erfolgreiche Einwerben von Fördergeldern für Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Umweltbereich.

Das Programmangebot erstreckt sich über das ganze Jahr und umfasst insgesamt 17 Workshops, die sowohl in Nord- als auch Südbayern stattfinden. Interessierte Teilnehmer aus Wissenschaft, Industrie und Behörden in Bayern erfahren aus erster Hand die inhaltlichen und formalen Kriterien einer Antragsverfassung in den jeweiligen Programmen.

Mit diesem praxisnahen, fachspezifischen Wissensvorsprung erhöhen sie ihre Förderchancen erheblich. Die Workshops dienen zudem als Vernetzungsplattform: Oft können Teilnehmer durch den intensiven Austausch mit Akteuren aus unterschiedlichen Fachbereichen ungeahnte Möglichkeiten der interdisziplinären Zusammenarbeit in umweltrelevanten Forschungsprojekten erschließen. Die Website http://www.bayfor.org/umweltworkshops2011 zeigt eine Übersicht der Veranstaltungen inklusive der unterschiedlichen Anmeldeverfahren.

Expertenwissen aus erster Hand
Zu den bayerischen Institutionen, die sich an dieser Initiative beteiligen, zählen das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit, die vier Partner-Organisationen im Haus der Forschung (BayFOR, Bayern Innovativ, ITZB und Bayerische Forschungsstiftung), die Industrie- und Handelskammern aus München und Nürnberg sowie der UmweltCluster und die VDI/VDE/IT. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Förderberatung "Forschung und Innovation" des Bundes informieren über nationale Förderinstrumente. Weitere teilnehmende Partner sind die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) und das Enterprise Europe Network (EEN) als europaweites Beratungs-Netzwerk für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU).
BayFOR-Workshops: Wichtige Änderungen im 7. Forschungsrahmenprogramm für 2012 im Fokus
In ihren Workshops thematisiert die BayFOR die Neuausrichtung des Arbeitsprogramms „Umwelt“ im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogrammes (7. FRP) für das Jahr 2012. Die EU erhöht kontinuierlich das Budget für den Umweltbereich, sodass mehr Projekte gefördert werden können. Eine wesentliche Neuerung: Die Europäische Kommission setzt nun auch für den Umweltbereich des Programms „Zusammenarbeit“ immer mehr ein zweistufiges, effizienteres Antragsverfahren ein. Erst nach der positiven Begutachtung einer kurzen Projektskizze ist das Einreichen eines Vollantrags möglich.

Die BayFOR geht detailliert auf die neuesten Voraussetzungen ein, die ein Projekt für eine mögliche EU-Förderung erfüllen muss. Dazu zählen fünf Schlüsselthemen: Umgang mit dem Klimawandel, nachhaltige Bewirtschaftung und Nutzung von Festland und Ozeanen, effizientere Ressourcennutzung, Schutz der Bevölkerung vor Umweltrisiken sowie die Verbreitung des Umweltbewusstseins in Politik, Industrie und Gesellschaft. Ziel der europäischen Forschungsprojekte müssen konkrete, anwendbare Lösungen sein, die den Bürgerinnen und Bürgern der EU einen klar erkennbaren Nutzen bringen – in Form von neuen Produkten und Dienstleistungen oder von Verbesserungen der Lebensbedingungen.

In ihren Veranstaltungen stellt die BayFOR zwei neue EU-Förderinstrumente aus den 7. FRP-Programmen „Menschen“ und „Kapazitäten“ vor, die sie ab sofort bedient: „Industry-Academia Partnerships and Pathways“ (IAPP, Programm „Menschen“) und „Forschung zugunsten von KMU“ (Programm „Kapazitäten“). Ziele sind die Optimierung der projektbezogenen Kooperation von unternehmerischer und akademischer Forschung sowie die Stärkung der Innovationskraft von KMU. Beide Instrumente verfolgen den „Bottom Up“-Ansatz: Akteure können eigene Projektthemen vorschlagen und sind nicht gezwungen, ihr Projekt an vorgegebene Themen anzupassen.

Weitere Informationen zu der Veranstaltungsreihe
Weitere Informationen zu der Veranstaltungsreihe, den beteiligten Institutionen und ihren Programmen sind im Internet verfügbar: http://www.bayfor.org/umweltworkshops2011. Wenn nicht anders vermerkt, ist die Teilnahme kostenlos. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine verbindliche Anmeldung erforderlich.
Über das 7. Forschungsrahmenprogramm der EU (7. FRP)
Mit dem 7. FRP hat die Europäische Kommission das weltweit größte Investitionsprogramm für Forschung und Entwicklung geschaffen: Sie stellt von 2007 bis 2013 über 53 Mrd. Euro an Fördermitteln zur Verfügung, davon ca. 2 Milliarden EUR für den Bereich „Umwelt“. Einen Schwerpunkt bildet hierbei das Fördern der Umweltforschung und Umwelttechnologien mit Förderfeldern wie Klimawandel, Umweltverschmutzung, nachhaltiges Ressourcenmanagement sowie Werkzeuge für die Erdbeobachtung. Neben Hochschulen und Forschungseinrichtungen sollen sich KMU verstärkt an den europäischen Forschungsprojekten beteiligen.
Über die Bayerische Forschungsallianz GmbH (BayFOR)
Die Bayerische Forschungsallianz ist eine gemeinnützige GmbH. Sie berät und unterstützt Wissenschaftler aus bayerischen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften im Wettbewerb um regionale, nationale und europäische Forschungsgelder, insbesondere im Hinblick auf das 7. Forschungsrahmenprogramm der EU. Neben dem Kernbereich der EU-Forschungsförderung ist die BayFOR in zwei weiteren Bereichen aktiv: Sie koordiniert die gemeinsamen Aktivitäten der Bayerischen Forschungsverbünde und fördert deren Vernetzung auf europäischer Ebene. Die BayFOR beheimatet außerdem die Wissenschaftliche Koordinierungsstelle Bayern-Québec/Alberta/ International der Bayerischen Staatsregierung, die den Aufbau gemeinsamer Forschungsprojekte mit Wissenschaftlern aus diesen Regionen gezielt unterstützt. Die BayFOR ist eine Partner-Organisation im bayerischen Haus der Forschung (http://www.hausderforschung.de). Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.bayfor.org.
Kontakt bei der BayFOR:
Emmanuelle Rouard
Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel: +49 (0)89-9901-888-111
Email: rouard@bayfor.org
Dr. Thomas Ammerl
Leiter Fachreferat Umwelt + Energie
Tel: +49 (0)89-9901888–120
Email: ammerl@bayfor.org

Emmanuelle Rouard | idw
Weitere Informationen:
http://www.bayfor.org/umweltworkshops2011
http://www.bayfor.org/de/oeffentlichkeitsarbeit/veranstaltungen.php

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht GoToMeeting-Integration - Webinare bequem in Lernszenarien einbinden
14.08.2017 | time4you GmbH

nachricht Lean Development - Effizienzsteigerung in der Entwicklung und Konstruktion
11.08.2017 | Haus der Technik e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Im Focus: Exotic quantum states made from light: Physicists create optical “wells” for a super-photon

Physicists at the University of Bonn have managed to create optical hollows and more complex patterns into which the light of a Bose-Einstein condensate flows. The creation of such highly low-loss structures for light is a prerequisite for complex light circuits, such as for quantum information processing for a new generation of computers. The researchers are now presenting their results in the journal Nature Photonics.

Light particles (photons) occur as tiny, indivisible portions. Many thousands of these light portions can be merged to form a single super-photon if they are...

Im Focus: Wissenschaftler beleuchten den „anderen Hochtemperatur-Supraleiter“

Eine von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) geleitete Studie zeigt, dass Supraleitung und Ladungsdichtewellen in Verbindungen der wenig untersuchten Familie der Bismutate koexistieren können.

Diese Beobachtung eröffnet neue Perspektiven für ein vertieftes Verständnis des Phänomens der Hochtemperatur-Supraleitung, ein Thema, welches die Forschung der...

Im Focus: Tests der Quantenmechanik mit massiven Teilchen

Quantenmechanische Teilchen können sich wie Wellen verhalten und mehrere Wege gleichzeitig nehmen, um an ihr Ziel zu gelangen. Dieses Prinzip basiert auf Borns Regel, einem Grundpfeiler der Quantenmechanik; eine mögliche Abweichung hätte weitreichende Folgen und könnte ein Indikator für neue Phänomene in der Physik sein. WissenschafterInnen der Universität Wien und Tel Aviv haben nun diese Regel explizit mit Materiewellen überprüft, indem sie massive Teilchen an einer Kombination aus Einzel-, Doppel- und Dreifachspalten interferierten. Die Analyse bestätigt den Formalismus der etablierten Quantenmechanik und wurde im Journal "Science Advances" publiziert.

Die Quantenmechanik beschreibt sehr erfolgreich das Verhalten von Partikeln auf den kleinsten Masse- und Längenskalen. Die offensichtliche Unvereinbarkeit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

Sensibilisierungskampagne zu Pilzinfektionen

15.08.2017 | Veranstaltungen

Anbausysteme im Wandel: Europäische Ackerbaubetriebe müssen sich anpassen

15.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Neue Einblicke in die Welt der Trypanosomen

16.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Maschinensteuerung an Anwender: Intelligentes System für mobile Endgeräte in der Fertigung

16.08.2017 | Informationstechnologie

Komfortable Software für die Genomanalyse

16.08.2017 | Informationstechnologie